Autor: Roger Graf

  • Der Eva Herman Autobahn Sketch

    Ich muss ja gestehen, die Kerner Sendung mit Eva Hermans Rausschmiss nicht gesehen zu haben. Nicht mal nachträglich auf Youtube. Einfach weil mir die Diskussion um diesen Auftritt erst am A… vorbei ging und sich kurz darauf als so dermaßen lächerlich heraus stellte, dass ich das Original gar nicht erst sehen musste, um zu verstehen, wie manche Dinge eine erschreckende Eigendynamik bekommen. Drüben beim Fernsehlexikon hat man sich die Mühe gemacht, den Ablauf der Diskussion festzuhalten und als kleines Theaterstück, oder besser Sketch, aufzubereiten. Herrlich.

    Und wie gesagt, ich habe die Sendung nicht gesehen, kann und will darüber auch kein Urteil fällen. Auch nicht über Hermanns getätigte oder nicht getätigte Äußerungen. Beim Lesen des Sketches Ablaufs stellte ich mir allerdings die Frage, ob die Szene auch im Fernsehen so absurd rüber kam. Die Konstellation der Diskussionsrunde, die Äußerungen aller Beteiligten, die Dialoge und Argumente, die einfach nicht zusammen passen wollen, der verdammt pointierte Umschwung auf Mario Barths Haare nach Hermans Weggang. Das scheint mir großes, absurdes Kino gewesen zu sein. "Autobahn geht gar nicht." Wer von euch hat es gesehen?

    Komme ich jetzt eigentlich in Teufels Küche, wenn ich euch erzähle, dass ich nächste Woche auf der Autobahn zu meinen Freunden und meiner Familie fahren werde und mich während der Fahrt sogar noch möglichst rechts halte?

  • Schlahaf in himmlischer Ruh‘

    "…Stihille Nacht, heilige Nacht…." Ich sollte schlafen. Aber ich bin wach. Was ist das für ein Lärm? "…alles schläft, einsam wacht…" Nein, ich schlafe nicht. Ich wache einsam. Was soll denn das? Das wird ja immer lauter. "... Leise rieselt der Schnee…" Und laut jault die Drehorgel. Da unten läuft doch tatsächlich ein Bettler mit seiner Drehorgel durch die Straße. "... still und starr ruht der See…" What the…? Was soll das denn? Weihnachtsterror? Ich hatte Nachtschicht. Ich habe grade mal drei Stunden geschlafen. Ich will meine Ruhuh. "… Stihille Nacht, heilige Nacht…" Waah, hat diese verflixte Orgel nur zwei Songs drauf? Das darf doch nicht wahr sein. Das ist ja schlimmer als dieser Klüngelstyp, der allmorgendlichen durch die Straßen fährt. "… alles schläft, einsam wacht…" Hier schläft nichts und niemand mehr. Sieh zu, dass du Land gewinnst mit deiner Al-Kaida Orgel, sonst werf‘ ich mit Leergut aus meinem Fenster. "… Leise rieselt der Schnee…" Wenn’s doch nur so wäre. Aber Moment, es wird leiser, oder? Tatsächlich. Er geht weiter. "… still und starr ruht der See …" Der Schnellste ist der Kerl ja nicht. Aber, aah, welch Wohltat, er scheint um die Ecke zu sein. Zwei abrupte Pausen deuten darauf hin, dass er die Orgel auf den Gehsteig und wieder herunter hieven musste. In meinen Ohren orgelt es munter weiter. Orgel-Tinitus. Es ist still. Und starr liege ich im Bett. Einsam wach. "...Stihille Nacht!!!…" Waaah. Er ist zurück. Er steht unten am Kiosk, in der einen Hand einen Kaffee, die andere Hand orgelt. Niemand sonst ist auf der Straße. Niemand gibt ihm Geld. Niemand zieht sich Schuhe an und rennt hinunter auf die Straße, um den Mann zu belohnen oder ihn zum Schweigen zu bringen. Ich hasse Weihnachten. In diesem Moment. Bis ich wieder schlafe, bin ich Ebenezer Scrooge. "…Stihille!!! Nacht!!!!!…" Ich habe wieder geschlafen. Und er ist wieder da. Ich schreibe weiter, wenn ich zurück bin. Ich muss mal schnell nach unten und mit einem Baseball-Schläger ein "Musik"-Instrument kurz und klein schlagen… "...Sti!!!hille!!! Naaaa!!!cht!!!!…" Waaaaah!!!!

