Schlagwort: technik

  • Nachbarschaftshilfe

    Nun habe ich überhaupt kein Internet mehr. Warum, erzähle ich euch noch dieses Wochenende, wenn ich im Süden bei der Familie bin und die Ruhe und das Netz habe, darüber zu berichten. Derweil musste ich vieles ertragen. Sehr vieles. Und zwar so lange, bis ich entnervt bei den neuen Nachbarn klingelte. Ich erzählte in einer Kurzversion, was mir in den letzten Tagen widerfahren war und bat darum, mich in ihr WLAN-Netz einklinken zu dürfen. Nett wie sie sind, gaben Sie mir ihr Passwort. Und ich habe ihnen zum Dank dafür eine Packung Kekse vor die Tür gestellt. Ihr WLAN-Netz ist nicht das stärkste. Ich bekomme eine schwache Verbindung nur, wenn ich im Schlafzimmer bin, an der Wand hockend, die an ihre Wohnung grenzt. Aber immerhin. So konnte ich euch zumindest diese kleine Geschichte schreiben und mal wieder ein Lebenszeichen geben. Ein Lebenszeichen aus einer netten Nachbarschaft.

  • Ärger mit 1&1

    Erst vor wenigen Tagen wurden die Ergebnisse einer Umfrage der Verbraucherzentralen veröffentlicht, nach denen die Mehrheit der DSL-Kunden unzufrieden mit ihren Anbietern seien. Vielleicht habt ihr davon gelesen, vielleicht seid ihr auch selbst davon betroffen. Fast jeder hat seine Geschichte. Dies hier ist meine.

    Mein Anbieter heißt 1&1 und bis gestern konnte ich ihm nur wenig vorwerfen. Wenn, dann das übliche: eigenartige Rechnungen hier und da, schlecht erreichbare und überteuerte Hotline und der übliche Ärger beim Umzug. Letzteres durfte ich vor einem Jahr schon einmal mit machen. Und nun, da wieder ein Umzug anstand, befürchtete ich schon das schlimmste. Zunächst begann alles recht einfach und sogar etwas drollig. Die Kundenbetreuerin am Telefon antwortete auf meinen Wunsch nach Umzug mit einem „Sie müssen wissen, dass wir dafür eine Gebühr über 50 Euro erheben und sie mit einer Wartezeit von etwa fünf Wochen rechnen müssen“ gefolgt von einer langen Pause. Die ich mit einem „Äh, ja, hab ich denn eine andere Wahl?“ unterbrach. Die Daten wurden aufgenommen, man sagte mir, ich würde informiert werden und stellte mich darauf ein, in der neuen Wohnung etwa zwei Wochen ohne Internet leben zu müssen.

    Eine Woche vor dem Umzug rief mich 1&1 an, um mitzuteilen, dass mein neuer Vertrag nun abgeschlossen sei. „Mein neuer Vertrag?“ fragte ich verwundert. Ja, man habe mir einen neuen Vertrag gegeben, mit neuen 24 Monaten Laufzeit, dafür aber mit neuer Hardware (1&1 Home Server) und dem Startguthaben von 150 Euro. Nun, eigentlich hätte ich protestieren sollen, aber da ich bisher recht zufrieden war, den neuen Router gerne annahm und man mir auch noch Geld bot, ließ ich es durch gehen. (Ich bin so käuflich) Weiterhin erzählte mir der junge Mann am Telefon, dass die Internetlose Zeit eigentlich ab dem Datum des Umzugs beginnen würde. Was theoretisch bedeutete, dass ich ab dem 1.Dezember für fünf Wochen kein Internet oder Telefon hätte (mittlerweile hatte ich mich ja von der Telekom abgewandt und einen Komplettanschluss von 1&1). „Aber“, so sagte der Bearbeiter „ich werde die Angaben von meiner Kollegin ändern und so werden sie bereits Anfang Dezember alles bekommen. Sie werden rechtzeitig informiert werden.“ So weit, so gut.

    Der Umzug kam, irgendwann stöpselte ich meinen alten Router ein und hatte bereits Netz, auch wenn ich nicht wusste, weshalb. Und am gleichen Tag erhielt ich die Mail, in der man mich über den Besuch des Technikers informierte. Dieser würde am 17.Dezember bei mir in der Wohnung erscheinen, um alle nötigen Änderungen vorzunehmen, damit ich ab diesem Tag mit voller Geschwindigkeit surfen konnte. Sollte ich an diesem Tag zwischen 8 und 14 Uhr nicht zu Hause, sollte ich bitte bei der Hotline einen neuen Termin vereinbaren. Ansonsten würden mir 60 Euro Gebühr für einen erfolglosen Versuch des Technikers berechnet. Prima. Mir war sofort klar, dass ich einen neuen Termin brauchte, denn an jenem Vormittag musste ich natürlich arbeiten.

