Notizen

  • Ach übrigens, wenn hier jetzt jeder Ansprüche an Grönland anmelden kann – also ich hätte Grönland auch gerne. Weiß zwar nicht wofür, aber bevor es Trump oder die Russen bekommen, werfe ich meinen Hut in den Ring. Was letzte Preis?

  • Seit ich schon vor etwa 2 oder 3 Jahren damit begonnen habe, den Nachrichten- und Informationsfluss zu regulieren, Eilmeldungen und Mitteilungen massiv einzuschränken, geht es mir deutlich besser. Ich habe keine Nachrichten-Apps mehr auf meinem Phone und werde auch nicht mehr ständig mit jeder Hiobsbotschaft belästigt. Aber natürlich möchte ich weiter informiert sein und habe es mir daher zur Regel gemacht, bei Bedarf bei tagesschau.de reinzuschauen. Bewusst auf der Web-Version, nicht in der App. Und wie ich hier bei ifun.de lese, eine gute Entscheidung. Denn die Tagesschau scheint dort, offenbar durch Forderung der Printmedien, mehr zu einem TikTok-Klon geworden zu sein. Da spricht vielleicht wieder der alte Mann in mir, aber ich möchte nicht ständig kleine Videos schauen. Ich glaube auch, dass ich Schlagzeilen schneller erfasse, wenn ich sie lese (und dann bei Bedarf den Artikel aufrufe, um mehr zu erfahren). Baut die Tagesschau auch schon Emojis in die Videos und untertitelt das Ganze mit „Wait ‚till the end!“?

  • Schlagzeile heute: Söder will weniger Bundesländer. Und ich glaube, die Bundesländer wollen weniger Söder. Würde allen gut tun.

  • Weil wir neulich von Icons sprachen und wie inflationär, unnötig und falsch Apple derzeit mit Icons umgeht: Ich fand in meinem Archiv einen Artikel von 2023, wo ich über die Änderungen auf Apples Webseite schrieb und wie dort das Hauptmenü von Icons zu reiner Textdarstellung geändert worden war. Und ja, damals hinterfragte ich diesen Schritt. Heute begrüße ich ihn. Interessant, wie sich meine und Apples Meinung in den letzten 3 Jahren offenbar geändert hat. Es bleibt aber abzuwarten, ob sie auf ihrer Hauptseite je wieder zu Icons zurückkehren werden.

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    Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk von mir für mich. Ein Stück Kindheitserinnerung in tadellosem Zustand. Der originale Nintendo Gameboy Classic inklusive Tetris. Na, wer hat direkt die Titelmelodie des Games im Kopf?

  • Diese Trumps, Putins, Orbans und all die anderen Kerle – sind die eigentlich jemals glücklich? Haben die auch mal einen guten Tag? Einfach mal mit leckerem Frühstück und einem entspannten Tag an einem See, ein Nickerchen und ein Bierchen mit Freunden. Ja, Geld und Macht, alles geil und so. Aber ständig nur wütend sein, paranoid und schlecht gelaunt? Das ganze Leben lang? Ist es das wert?

  • Jim Nielsen:

    Schöner Gedanke, dass Wachstum wie ein Baum sein sollte und nicht wie Krebs. Lesenswert.

  • Wer Wordle mag, aber der Meinung ist, dass es zu viele Buchstaben und zu wenig Pferde bietet, findet jetzt vielleicht mit Enclose.horse eine gute Alternative. Das Puzzlespiel bietet täglich eine neue Karte und verlangt vom Spieler, ein Pferd auf einer Wiese einzusperren, ihm aber möglichst viel Freiraum zu bieten. Hat bei mir neben Wordle (und dieser recht guten, deutschsprachigen Alternative) seinen Platz als morgendlicher Rätselspaß gewonnen.

  • Müde vom stundenlangen Doom-Scrolling? Erschöpft von toxischen Social Media Diskussionen? Nachrichten Portale gaben dir den Rest, während du schon am Boden liegst? Und die KI lügt und halluziniert wieder vor sich hin? Dann nutze das für dich. Sag deinem KI-Bot, er soll dir sagen, dass alles wieder gut wird. Trump, Ukraine-Krieg, Nazis in Deutschland, Klimawandel, was auch immer dich gerade fertig macht. Sag ihm, er soll die Aussage, das alles wieder gut wird nur mit Fakten belegen und hierzu auch die Quellen nennen. Und dann hülle dich ein in eine wohlig warme Zukunftsvision, die sich so real anhört, dass sie fast wahr sein könnte. Das Leben ist schön.

  • Mein Verhältnis zu Icons ist zwiespältig. Sie sind sinnvoll und nützlich, können aber bei falscher Anwendung mehr Schaden anrichten, als manch einer denkt. Zu viele Icons, Icons mit unklarer Bedeutung oder falscher Metapher verschlechtern die kognitive Last von Nutzern, die Scanbarkeit von Oberflächen und somit auch die Usability. Nun wird Apple ja gerne als der Gold-Standard in Sachen Design angesehen, besonders bei Nicht-Designern. Umso bemerkenswerter die Vielzahl an Verfehlungen, die Apple seit den 26er Updates eingeführt hat. Liquid Glass kann nur als üblen Fehltritt bezeichnet werden, der hoffentlich in den kommenden Jahren angepasst wird. Ähnlich schlimm sind allerdings auch die Änderungen in den Human Interface Guidelines von Apple und dem dort beschriebenen Umgang mit Icons. Denn ein Jahrzehnte altes Paradigma wurde über Bord geworfen und die massenhafte Nutzung von Icons wird nicht nur erlaubt, sondern empfohlen und durchgeführt. Mit entsprechend schlechten Ergebnissen. Icons sind überall – doppelt und dreifach, inkonsistent oder komplett falsch. Neben den oben genannten Verschlechterungen markiert Apple damit allerdings einen Präzedenzfall, der leider viele Nachahmer finden wird. Weil: Gold-Standard. Howard Oakly fasst den Zustand hier sehr gut zusammen. Noch besser und genauer auf das Icon-Thema eingegangen wird hier bei Jim Nielsen und vor allem bei Niki Tonsky, der eine sehr ausführliche Zusammenfassung, Gegenüberstellung und Analyse anbietet.