  • Mit der Super-Haftwirkung

    Derzeit geht es ja wieder rund im Internet. Das allseits beliebte Landesgericht Hamburg, welches immer mal wieder in Sachen Internet tätig wird, hat beschlossen, dass Blog- und Forenbetreiber dafür haftbar gemacht werden können, was Besucher in Kommentaren und Diskussionen schreiben. Sprich: man kann mich dafür belangen, wenn irgendein Dummdödel in meinem Blog Unwahrheiten, Diffamierungen oder Beleidigungen ablässt und der Angegriffene sich dagegen zur Wehr setzen möchte (eine recht detaillierte Aufschlüsselung zum Sachverhalt findet man hier).

    Nun, ich werde zum Thema Kommentieren demnächst noch etwas schreiben. Was ich mich jetzt im ersten Moment einfach mal frage, ist folgendes: Wenn irgendwelche Spinner mit ihrer Sprühdose durch die Stadt laufen und an der Wand meines Hauses für jeden sichtbar Nazisprüche hinterlassen, bin ich dann in Zukunft dafür auch verantwortlich? Kann man mich demnächst dafür belangen und mir vorwerfen, meine Häuserwand nicht genug geschützt zu haben und damit dem Schwachsinn eine Plattform geboten zu haben? Wo soll das noch hinführen (also im Netz – das Beispiel ist ja hoffentlich weiterhin metaphorisch)?

  • Im Einkaufsparadies

    Die Salami, die Chips, die Bananen, das Sonnenblumenkernebrot, die Samt-Marmelade. Alles mit all dem anderen Kram im Wagen verstaut, die Hand im Portemonnaie, die Worte gesprochen: „Ich zahle mit EC.“ Das junge Fräulein an der Kasse des neu eröffneten Kauflands nimmt die Karte entgegen und vollführt all ihre Tätigkeiten um das Geschäft mit einem Bezahlvorgang abzuschließen. Der kleine Drucker spuckt einen Zettel aus, das Fräulein deutet auf den Betrag, blickt nochmals auf meine EC-Karte und sagt lächelnd: „23 Euro 68 macht das, Herr Graf.“ Ich bin überrascht, mit Namen angesprochen zu werden und murmle ein zustimmendes „Mhmh.“ Und noch während ich mein Portemonnaie verstaue fragt mich das Fräulein: „War denn alles in Ordnung?“ Ich sehe mich um und frage „Bitte?“ Sie wiederholt die Frage: „War alles in Ordnung?“ Ich kapiere es nicht. „Alles in Ordnung? Was denn?“ „Nun, ihr Einkauf. War alles in Ordnung damit?“ Ich bin völlig perplex. So eine Frage habe ich nun gar nicht erwartet.

    Ich denke nach und möchte dem Fräulein sagen, dass Kaufland noch immer nicht meine Lieblings Chips im Sortiment hat. Ich möchte ihr sagen, dass ich die Strategie, Produkte nach Kategorien und nicht nach Hersteller zu sortieren, nicht mag. (Zur Erklärung: im Kaufland findet man nicht ein Regal mit allen Samt-Marmeladen, sondern ein Regal mit allen verfügbaren Himbeermarmeladen, wo sich dann auch die Samt irgendwo versteckt. Und daneben ein Regal mit allen Erdbeermarmeladen und dann eines mit allen Kirschmarmeladen und so weiter) Ich möchte ihr sagen, dass ich die Gänge zu eng finde und teilweise nirgendwo weiter kam, wenn wohlbeleibte Menschen, Wagenhaufen und plaudernde Grüppchen sich nicht um restliche Kunden scherten. All das möchte ich ihr sagen. Doch stattdessen kommt ein „Ähm, ja, äh klar. Alles in Ordnung.“ aus meinem Mund. Dough.

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  • Die Google Position zu Weihnachten

    Das ist ja ein nettes kleines Weihnachtsgeschenk. Letztens stellte ich fest, dass ich bei Google mittlerweile recht weit vorne liege. Sucht man dort nach meinem Vornamen Roger, so findet man mich jetzt bereits auf Platz 2. Gleich nach Roger Cicero. Mit dieser Platzierung bin ich sehr zufrieden, schließlich konnte ich endlich Leute wie Roger Willemsen und Roger Federer hinter mir lassen. Und es erspart mir jetzt auch bei Gesprächen die Mühe, ausgiebig auf mein Blog und die Adresse hinzuweisen (da sich jeder nur .de anstatt .net merkt). Ab sofort sage ich nur noch: "Such einfach in Google nach Roger. Der coolste Typ steht auf Platz Eins und gleich danach komme ich." :-)

    Übrigens finde ich mich bei der Suche nach meinem vollem Namen erst auf Platz Fünf wieder, etwas weit abgeschlagen hinter meinem Namensvetter aus der Schweiz, der es mir auch schon bei den Verkäufen meines ersten Romans schwer machte.

  • Licht aus in, äh, für Fünf Minuten!