    Eine gute Woche verstrich mit unendlichem Umzugsstreß, bis ich gestern endlich dazu kam, die 1&1 Hotline anzurufen. Kennt ihr den Werbespot mit dem Marktverkäufer, der mit Roboterstimme versucht Bananen zu verkaufen, obwohl die Kundin Äpfel will? Ihr kennt diese Hotlines sicherlich auch und die von 1&1 ist kaum besser. 14 Cent in der Minute, Mobilfunkpreise ggf. abweichend kostet der Spaß. Mangels Telefonleitung hing ich also an meinem Handy und sagte in stetig lauter werdendem Ton Dinge wie „Ja. Weiter. DSL! Schaltung! Information!!!! JA!!!“, nur um vier Minuten später endlich verbunden zu werden. Mit schneller Stimme erklärte ich mein Dilemma und bat um einen neuen Termin für den Techniker. Nachmittags vielleicht. Der Bearbeiter entschuldigte sich, leider sei da nichts mehr zu machen. Der Techniker käme zwischen 8 und 14 Uhr. Ich fragte, weshalb da nichts zu machen sei, schließlich sollte ich doch anrufen für einen neuen Termin. Ja, antwortete er, hätte ich tags zuvor angerufen, so aber würde der Techniker zwischen 8 und 14 Uhr kommen. Aber da sei ich nicht zuhause. Aber da könne er nichts machen, der Techniker käme zwi… „Jaja, ich weiß. Aber ich bin nicht da!“ Mittlerweile dauerte das Gespräch an die zehn Minuten.

    Ich wies darauf hin, dass in dem Schreiben nirgendwo gesagt wurde, dass man sich maximal acht Tage vorher für eine Terminänderung melden musste. Es war nun eine Woche vor dem 17.Dezember. Es tat dem Kerl am anderen Ende der Leitung leid, ich habe da wohl … drei … Bananen … gewählt. Ich resümierte: „Das heißt also, ich weiß schon jetzt, dass der Techniker kommt, mich nicht antrifft und ihr mir 60 Euro auf die Rechnung setzt.“ „Ja.“ „Und dann? Wann bekomme ich dann mein Internet?“ „Nun, der Techniker könnte dann erst in zwei Wochen wieder… „ Ich unterbrach. „60 Euro. Für nichts. Und Internet erst im neuen Jahr. Das kann jetzt nicht ihr Ernst sein.“ „Nun, sie haben … Bananen gewählt.“

    „ÄPFEL!“ schrie ich ins Telefon und pfefferte das Handy an die Wand legte wutentbrannt auf. Die Konsequenz des ganzen sieht folgendermaßen aus: Ich habe wieder einmal etliche Euro in ein nutzloses Hotline-Gespräch investiert. Ich werde am 17.Dezember frei nehmen müssen, um auch tatsächlich vor Ort zu sein. Und ich habe gelernt, dass es mit dem Service bei DSL-Anbietern wirklich nicht zum Besten steht. Wenn ich da an meine Mum denke, die zwar etwas mehr für ihr Internet bezahlt, dafür aber wirklichen Service von der Telekom bekommt, so glaube ich, 1&1 nicht mehr lange treu zu sein. Also nach den zwei Jahren, die man mir wieder einmal verkauft hat. (Und ja, ich weiß, das habe ich schon mal gesagt – herrje bin ich käuflich)

    Jeder hat seine DSL Geschichte. Und ich weiß, dass meine noch verhältnismässig harmlos ist. Was ist eure Geschichte?

  • Steck ihn mir rein

    Ein riesiges Manko der neuen, großen Wohnung ist die spärliche Anzahl an Steckdosen in der Wand. Im Wohnzimmer finden sich Sage und Schreibe gerade mal vier Dosen, verteilt in alle vier Ecken. Nun, da ich mein Multimediazentrum installiert habe, sehe ich bereits jetzt 6 Stecker auf dem Boden liegen und nach Strom lechzen. Und da kommen noch Geräte dazu. Stehlampen sind auch noch nicht mit eingerechnet. Verteilerstecker müssen her, keine Frage. Nicht, dass ich keine im Haushalt hätte, aber alle meine Steckdosenleisten sind schon viele Jahre alt, lagen stets im Staub hinter Schränken und die meisten davon waren wohl billige Grabbeltisch-Produkte für Drei Euro fuchzich.

    Neulich hörte ich im Radio vom Tod einer älteren Frau, die an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung während eines Wohnungsbrandes starb. Auslöser für den Brand waren vermutlich billige Stecker oder Dosen und ein unweigerlicher Kurzschluss. Solche Nachrichten treiben mir den Schweiß auf die Stirn.

    Also ab zum nächsten Elektroladen und umgeschaut, welche empfehlenswerten Steckdosenleisten es gibt. Zunächst mal eine Menge. In einer Preisspanne von fünf bis neunzig Euro, mit Überspannungsschutz und Entstörfilter, mit einem oder fünf Schaltern, mit drei Dosen oder acht. Und allen Zwischenschritten. Wobei natürlich klar ist, dass die Leisten mit allem Drum und Dran die teuersten sind. Ich bin wieder überfordert. Einerseits sollte es schon etwas qualitativ wertvolles sein, andererseits möchte man sich ja nicht in den Ruin treiben "für ein paar doofe" Steckdosen.

    Habt ihr denn Tipps für mich? Was benutzt ihr, welche Steckdosenleisten sind empfehlenswert und einigermaßen erschwinglich? Wo bekommt man sie am günstigsten? Oder auch anders gefragt, hängt die Qualität unbedingt mit dem Preis zusammen? Was sollte man mindestens investieren, um etwas Vernünftiges zu bekommen?

  • Where the Hell is Matt 2008

    Matt sollte jedem Internet-Nutzer ein Begriff sein. Denn was Matt veranstaltet, ist einfach wunderbar. Er reist um die Welt um vor beeindruckenden Kulissen, in abgelegenen Orten, an verrückten Plätzen oder schlicht um die Ecke einen lächerlichen Tanz aufzuführen. Immer in der Mitte des Bildschirms, immer schnell weiter zum nächsten Land, dessen Name im Untertitel eingeblendet wird. Dazu spielt jedesmal eine wunderbare Musik. Jetzt hat Matt sein Dancing Video 2008 veröffentlicht und ich finde es das schönste bisher. Lasst euch einfach die nächsten paar Minuten bezaubern.

    https://youtube.com/watch?v=zlfKdbWwruY%3Fcbrd%3D1%26ucbcb%3D1

    Gefunden bei sebbi.

  • iPhone-Besitzer und Hunde-Besitzer

    Hundebesitzer kommen bei ihren Spaziergängen immer wieder ins Gespräch. Anfangs vielleicht nur mit den Sätzen "Ist das ein Rüde?", "Keine Angst, der will nur spielen." oder "Nehmen Sie gefälligst ihren Scheißköter an die Leine!" Doch mit der Zeit begegnet man sich allnachmittäglich, plaudert, tauscht sich aus und sieht den Hunden zu, wie sie tollen und schnuppern. Mit einem Hund hat man immer Gesprächsstoff und die Besitzer haben sich immer was zu sagen.

    Mit iPhone-Besitzern ist das genauso, wie mir neulich im Zug auffiel. Als iPhone-Besitzer gehört man automatisch einer ganz speziellen Gruppe von Menschen an, die sich ebenfalls austauschen und immer Gesprächsthemen finden. Sobald man das iPhone herausholt, werfen einem die Leute Blicke zu, die einen neidisch, die anderen mit wohlwollendem Lächeln, während sie ebenfalls ihr iPhone auspacken. "Kommen Sie mit der Tastatur zurecht?" "Haben Sie schon die neue Firmware-Version?" "Darf ich fragen, wo Sie diese Tasche für ihr iPhone gekauft haben?" Letzte Frage habe ich vorgestern im Zug gestellt und so auf einfache Art und Weise einen Weihnachtswunsch entdeckt.

    Wenn ich dann doch irgendwann mal einen Hund habe, werde ich dann gar nicht mehr in Ruhe gelassen?

  • Shake it like a Polaroid Picture

    Wer von euch vermisst in Zeiten von Megapixeln und digitalen Spiegelfreflexen die guten alten Polaroid Fotos mit ihrem eigenen Charme? Das Geräusch der Kamera, das endlose Warten und Schütteln um den Entwicklungsprozess zu beschleunigen und die Magie, wenn plötzlich das Motiv erschien.

    Wer diese Atmosphäre wieder aufleben lassen möchte, muss nun nicht mehr zu diversen Photoshop-Aktionen greifen, sondern kann sich kostenlos Poladroid herunter laden. Natürlich nur für den Mac. Die Bedienung könnte einfacher nicht sein. Man zieht ein Foto auf die Kamera, es knackt und knirscht und auf dem Desktop liegt nun ein Polaroid, das sich langsam entwickelt. Ungeduldige können es mit der Maus hin und her schütteln und das fertige Bild abspeichern.

    Viele schöne Beispiele für nostalgische Bilder mit Flair finden sich in der entsprechenden Flickr-Group. Gefunden bei surfgarden.

  • Ich bin ansteckend

    Irgendwann wurde ich zum Fanboy. Schleichend, ohne dass ich es bemerkte hätte oder etwas dagegen hätte unternehmen können. Ich schielte schon immer sehnsüchtig zu allen Apple Produkten herüber, versuchte mich immer, mit gesundem Menschenverstand und Logik vom Kauf abzuhalten. Dann erstand ich einen iPod und es war geschehen. Der Weg bis zu meinem Macbook war lange, beschwerlich und leider auch zu oft nervtötend (aus mehreren Gründen). Doch irgendwann war auch er vorbei. Ich war Apple-Jünger. Wobei, nein, ganz so stimmt das nicht. Meine Faszination für Apple Produkte lag noch weit hinter der echter Jünger, hinter echten Fanboys, die alles, aber auch wirklich alles in den Himmel lobten, das Apple produzierte. Ein wahrer Fan steht zu seinem Verein, egal ob er gewinnt oder verliert, so heißt es. Ein echter Apple-Fan tut dies auch. Und wo ich anfangs auch die Negativ-Seiten aufzeigte oder immer wieder versicherte, dass mein Windows Rechner gut funktioniert hätte, so wurde es bald leise. Wie gesagt, es begann schleichend.

    Schon wenige Tage nachdem ich mein Macbook zum ersten Mal in den Händen gehalten und benutzt hatte, fing ich an, festzustellen, um wieviel schöner mein (Computer (Nerd))-Leben werden würde.Und ich sollte Recht behalten. Nie zuvor hat es mir soviel Spaß gemacht, am Computer zu arbeiten (und wenn ich sage arbeiten, meine ich all die Sachen, die man außer Spielen oder Filmegucken macht). Das Betriebssystem dachte so schön mit, nahm mir so viel ab, behelligte mich so gut wie nie und lief einfach wie eine Eins. Und dazu war es noch außergewöhnlich schick. Wenn die damalige Freundin nebenan ihren Vista-Rechner aufklappte und wieder stöhnte, weil er ewig zum Starten brauchte, ein Programm immer wieder abstützte, ständige Abfragen nervten und ungewiss war, wo er gewisse Dinge abspeicherte, seufzte ich leise in mich hinein und streichelte den Deckel meines Macs.