    Gestern fand in ganz Deutschland die Aktion "Licht aus" statt. Für fünf Minuten sollte jeder komplett das Licht ausschalten um damit auf den Klimawandel und die Energieverschwendung hinzuweisen. Begleitet wurde das Happening durch Aktionen und Werbemaßnahmen, die vermutlich mehr gekostet haben, als die eingesparte Energie gekostet hätte. Auch in Duisburg beteiligt man sich. Vor dem Hauptbahnhof entdeckte ich Autofahrer, die an ihren Wagen auf dem Seitenstreifen stehend brav das Licht ausgeschaltet hatten. Den Motor allerdings ließen sie laufen. Bloß weil man im Dunkeln warten soll, muss man es ja nicht schweinekalt haben, nicht wahr?

  • Nivea – manche Dinge ändern sich nie

    Heute kaufte ich mir ein Dose Nivea. Eine typische, dunkelblaue Dose mit dem bekannten, eingestanzten Schriftzug. Rein aus nostalgischen Gründen. Weil sich die Nivea-Creme nicht verändert hat, seit ich auf der Welt bin. Die Schriftart wurde zwar irgendwann mal modernisiert, aber so dezent, dass sie in meiner Erinnerung schon immer so ausgesehen hat. Der Rest blieb gleich. Auch der Duft. Und der erinnert mich so schön an die Samstage, die Badetage (damals musste man ja nur Mittwochs und Samstags in die Wanne). An Raumschiff Enterprise und das ZDF Ferienprogramm ("Hallo, Leute es sind Ferien. Alle machen blau von Flensburg bis nach Oberammergau, denn es sind Ferien und mit viel Tamtam und Information steigt wieder unserer Ferienprogramm…"), an Zini und Western von Gestern. Er erinnert mich auch an meinen Kletterbaum, mein Kettcar und an Anke vom Haus nebenan, die einen Nagel in ihrer Hand stecken hatte, als ein Regal beim Erklettern umfiel.

    Düfte sind das absolut beste und wichtigste. Nun creme ich mir die Hände ein und achte darauf, so auf der Couch zu liegen, dass ich den Geruch immer in der Nase habe.

  • Das iPhone exklusiv bei T-Mobile

    Die ganzen letzten Wochen wollte ich etwas über das iPhone schreiben. Mein derzeit liebstes Must-Have-Gadget. Ständig kam mir etwas dazwischen. Ständig passierte etwas auf dem Markt. Und doch blieb meine Meinung dazu immer gleich.

    Erst meckerten die Leute (also alle, die das iPhone nicht schon von Anfang an liebten), weil die Tarife bei T-Mobile so teuer sind. Dann meckerte Vodafone und zwang T-Mobile, das iPhone auch ohne SIM-Lock anzubieten. Dann meckerten die Leute (also alle, die das iPhone nicht schon von Anfang an liebten) über den nun noch höheren Preis. Zwischendurch meckerten die Leute (also alle, die das iPhone nicht schon von Anfang an liebten) darüber, das iPhone sei minderwertig und hätte gar nicht so viele Funktionen wie andere Handys. Dann wurde bekannt, dass man in Frankreich entsperrte iPhones würde kaufen können. Allerdings ohne Garantie, ob diese mit deutschen SIM-Karten überhaupt funktionieren. Dann meckerten die Leute (also alle, ach ihr wisst schon…) wieder über den französischen Preis. Dann kam plötzlich Debitel mit einem Angebot, ein T-Mobile iPhone für 999 Euro zu kaufen und dafür bei Abschluß eines Vertrages 600 Euro erstattet zu bekommen. Dann gab es Gerüchte, schon im nächsten Jahr würde die zweite iPhone Generation erscheinen, vielleicht sogar schon im Frühjahr in der Schweiz. Dann passte T-Mobile seine Tarife etwas an. Dann gewann T-Mobile in erster Instanz den Rechtsstreit mit Vodafone und kann das iPhone wie früher exklusiv anbieten.

    Und soll ich euch was sagen? Zum Glück. Denn derzeit schafft es kein Anbieter in Deutschland einen ähnlichen Tarif überhaupt anbieten zu können, um das iPhone wirklich nutzen und (ganz wichtig) genießen zu können. 399 Euro für das Gerät? Da habe ich mir schon teuere Sachen gewünscht. 50 Euro im Monat? Nun, das wäre zwar das doppelte meines momentanen Tarifs, aber dafür auch viermal soviel Spaß, wie ich im Moment mit meinem Handy habe. Das iPhone kann nicht so viel, wie andere Handys? Das mag stimmen, allerdings nutze ich die Funktionen anderer Handys zu 95% deshalb nicht, weil sie unsinnig sind oder keinen Spaß machen. Womit das iPhone für mich weit mehr kann, als alle andere: es begeistert mich.