    Ja, als Apple-Fanboy, -Jünger, -Nutzer ist man der Logik abgewandt. Man entwickelt Emotionales, wenn man einen Mac besitzt. Einen Mac kauft man nicht, weil man ihn braucht, sondern weil man ihn will. Nicht der Kopf kauft ihn, sondern das Herz und der Bauch. Langsam fing ich an, Vista zu verteufeln (wohlgemerkt, nur Vista, was wohl hauptsächlich für den derzeitigen Run auf Apple-Rechner verantwortlich ist). Mehr und mehr wurde mir bewusst, wie grau und trist mein Leben am Computer vorher war. Und ich sagte das. Ich ging hinaus und missionierte. Aber nicht auf eine Zeugen-Jehovas-Art, sondern einfach, indem ich tat, was ich tat. Ich klappte mein Macbook auf, ich demonstrierte und ich erzählte. Ich zeigte, führte vor, so als würde ich Provision oder einen Platz im Himmel bekommen. Und je mehr ich ins Schwärmen geriet, um so mehr fiel mir auf, wie sehr meine Zuhörer aufnahmen, was ich sagte. Sie waren wie leere Gefäße, entnervt und frustriert. Sie hatten Fenster, durch die sie nicht mehr hindurch sehen konnten (Fenster, Windows, haha) und dann kam ich und verschaffte zum ersten Mal Durchblick. In dem ich zeigte, wieviel Spaß es machen kann, einen Computer zu benutzen. Ich steckte an.

    Infiziert sind mittlerweile die damalige Freundin, die sich demnächst ein Macbook kauft, eine Freundin, die sich demnächst ein Macbook und vorher womöglich ein iPhone holt und meine Mutter, die sich alsbald einen iMac zulegen wird. Sie alle habe ich nicht überredet, ich habe sie nicht beschworen. Ich habe sie nur angesteckt. Weitere Menschen in meinem Umfeld zeigen erste Symptome, doch ihr Verstand und ihr Geldbeutel wehren sich noch. Ähnliches gilt auch für das iPhone. Kaum jemand, der dem Charme dieses kleinen Gerätes widerstehen kann. Oder mir, der mit leuchtenden Augen vorführt, zeigt, erzählt und strahlt.

    Ich bin ansteckend, ich bin krank. Und bin ich auch blind? Denn das muß noch mal gesagt werden, der echte Fan ist blind und blendet Negatives aus. Nein, ich bin nicht blind, ich tu nur so. Auch in meinem Mac fror schonmal was fest, es stürtzte auch schon mal was ab. Ich musste ihn auch mal Kaltstarten. Einmal sponn die Grafik und mehr als einmal findet er beim ersten Aufwachen aus dem Ruhezustand mein WLAN nicht. Es passiert. Auch ein Mac ist nur eine Maschine und keine Maschine funktioniert immer zu 100%. Aber würde ich dergleichen öffentlich zugeben? Nö, mein Mac ist perfekt und funktioniert immer zu 100%. Ebenso mein iPhone (das hin und wieder Probleme beim Telefonieren zeigt, manche Programme abstürzen, die Rechtschreibkorrektur noch immer ein Graus ist und die Akkulaufzeit auch besser sein könnte).

    Also hütet euch vor mir. Lasst euch nicht anstecken. Fragt mich nicht und lasst euch nichts von mir zeigen. Außer ihr seid schon infiziert (ha, ich weiß, wer gleich kommentieren wird) oder vollkommen resistent (ha, ich weiß, wer gleich kommentieren wird).

  • Laaaaangsam [Update]

    Vielleicht habt ihr es schon bemerkt. Euch vielleicht sogar schon etwas geärgert. Mein Blog ist seit einigen Wochen überraschend lahmarschig geworden. Teilweise dauert es bis zu zehn Sekunden, bis die Seite aufgrufen ist. Völlig unabhängig von Browser und Internetverbindung. Mein fleissiges Helferlein ist bereits damit beschäftigt, den Fehler zu suchen. Derzeit noch erfolglos. Heute abend wird mein Blog auf einen anderen Server umziehen. Allerdings sind die Chancen klein, dass es dadurch flotter wird. Denn auch das Blog des Helferleins litt unter Geschwindigkeitsproblemen, die durch den Umzug nicht behoben werden konnten. Ich bitte, die langen Wartezeiten zu entschuldigen. Wir sind dran. (Vielleicht muss ich doch alles nochmal neu aufsetzen – ohweh)

    Update: Garvin, der Chefentwickler von Serendipity, der Chief Master, Big Brain und Programmier-Schmamane, der alles liest und alles beantwortet, der selbst kein Privatleben mehr haben kann, wegen Opfern wie mir, lässt mich nicht im Stich, obwohl ich immer wieder mal ankündige, sein Baby zu verlassen. Ich habe diesen Artikel nicht mal eine Stunde online und schon schreibt er mir die Lösung des Problems. Schuld war in der Tat ein internes Statistik-Plugin, das wohl langsam die Datenbank aufblähte und mein Blog in die Knie zwang. Es ist nun deaktiviert und ich hoffe, auch bei euch lädt alles wieder in gewohntem Tempo. Danke Garvin. Kauft sein Buch. Bloggen macht wieder Spaß.

  • Mein Moleskine

    So schnell kann es manchmal gehen. Gestern noch habe ich die besten, hübschesten, hippsten und cleversten Leser der Welt, nämlich euch, gefragt, welches Moleskine ihr mir empfehlen würdet. Zahlreiche Antworten später habe ich bereits eins. Eure Vorschläge waren sehr hilfreich. Letzten Endes entschied die damalige Freundin durch den Kauf entschied ich mich für den Wochenkalender + Notizbuch in der soften Pocket Variante. So habe ich auf der linken Seite jeweils einen wöchentlichen Kalender und rechts genug Platz für Notizen. Ein guter Kompromiss wie ich finde. Vielleicht stelle ich für (über)nächstes Jahr auch fest, dass mir eine andere Version nützlicher wäre. Bis dahin habe ich dieses Moleskine lieb. Es versteht sich übrigens prima mit meinem iPhone…

  • iPhone nicht mehr exklusiv bei T-Mobile

    Die Gerüchteküche brodelt nicht, aber sie köchelt leise vor sich hin. Es wird wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis T-Mobile seinen Exklusivanbieter-Vertrag für das iPhone in Deutschland verliert. In anderen Ländern ist es mittlerweile Gang und Gäbe, dass sich mehrere Anbieter den Markt teilen. In der Schweiz beispielsweise Orange und die Swisscom. Auch ist es kein offenes Geheimnis, dass die Geschäfte mit dem iPhone fast nirgendwo so schlecht laufen wie in Deutschland. Gemessen am kaufbereiten Publikum. Und dies liegt mit Sicherheit auch an den teuren und unflexiblen Kondition, mit der ein deutscher Kunde bei T-Mobile leben muss. T-Mobile selbst versucht sich mit Prepaid-Tarifen zu retten, doch auch die sind weitestgehend unattraktiv. Natürlich will nicht jeder Mensch ein iPhone, aber diejenigen, die eines wollen, benötigen auch vernünftige Tarife zu vernünftigen Preisen, sonst macht das schönste Gerät keinen Spaß – entweder weil man sich zu Tode zahlt oder das meiste nicht nutzen kann.

    Nun ist mittlerweile an vielen Ecken zu lesen und zu hören, dass sich noch in den nächsten paar Wochen etwas auf dem deutschen Mobilfunkmarkt tun wird. Mobilcom, Vodafone und E-Plus lassen eher laut durchsickern, dass sie demnächst ebenfalls das iPhone in ihr Programm aufnehmen werden. Mit natürlich günstigeren Tarifen. Der Preiskampf würde endlich beginnen, ob die Qualität stimmt wird sich zeigen müssen. So oder so wird T-Mobile gezwungen sein, etwas zu unternehmen um überhaupt noch Neukunden an Land ziehen zu können. Nur mit den Hotspots und der Visual Voicemail bringt man keinen Kunden dazu, zuviel mehr zu zahlen.

    Seien wir ehrlich. Alle, die sich das iPhone in Deutschland geholt haben, taten dies nur wegen des Geräts und TROTZ der T-Mobile Verträge. Dieses Verhalten würde sich schlagartig ändern, wenn weitere Anbieter auf die Bühne kämen.  Wer also derzeit mit dem Gedanken spielt, sich ein iPhone zuzulegen, dem möchte ich raten, noch ein paar Wochen zu warten. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Apple hier bereits in den Endphasen der Verhandlungen steckt und im Weihnachtsgeschäft nochmal richtig absahnen möchte. Geht einfach mal in einen Vodafone-Shop oder zu E-Plus, räuspert euch verschwörerisch und fragt den Verkäufer, ob er schon neue Information habe. Hat er nicht. Haben sie nie. Aber was er sagen könnte, wäre, dass sich da bald was tut. Klar.

    Vor zwei Wochen schlenderte ich mit der damalige Freundinn durch Düsseldorf. Und da ich noch immer auf der Suche nach einer guten Schutzhülle für mein iPhone bin, betraten wir einen E-Plus Shop, der Handytaschen direkt am Eingang hängen hatte. Ein Verkäufer trat auf uns zu und was nun kommt, fand sogar ich übertrieben.

    Er fragte, ob er helfen könnte und ich erklärte ihm, dass ich auf der Suche nach einer Tasche für mein iPhone sei. Er: "Ach, sie haben schon ein iPhone. Glückwunsch. Nun, wir haben leider noch keine iPhone Taschen im Programm. Aber, psst, die kommen demnächst rein." "Aha", frage ich. "Wieso das?" "Weil wir demnächst auch das iPhone anbieten werden. Ist aber alles noch nicht offiziell." "So so. Dann sind die Gerüchte also wahr? Und gibt es schon Preise und Termine?" "Nun, nein, das wird derzeit noch verhandelt. Außerdem warten wir ja auf das neue iPhone von Apple. Sobald das rauskommt…" "Welches neue iPhone? Das iPhone 3G ist doch erst vor wenigen Monaten veröffentlicht worden." "Ja, das schon, aber das ist ja ein amerikanisches iPhone. Damit kann man ja vielleicht nur 80% der Funktionen in Deutschland nutzen, denn das ist ja eine T-Mobile Software", behauptete er. Ich kramte weiter in den Täschchen. "Die iPhone Software ist eine T-Mobile Software? Und was kann ich mit meinem iPhone in Deutschland noch nicht nutzen?" wollte ich wissen. "Nehmen wir zum Beispiel Visual Voicemail. Das funktioniert nur auf dem amerikanischen Markt." "Hmm, ich kann Visual Voicemail nutzen", erklärte ich. "Aha, und seit wann?" fragte er etwas patzig. "Seit ich es habe." "Und seit wann gibt es Visual Voicemail?" "Was weiß ich? Ist mir auch egal, es funktioniert auf alles Fälle", antwortete ich nun etwas patzig. "Jedenfalls", so fuhr der Verkäufer fort, "wird Apple ein europäisches iPhone herstellen, das dann exklusiv für E-Plus gemacht wird. Dort werden dann alle Funktionen für den deutschen Markt bereit gestellt." Nun war ich erstmal baff. "Apple stellt ein neues iPhone her mit Funktionen nur für den deutschen Markt?" vergewisserte ich mich. "Ohja, dann kann man das iPhone auch endlich richtig nutzen." Kurz fragte ich mich, ob er das Apple Handy vielleicht mit dem Google Handy verwechselte. Wir verabschiedeten uns schnell.