    Werde ich mir demnächst ein iPhone holen? Leider nein. Derzeit stecke ich noch in meinem O2 Vertrag. Außerdem werde ich wirklich erstmal abwarten, was das nächste Jahr bringt in Sachen zweiter Generation und Tarifanpassung seitens T-Mobile. Aber nächstes Weihnachten… nun, wer weiß…

  • Spielen ist gut für die Partnerschaft.

    Eben lese ich in meinem neuen Lieblings-Magazin Gee (ja, ich habe endlich ein Exemplar gefunden) von Pärchen, die gemeinsam und gegeneinander spielen. Und zwar per Gamepad an Spielekonsolen. Da berichtet einen Pärchen von einer Begebenheit bei Halo. "Einmal, als er sauer auf mich war, hat er mich erschossen und danach noch immer weiter auf mich gefeuert, als ich schon tot am Boden lag", erzählt sie. Und er ergänzt: "Das war toll. Hat richtig gut getan. Danach haben wir uns wieder vertragen." Also das klingt doch mal nach einer wirklich gesunden Beziehung, oder? Ich musste schmunzeln. 

    Ach übrigens. Wisst ihr schon, dass nun mittlerweile feststeht, wie die Welt eine bessere werden kann? Warum es soviel Böses und soviel Gewalt gibt? Warum unsere Jugendlichen immer mehr verrohen und brutaler werden? Die Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (sagt das mal fünf mal schnell hintereinander) hat es heraus gefunden und wird nun endlich, passend zur Weihnachtszeit, den Frieden auf die Erde bringen. Denn es gibt ja nur einen Grund für all das Böse und wenn wir das verbieten, ist es einfach verschwunden. Wie geil, oder? Die Rettung der Welt kommt aus Deutschland.

  • Man hätte es ahnen können

    Ein Kollege: "Meine Freundin hat sich da auf so einer Seite angemeldet, wo man nach seinen Vorfahren suchen kann. Und jetzt kriegt sie natürlich prompt eine Rechnung und Mahnungen und Drohungen eines Inkaso-Büros…"
    Ich: "Herrje. Wie kann man nur? Wie heißt denn die Seite?"
    Kollege: "Die heißt, ähm, Ahnennamen oder irgendwas mit Namen und Ahnen oder so dot com."
    Ich: "Hmm, also da hätte man ja schon beim Namen ahnen können, dass da was faul ist."

  • Batterie leer? Werde Mitglied beim ADAC.

    Da erzählt mir mein Arbeitskollege noch von seinem Erlebnis, wie er einen Termin in der Werkstatt absagen musste, weil er sein Auto gar nicht mehr starten konnte. Diagnose: Licht angelassen und Batterie leer. Schlimm. Und nur wenig später, zum Feierabend, sitze ich in der Tiefgarage in meinem Wagen und höre beim Drehen des Schlüssels nur noch ein "Klackklackklack." aus dem Motorraum. Diagnose: kein Licht angelassen, aber Batterie wohl dennoch leer.

    Zwei weitere Arbeitskollegen halfen beim Anschieben (danke nochmal) und ich schaffte es zumindest bis nach Hause. Gleich am nächsten Tag vereinbarte ich in der nächstgelegenen Peugeot Werkstatt einen Termin. Den ich, wie könnte es auch anders sein , ähnlich wie mein Kollege nicht wahrnehmen konnte. Das Herumfahren hatte die Batterie nicht genug aufgeladen. Nun, da war guter Rat natürlich teuer. Ich als ausgewiesener Auto-Depp, ohne Ladekabel und ohne Freunde in der Nähe, die beim Überbrücken hätten helfen können. Was blieb mir also anderes übrig, als beim ADAC anzurufen? Die freundliche Dame am Telefon hörte sich mein Problem an, versprach, mir sofort jemanden zu schicken und wurde sogar noch freundlicher, als ich ihr sagen musste, dass ich noch gar kein Mitglied sei.

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  • Nein, keine GQ.

    Neulich, an einem neuen Kiosk. Ich gehe auf die Verkäuferin zu und sage: "Entschuldigen Sie, haben Sie die Gee?" Sie schaut verdutzt. "Dietschie?" fragt sie. "Oh Mann. Nein. Gee. Dschie. Dschie", knirsche ich etwas entnervt. Sie beginnt die Regale zu durchsuchen. Plötzlich ruft sie triumphierend: "Ah, da haben wir sie ja. Die GQ." Ich atme hörbar aus. "Nein. Ich suche die aktuelle Gee, nicht die GQ. Nur ein Dschie, kein Kiu." Wieder sieht mich die Verkäuferin fragend an. "Und was ist das für ein Heft?" möchte sie wissen. "Ein Videospiele-Magazin", antworte ich vorsichtig. Und tatsächlich, sie wendet sich den DVD-Magazinen zu. Ich entkomme, ohne dass sie es merkt. Vermutlich sucht sie heute noch.