    Diese Konversation war etwas abstrus und ich glaube dem Verkäufer nicht ein Wort. Die Quintessenz für mich ist dennoch, dass der Markt in Bewegung ist. Mehr denn je. Und früher oder später werden auch andere Anbieter das iPhone ins Programm nehmen. Ob mit speziell angepassten Funktionen oder mit der Standard-iPhone-Software. Ganz egal. Jetzt heißt es erst mal abwarten, was die nächsten Wochen bis Weihnachten so bringen.

    Und vielleicht ist ja doch alles nicht wahr. Wer weiß? :-)

  • Küchengadgets

    Wenn ich mich in meiner Wohnung umsehe, fällt mir auf, dass ich mittlerweile so gut wie alles an Gadgets und Geräten gekauft habe, die ich jemals haben wollte. Ich habe alle drei wichtigen Spielekonsolen inklusive mehrerer Controller und dem WiiFit Board, den passenden HD-Monitor dazu, die obligatorische Surroundanlage. Ich besitze ein MacBook Pro und ein iPhone. Ja, selbst ein Nintendo DS liegt hier irgendwo herum. Auch im Bad gibt es kein Verstecken vor High-Tech. Die neueste Errungenschaft ist eine Ultraschallzahnbürste mit UV-Reiniger. Und ganz ehrlich, ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie man zuvor mit einer normalen Handzahnbürste die Zähne überhaupt richtig sauber bekommen hat. (Okay, ich hatte auch zuvor schon Ultraschallbürste, aber die wurde langsam alt und laut). Wie ihr seht, bin ich bestens ausgerüstet. Und nun fragt sich mein kauffreudiges, Gadgetgeiles Herz natürlich, was man als nächstes erstehen könnte. Was fehlt in meinem Haushalt noch? Ah, die Küche. Natürlich. Alles was ich in der Küche habe, ist ein Toaster, ein Wasserkocher, ein Rührstab aus dem Billigdiscounter und eine (mittlerweile zwei) Senseo Maschine(n). Die kann sicherlich den grössten Gadget-Faktor für sich verbuchen. Der Kühlschrank mit dem Bedienfeld an der Tür wird nämlich zu wenig genutzt.

    Es müssen also mehr Gadgets für die Küche her, mehr tolle Geräte, die einem das Kochen vereinfachen und die auch mich als Kochmuffel vielleicht mit Spaß an den Herd zurück bringen. Ich brauche diese wahnsinnig coolen Maschinen, die man im Nachtprogramm im Werbefernsehen angepriesen bekommt. Nur in guter Qualität. Ich brauche Küchenmaschinen, die einem fast alles aus der Hand nehmen und dabei noch supercool aussehen. Ich brauche schicke Vollkochautomaten.  Was wird wohl der gemeine Saturn-Verkäufer sagen, wenn ich gar nicht weiß, was ich brauche – Hauptsache es ist cool und superpraktisch. Warum stellt Apple eigentlich keine Küchenmaschinen her? Oder gibt es im Küchenbereich einen vergleichbaren Hersteller, der so auf Funktion und Design achtet? Ich halte euch auf dem laufenden, was meine nächste Errungenschaft sein wird.

  • Mein iPhone ist bestellt

    Heute, Sonntag, 12 Uhr. Ich rufe bei der Telekom-Hotline Nummer an und bin etwas verdutzt, wie schnell sich eine überaus nette Mitarbeiterin meldet. Sie beglückwünscht mich zur Wahl meines weißen 16GB-iPhones und nimmt meine Daten auf. Sie sagt, die Lieferzeit betrüge (oder heißt es beträge?) derzeit etwa zwei bis drei Wochen. Was in diesem Fall ein wenig mit meinem Schweiz-Aufenthalt kollidieren würde. Ich setze die Bestellung aber fort. Und versuche den strengen Blick der damalige Freundinn zu ignorieren, die so gar nicht mit meiner Bestellung einverstanden ist. Ich freue mich einfach im Stillen und hier im Blog. Bald ist es soweit.

    P.S.: Mein herzlicher Dank geht an Dirk, der mir den Code für die For-Friends-Aktion besorgt hat und ich somit etwas günstiger in den Genuss meines Phones komme. Ebenfalls vielen Dank an Kai, der den Kontakt herstellte.

  • Strom von rechts

    Die Stromzufuhr meines Macbook Pros findet auf der linken Seite statt. Dort nähert man sich mit dem Magsafe-Anschluss, der dann magnetisch einrastet und das Kabel in Richtung Steckdose führt. Und diese scheint in meiner Umwelt immer auf der rechten Seite zu sein. Im Ernst, mir fiel auf, dass egal wo ich mich befinde, das Kabel wieder auf die andere Seite muss, weil die Steckdosen stets zu meiner Rechten platziert sind. Zufall?