  • Coulrophobie – Die Angst vor Clowns

    Coulrophobie – Die Angst vor Clowns

    Heute habe ich mich gefragt, ob es die Angst vor Clowns wirklich gibt. Hier und da hört man davon. In der Literatur, in Fernsehserien und in Spielfilmen wird gerne mit diesem Thema gespielt. Man denke nur an Pennywise, den teuflischen Clown aus Stephen Kings „Es“. Aber gibt es wirklich (erwachsene) Menschen, die Angst vor Clowns haben?

    Gibt man bei Google den Suchbegriff „Angst vor Clowns“ ein, so findet man als erstes Suchergebnis tatsächlich die Homepage des von mir sehr geschätzten Herrn Pastewka (na, das wird sich mit diesem Artikel ändern, hehe). Sucht man ein wenig weiter, zum Beispiel bei Wikipedia, findet man zwar keine Erklärung für diese Angst, die übrigens Coulrophobie heißt, dafür aber eine unglaublich lange Liste anderer Phobien, die Menschen haben können (und wohl auch haben).

    Coulrophobie wird in diesem Artikel über Clowns kurz angerissen. Weitere Erklärungen, wie beispielsweise Ursachen oder Therapien, finden sich nicht. Aber man entdeckt sehr schnell diverse Foren, in denen von dieser Angst berichtet wird, in denen Betroffene zu Wort kommen und erklären, warum sie Angst vor Clowns haben. Interessanterweise waren die Auslöser stets entweder traumatische Zirkusbesuche (grell geschminkte, viel zu laute Personen, die Schabernack treiben), Clownspuppen (das starre Grinsen) oder eben der TV-Film „Es“.

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  • Sind Heroes-Fans anwesend?

    Der Deef drüben bei der Gefühlskonserve stellte vor kurzem eine ähnliche Frage bezüglich der Serie Dr.House und wollte von seinen Lesern wissen, ob es sich denn lohne, weitere Folgen anzuschauen. Ähnliches interessiert mich bei Heroes. Was sagt ihr Fans darüber? Wird die Serie auch irgendwann noch spannend und interessant? In den ersten sieben Folgen, die ich bisher sehen konnte, ist nämlich noch nichts, wirklich GAR nichts passiert, was mich irgendwie dazu bringt, dabei zu bleiben. Und dabei stehe ich auf Superkräfte und auf Mysteriöses und auf Cheerleader.

    Okay, es geht mal wieder um den Weltuntergang. Und um irgendeinen Serienkiller. Und um eine Sonnenfinsternis, glaube ich. Und um einen Haufen Leute, die plötzlich feststellen, dass sie irgendeine Fähigkeit haben. Und um einen Hufen Nebenfiguren, die plötzlich auch alle Fähigkeiten haben. Und um einen Wissenschaftler, der vielleicht böse ist und um anderen Bösewichte und… ehrlich, das ist alles zu viel und führt in meinen Augen bisher zu nichts. Ich habe mir bislang nicht einen einzigen Namen der Protagonisten merken können, ganz einfach, weil sie mir alle am A.. vorbei gehen und ich nicht mit ihnen fiebern kann. Zu verworren, zu ziellos scheint mir die Serie zu sein.

    Wie man perfekte Spannung aufbaut und den Zuschauer neugierig von einer Folge zur nächsten treibt, hat ‚Lost‘ doch sehr gut vorgemacht. Wird ‚Hereos‘ das auch irgendwann gelingen? Letztens las ich von den Protesten der Fans, die sich über die zweite Staffel ärgerten und den Erfinder Tim Kring gar zu einer Stellungnahme zwangen. Keine sonderlich guten Zeichen. Was sagt ihr Fans dazu?

  • Und nochmal das Thema Bloggerbezahlung

    (Hinweis – dies ist kein Technik Artikel, sondern beinhaltet nur wenige Web-Begriffe)

    Derzeit habe ich bei Trigami doch tatsächlich zwei Angebote am Start, die mich nun wirklich interessieren würden. Den Dienst eines der der Angebote teste ich gerade mit großer Freude und würde wirklich gerne etwas darüber schreiben. Da steckt meiner Ansicht nach großes Potential darin. Allerdings gibt es auch so einiges, was man meiner Meinung nach verbessern könnte. Eigentlich stünde einem differenzierten, ehrlichen Artikel nichts im Weg. Wie ich immer wieder betont habe, würde sich am Ton und der Art, wie ich den Artikel schreibe, nichts ändern, bloß, weil ich dafür einen kleinen Obolus bekomme.

    Nun lese ich drüben bei Robert, dass Google wohl in der Tat gegen Blogs vorgeht, die bezahlte Links (ergo auch bezahlte Postings) veröffentlichen. Robert nennt Trigami hier als Beispiel und erklärt auch, dass Trigami empfehle, für solche Artikel einfach ein ’nofollow‘ zu nutzen, um von Google nicht bestraft zu werden. Dies allerdings wird nun gar nicht gern gesehen. Schließlich entspricht ’nofollow‘ nicht gerade dem, was das Netz ausmacht – nämlich die nachvollziehbare Vernetzung.