  • iPhone Fragen

    Hallo ihr glücklichen iPhone-Besitzer da draußen. Ihr, die ihr vielleicht schon seit Wochen, Monaten (oder im Falle des ersten iPhones) seit Jahren telefoniert, surft und Musik hört. Ihr, die ihr ebenfalls bei T-Mobile angemeldet seid und mit deren Tarifen und Einschränkungen leben müsst. Wie sind eure Erfahrungen? Worauf sollte man achten, wenn man vor hat, sich in den nächsten Wochen ein iPhone zu bestellen? Welcher Tarif bietet das beste Preis/Leistung-Verhältnis? Derzeit schwebt mit natürlich der Complete M Tarif vor, der offenbar Standard zu sein scheint. Reichen die zur Verfügung stehenden Minuten und Datenmengen für normales Surf- und Telefonieverhalten aus? Bei täglich mehrmaligem E-Mails checken, googlen, Blog besuchen und RSS-Feeds lesen – mit wie viel Datenverkehr ist zu rechnen? Und genügen die 300 MB der „Datenflat“ beim Complete M? Was ist eure Meinung dazu? Lohnt es sich, den nächst höheren Tarif zu wählen oder ist das rausgeschmissenes Geld? Ich danke bereits jetzt für die Antworten.

    Und P.S.: Bitte keine Kommentare von iPhone-Gegnern, die komplett gegen das Gerät und/oder T-Mobile sind. Und bitte auch keine Tipps, ein altes iPhone zu kaufen, dies zu jailbreaken und einen anderen Provider zu wählen – ich möchte das neue iPhone und da bin ich derzeit noch auf T-Mobile angewiesen.

  • Haushaltstipps. Heute: Das Ende der Fruchtfliegen

    Wir Hausfrauen müssen zusammen halten, sage ich immer. Deshalb sollte man mit Tipps für den Haushalt nicht hinter dem Berg halten. Passend zum sommerlichen Wetter kann ich folgendes raten: Wenn ihr von Schwärmen kleiner Fruchtfliegen heimgesucht werdet, etwa weil ihr Obst in der Schale liegen habt, oder die Melonenschalen schon einen Tag zu lange im Mülleimer liegen, so empfiehlt es sich, ein Schale mit Essig und ein paar Schuss Spülmittel bereit zu stellen. Wartet einen Tag und freut euch über hundert winzige, in Essig eingelegte Kadaver. 

  • Calvin and Jobs

    Das amerikanische Mad-Magazine (ich muss mir mal wieder ein Exemplar holen) bringt in der aktuellen Ausgabe eine nette kleine Hommage an die Calvin and Hobbes Comicstrips. Diese dürften im Grunde jedem bekannt sein: kleiner Junge und Plüschtiger stellen sich den den Tücken und Fragen des Lebens. Diesmal ist es allerdings kein Tiger, mit dem Calvin sich austauscht, sondern Jobs, Steve Jobs, seines Zeichens CEO von Apple. Sehr süß das Ganze und zur Zeit bei Flickr zu finden. (Schande, da musste jemand sein kostbares Mad-Heft zerreißen). Hier und Hier.

  • Warum ruckeln Videos in Firefox? Hier die Antwort!

    Update vom 31.05.2018

    Der folgende Artikel ist nunmehr fast zehn Jahre alt. Flash und Shockwave sind mittlerweile ausgestorben. HTML5 hat glücklicherweise die Vorherrschaft übernommen. Und ob die hier beschriebenen Tipps in Zeiten einer aktuellen Version 60 des Firefox noch hilfreich sind, wage ich an dieser Stelle zu bezweifeln. Der grundsätzlich Rat bleibt daher: verabschiedet euch von Flash, nutzt nicht zu viele unnötige Plugins, haltet euer System auf einem aktuellen Stand, starten zwischendurch mal neu und wenn nichts mehr hilft: eine saubere Neu-Installation.

    Ursprünglicher Artikel:

    Wenn man ein Problem hat, macht man sich auf die Suche. Im Internet natürlich in Suchmaschinen. Man tippt das Problem ein, versucht verschiedene Varianten aus und liest sich durch Blogs, Foren und Ratgeber-Seiten. Mit etwas Glück findet man auch Antworten. In vielen Fällen allerdings nicht. Da entdeckt man Seiten von vor drei Jahren, die eine Lösung vorschlagen, die heute gar nicht mehr geht. Oder man entdeckt Antworten die folgendermaßen aussehen: „Ja, das Problem habe ich auch. Hat denn noch keiner eine Antwort dazu?“ Wenig hilfreich das Ganze. Man denkt, die Suchbegriffe müssen falsch sein, wagt es sogar, die Frage grammatikalisch richtig einzutippen oder die Antwort schon vorweg zu nehmen: „Videos ruckeln in Firefox weil“. Wenn nichts mehr geht, probiert man sogar andere Suchmaschinen aus. Spätestens dann gibt man auf.

    Ich suche noch immer nach der Antwort, weshalb Videos in Firefox ruckeln. Alle, Flash- und Quicktime-Videos haben in regelmäßigen Abständen einen winzigen Hänger. Und ja, ich habe genug Speicher, meine CPU ist nicht beansprucht und das Video ist bereits voll geladen. Und nein, in anderen Browsern tritt dieses Ruckeln nicht auf. Da ich über den oben beschriebenen Weg keine Antworten finden konnte, stelle ich die Frage nun einfach mal hier in meinem Blog. Warum ruckeln Videos in Firefox? Und bitte, schreibt mir nicht als Antwort, dass es bei euch genauso ist. Ich weiß, dass es bei euch genauso ist. Und wenn nicht, dann schreibt mir, weshalb nicht. Ehrlich, viele Suchende werden es euch danken.

    (mehr …)
  • Do it the Segway

    Um mir etwas für meinen kommenden Geburtstag zu wünschen, ist es nun leider zu spät. Aber für den 36. Geburtstag ist noch knapp über ein Jahr Zeit. Und das bräuchte man auch, um nur ansatzweise das Geld für meinen neuen Traum zusammen zu bekommen.