    Mein Pagerank ist übrigens schon seit langem bei 3. Ich war bis vor einem halben Jahr auf 4, doch erst seit sich meine Leserzahlen verdoppelt und die damit verbundene Aufmerksamkeit für mein Blog mächtig gesteigert hat, rutschte ich einen Rang nach unten. Eigenartig das. Letztlich muss ich mich als B/C-Blogger ohnehin fragen, wie relevant der Google Pagerank für mich ist.

    So stehe ich nun also erneut vor der Frage, ob ich denn gefahrlos einen Trigami Artikel schreiben kann, ohne alles, was ich mir bisher aufgebaut habe, zu verlieren.

    Einen anderen Weg geht Raphael Nalezinski, der mich neulich direkt per Mail anschrieb und fragte, ob ich nicht einen kleinen wohlwollenden Artikel über seine Seite Vokabel-Poster.de schreiben könnte. Dort nämlich kann der geneigte Leser ein Poster bestellen, auf dem eine ganze Reihe Vokabeln und deren Übersetzung stehen. Geordnet nach Themenbereichen. Die Idee dahinter ist, dass man die Vokabeln dadurch mit der Zeit automatisch verinnerlicht, wenn man immer wieder an dem Poster vorbei läuft und einen Blick darauf wirft, oder beim Warten, bis der Tee fertig gezogen ist, etwas auf dem Poster liest.

    Die Idee gefällt mir sogar, auch wenn ich zugeben muss, insbesondere beim englischen Poster nur einen Grundwortschatz behandelt zu sehen, den ich bereits kann. So wäre das französische Poster für mich beinahe interessanter. Und mehr gibt es leider noch nicht. Dabei würde ich doch so gerne spanisch lernen (Wink mit dem Zaunpfahl).

    Nun habe ich zwar keinen speziellen Artikel darüber geschrieben, doch vielleicht, mein lieber Herr Nalezinski, sind Sie schon mit dieser Erwähnung hier zufrieden. Bleiben Sie am Ball, bringen Sie mehr Sprachen und vielleicht auch verschiedene Stufen, für Menschen, die etwas mehr als nur einen Grundwortschatz lernen wollen. (Haben Sie schon einmal daran gedacht, das Angebot auf Durschvorhänge auszuweiten?) Dann würde ich mir vielleicht so ein Poster tatsächlich kaufen. Oder mir von Ihnen schicken lassen.

    Denn ein kostenloses Exemplar war das Angebot für einen Artikel und sofort stellt sich mir wieder die Frage, inwiefern eine derartige ‚Bezahlung‘ verwerflicher ist als schnödes Geld. Das Thema bleibt schwierig. Vielleicht werde ich demnächst doch einmal testweise für Trigami schreiben müssen um endlich Klarheit zu bekommen.

  • 15+1 mal was nervt und 5 1/2 mal was nicht nervt

    Nervt:

    – wirklich dumme Kommentare. Egal wo.

    – Blogs, die keinen Inhalt mehr haben, außer ständig neuen del.icio.us Links.

    – der fehlende Durchblick auf dem Flachbild-Fernsehmarkt: zu viele Anbieter, zu viele Modelle, zu viele Preise, zu wenige eindeutige Meinungen und/oder Empfehlungen.

    – die Feststellung, dass mein Versicherungsvertreter mich seinerzeit böse verarscht hat und ich seit mindestens sieben Jahren zuviel bezahle.

    – die Parkplatzsituation in meiner Straße.

    – der ständige Durchzug in meiner Wohnung.

    – die Müdigkeit.

    – die Unerreichbarkeit irgendeines Mitarbeiters bei dem blöden DVD Automaten, bei dem ich mich wieder abmelden möchte.

    – die Frechheit von Media Markt, die Kunden nun nicht mehr nur im Geschäft und bei den Preisen für dumm zu verkaufen, sondern nun auch in den aktuellen Spots.

    – nicht im Lotto gewonnen zu haben.

    – dass Shooter auf der Xbox360 einfach keinen Spaß machen und ich also weiterhin einen PC brauchen werde, wenn ich sie spielen will.

    – der Winter. Jetzt schon!

    – diese Unübersichtlichkeit in meinen Firefox-Lesezeichen mit offensichtlicher Chancenlosigkeit, diese in den Griff zu bekommen. Und ja, ich habe del.icio.us, Wong, Blink und wie sie alle heißen getestet und ich möchte nicht immer eine Seitenleiste öffnen oder die komplette Webpage öffnen müssen für einen Link.

    – mein Bauch (siehe ‚mein voller Kühlschrank‘ bei ’nervt nicht‘)

    – Leute, die man nicht mehr erreicht. Vermutlich weil sie von mir gar nicht mehr erreicht werden wollen – was noch mehr nervt.

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  • Nein, kein Geo.

    Neulich, wieder mal beim Kiosk meines Unvertrauens. Ich gehe zur Verkäuferin und sage: "Entschuldigung. Haben Sie die Gee?" Sie schaut verdutzt. "Dietschie?" fragt sie. "Nein, nicht Dietschie. Die Gee. Gee. Dschie. Geschrieben G, E, E." Die Verkäuferin fängt an, das Regal zu durchsuchen und murmelt dabei "Ditschi, Ditschi, Ditschi…" "Gee", verbessere ich, "G, E, E." Sie sucht weiter und ruft plötzlich triumphierend "Ah, da haben wir sie ja. Die Geo." Und zum Beweis buchstabiert sie mir den Titel: "G, E, O." Ich schlage innerlich die Hände über dem Kopf zusammen und sage: "Nein, nicht G, E, O, sondern G, E, E. Das ist ein Videospielemagazin." "Achso, Videos", stellt sie fest und beginnt die DVD-Hefte zu durchsuchen. Ich verabschiede mich schnellstens.

  • Games: Lesbische Spiele bei Mass Effect

    Interessant. Wenn ein Spiel sich bisher auf die Fahne schrieb, für Erwachsene zu sein, so konnte man zu 100% davon ausgehen, dass damit Gewalt gemeint ist. Je erwachsener das Game, umso brutaler und indizierter musste es sein. Als wenn Erwachsene sich nur um Brutalität kümmern würden und Wii Tennis nur für Kinder sei. Dem ist natürlich eindeutig nicht so. Und die Spielehersteller scheinen das auch langsam zu begreifen. „Erwachsene Themen“ gibt es in vielen verschiedenen Richtungen. Dazu gehört vielleicht auch der Umgang mit Homosexualität.

    Dieser Umgang wurde Star Trek zum Beispiel immer vorgeworfen. Da gibt es eine Fernsehserie, die mit ihrer Toleranz angibt, da verlieben sich Menschen und Aliens, da hätte man die Freiheit gehabt, alles zu bringen. Doch Homosexualität wurde grundsätzlich immer ausgeklammert (obwohl ich mich zu erinnern glaube, dass es irgendwo mal einige Anspielungen gab).

    Als ich dann neulich ein Video des Rollenspielactionkrachers Mass Effect für die Xbox360 sah, in dem man einem leicht pornographischen Lapdance zuschauen konnte (schön in schwulstiges Licht getaucht) beeindruckte mich das nicht sonderlich.

    Nun scheint es aber so zu sein, dass Mass Effect doch etwas mehr in die Tiefe geht (haha). Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, Liebe und Sex. Und wieso auch nicht zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern? Und wieso nicht auch zwischen gleichgeschlechtlichen, außerirdischen Partnern (wenn das irgendwie geht)?

    DAS sind für mich erwachsene Themen. Denn DAS ist es, was auch Bücher und Filme interessant macht. Was uns Menschen bewegt ist nicht nur Gewalt und Horror. Es ist auch Liebe, Partnersuche, Eifersucht, Drama, Verlust, Angst, Trauer etc. Mass Effect scheint endlich den ersten Schritt in ernsthafte Unterhaltung zu wagen. Wollen wir hoffen, dass die Entwickler nicht stolpern.

    Natürlich sollte man dabei nicht vergessen, dass die lesbischen Szenen, zu denen es kommen kann, nur dadurch entstehen, wenn man sich ganz zu Beginn des Spiels dafür entscheidet, einen weiblichen Charakter zu spielen. Was gleichzeitig bedeutet, dass es männliche homosexuelle Szenen nicht geben wird. Man könnte dem Spiel hier natürlich eine Einseitigkeit vorwerfen oder auch, dass man nur mit verführerischen Schauwerten Kunden locken will. Auch muss die Frage erlaubt sein, welche Spielart der Liebe, Sex mit Außerirdischen darstellt. Doch wie gesagt, es ist ein erster Schritt.

    Würde ich dieses Spiel auch einem Jugendlichen in die Hand geben (damit meine ich Jugendliche, die zwar noch nicht volljährig, aber zumindest dem Pikachu Alter entwachsen sind)? Wieso nicht? Wie könnte ein Jugendlicher spielender lernen Toleranz zu zeigen und auch Homosexualität als etwas ganz normales zu verstehen? Doch auch hier gilt wieder: man sollte keine Jugendlichen mit Spielen alleine lassen. Egal, worum es in dem Spiel geht.

  • 4’33“

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    „Der Künstler und Blogger Roger Graf möchte mit diesem Artikel ein Zeichen setzen, zum nachdenken anregen und die Kunst des Bloggens selbst hinterfragen. Der Leser möge sich sein eigenes Bild machen, reflektieren, phantasieren und sich den Text in den Zeilen selbst denken. Denn die Frage, die sich stellt, ist noch immer: Was motiviert den Schreiber, was will der Leser? Dabei ist der Leser nichts als der Schreiber und der Schreiber auch nur ein Leser. Selten zuvor wurde die Essenz des Bloggens mit einer solchen Stärke und Deutlichkeit zum Ausdruck gebracht, wie hier. Frei nach John Cages Werk 4’33“, welches hier zur Erinnerung gespielt wird.“

  • Portal – The cake is a lie

    Können Spiele auch Kunst sein? Ja, manche schon. Wenn man sich im Netz und in entsprechenden Magazinen umschaut, dann gibt es ein nur Spiel, dass dieses Jahr nun wirklich alle begeistert hat. Und es ist kein Assassin’s Creed, kein Halo 3, kein Wasweißich. Es ist ein kleines, knackiges Knobelspiel, welches eigentlich nur als Bonus in einer orangen Box steckt und dem eigentlich darin verkauften Half Life 2 plus den zusätzlichen Episoden komplett den Rang abläuft. Und warum? Weil das Spiel Kunst ist. Die Rede ist von Portal.

    Meist sind es eh die einfachsten Ideen, die die Menschen lieben. Und auch die einfachsten Spielideen fesseln am meisten. Man denke nur an Tetris. Leicht zu verstehen, schwierig zu meistern. In eine ähnliche Kerbe schlägt Portal. Die Ausgangssituation ist einfach erklärt. Man erwacht als Spieler (bzw. Spielerin) in einem Testgelände, ausgestattet mit einer eigenartigen Waffe. Mit ihr kann man Portal in die Wände, Decken und Böden zaubern. Jeweils einen Ein- und einen Ausgang. Möchte ich also eine höher gelegene Plattform erreichen, schieße ich ein Portal auf meine Ebene und eines auf die obere, gehe hindurch und schwups bin ich angekommen. Das Prinzip wird hier sehr schön erklärt.

    Ziel des Spiels ist es vordergründig, die verschiedenen Level zu meistern, die verständlicherweise immer kniffliger werden. Doch es geht um mehr. Und nicht um Kuchen. Denn der ist eine glatte Lüge.

    Begleitet wird der Spieler von einer Computerstimme namens GlaDOS, die böser und gleichzeitig witziger kaum sein könnte. Das ist schwarzer Humor at its best. Ständig umgibt den Spieler das Gefühl, dass man raus muss, nur eine Ratte in einem Versuchskäfig ist. Man ist stets bestrebt, es diesem blöden Computer zu zeigen. Je weiter man vordringt, desto mehr Hinweise erhält man, wie man entkommen könnte. Desto mehr bemerkt man, dass man in eine Falle gelockt wird und am Ende der Tod wartet. Und kein Kuchen.

    Das Spiel ist kurz. Aber intensiv. Selten zuvor habe ich so vergnügliche vier bis fünf Stunden verbracht. Wenn das Spiel vorbei ist, wünscht man sich, man hätte noch mehr Level durchhalten müssen. Noch mehr Geschwätz der Computerstimme gehört. Und dieser Wunsch wird verstärkt, wenn man dem Abschiedssong des Computers lauscht. Einfach herrlich (man beachte bitte nur mal den bittersüßenbösen Text des Songs). SPOILERWARNUNG. Bitte nur abspielen, wenn man niemals vor hat, das Spiel selbst zu spielen oder es bereits getan hat…

    Wie gesagt, in dem Spiel lauert mehr, als man im ersten Moment denkt. Es zieht einen hinein, es fordert einen heraus, es ist gruslig und witzig zugleich, es ist spannend und knifflig und gleichzeitig höchst befriedigend. Es ist ein kleines Stückchen Kunst.

    Es gibt bereits Bonuslevel, in denen man versuchen kann zu entkommen. Das tolle Gefühl wie beim Hauptspiel kommt dabei aber leider nicht auf. Dann ist es wirklich nur noch ein Knoblespiel, aber zumindest immer noch ein verdammt gutes.

    Ich bin mir sicher, dass es irgendwann eine Fortsetzung geben wird. Auch bin mir sicher, dass der Satz „The cake is a lie“ in die Annalen den Videospielgeschichte eingehen wird. Man wird ihn auf T-Shirts drucken und abwechselnd mit dem „Han Solo shot first“-Shirt tragen. Es wird Companion Cubes zum Selberbasteln geben oder als Plüschversion zum Aufhängen und/oder Kuscheln. Portal hat Spielegeschichte geschrieben. Und das ist noch immer eine Kunst. Darauf ein Stück Kuchen.