    Heute beobachtete ich eine junge Frau, die den Duisburger Innenhafen mit einem Segway entlang cruiste. Lässig, in moderater Geschwindigkeit, mit Scheinwerfern, die den Gehweg erhellten. Sie legte sich elegant in die Kurven, sie stopte, indem sie sich etwas zurück lehnte. Und wenn sie wieder beschleunigte, war es, als spräche sie ein Zauberwort zu einem fliegenden Teppich, der sie hinfort brachte. Faszinierend. Ich wußte, ich brauche so ein Teil.

    Eine schnelle Internet-Recherche später entmutigte. Das Teil kostet in Deutschland knapp 7000 Euro (inkl. Mehrwertsteuer). Dafür bekommt man schon sehr gute Gebrauchtwagen. Auch das Leasing ist mit 200 Euro im Monat nicht wirklich kostengünstig. Bliebe nur das Mieten, doch auch hier ist man erst ab etwa 250 Euro pro Tag dabei.

    Wie gesagt, ab jetzt sind 367 Tage Zeit, um für mein nächstes Geburtstagsgeschenk zu sparen. Bis dahin melde ich mich vielleicht bei der einstündigen Segway-Tour durch Köln an, die gerade mal 39 Euro kostet und einem das Gefährt an den Rheinauen näher bringt. Das hat doch was. Wer kommt mit?

  • Feed-Stöckchen

    Reize nie eine Vizekönigin. Und erzähle ihr nie, du würdest Stöckchen nur beantworten, wenn sie dir direkt an den Kopf geworfen werden. Denn Vizeköniginnen neigen dazu, alsdann wild mit Holz um sich zu werfen. Und so landete seit langer Zeit mal wieder ein Stöckchen bei mir. Und ich werde nicht den Fehler machen, zu erwähnen, dass ich es eigentlich mag, Stöckchen persönlich zu bekommen. Pssst.

    Nun denn, beginnen wir mal der Beantwortung:

    1. Welchen Feedreader benutzt Du und seit wann?

    NetNewsWire. Seit ich meinen Mac habe. Interessanterweise wirklich erst, seit ich einen Mac habe. Zuvor wurden meine Feeds mit Netvibes gesammelt.

    2. Wieviele Feeds hast Du abonniert, wieviele davon sind Blogs (in %)?

    Mein Feedreader ist etwas geizig mit Statistiken, deshalb schätze ich meine Feeds auf knapp über 100 Stück. Die meisten davon sind Blogs (90%)

    3. Wieviele Feeds liest Du täglich (wöchentlicher Schnitt)?

    NetNewsWire läuft immer im Hintergrund und zeigt mir im Dock an, wieviele neue Feeds er bereit hält. Immer wenn ich nichts anderes zu tun habe, gehe ich sie durch und filtere zunächst mal nach Überschriften. Bei manchen Seiten lese ich auch gleich los, weil ich weiß, dass es mich interessieren wird, egal worum es geht.

    4. Dein meistgelesenster Feed/deutscher Blog-Feed?

    In letzter Zeit aus oben beschriebenem Grund allerlei Mac-Blogs und News Seiten. Ansonsten richtet sich die Häufigkeit natürlich nach der Anzahl neuer Artikel.

    5. Welche Nachrichtenseiten hast Du abonniert (nenne max. 3)?

    Spiegel Online, Google News, Golem

    6. Dein erstes und Dein letztes Blog im Reader?

    Ich habe Kategorien angelegt, die von Apple bis Web-Design und Grafik rangieren. Deshalb ist der Admartinator das erste und das Smashing Magazine das letzte Blog. Ginge es nach Alphabet, wäre weiterhin Admartinator ganz vorne und Zeniscalm am Schluss. (Sorry, Vizekönigin, du bist vorletzte, ein Z hat dich geschlagen)

    7. Lesegewohnheit: alphabetisch, chronologisch, durcheinander?

    Durcheinander, je nach Interesse, je nach interessanter Überschrift oder Thema.

    8. Hast Du Blogs/Feeds, von denen Du nicht zugeben würdest, dass Du sie liest, im Reader?

    Damit ist vermutlich so Zeug wie Promi Pranger gemeint, oder? Hmm, ich habe das Fail Blog abonniert und auch drei Schnäppchen Seiten. Das ist peinlich genug, schätze ich.

    Da ich Holz nicht gerne im Weg herum liegen lasse, werfe ich diesen Stock direkt mal weiter an: B-Tina, Cait und Sebbi, in der Hoffnung, dass die sich nicht zu sehr ducken.

  • Männer, aufgepasst. Ich weiß etwas, was ihr nicht wisst.

    Zumindest bin ich mir sicher, dass über 90% von euch da draußen es nicht wissen. Dabei könnte es so hilfreich, ja wichtig für euch sein. Und soll ich euch erzählen, weshalb ihr es nicht wisst? Weil nur Frauen darüber Bescheid wissen. Weil sie es sich heimlich weiter erzählen, beim Shoppen, beim Brautkleid aussuchen, beim gemeinsam die Toilette besuchen. Oder – und das ist der wahrscheinlichste Fall – weil Mütter es ihren Töchtern weiter tragen, während wir Männer unwissend manipuliert werden und die Frauen sich wissend zunicken und lächeln.

    Worum es geht, wollt ihr wissen. Ums Heiraten. Um das Anschneiden der Torte. Um das kleine, unmissverständliche Zeichen beim Schneiden. In den meisten Fällen wird es nämlich so ablaufen, dass der Mann, der Gentleman, sich das Messer schnappt, an der Torte ansetzt und die frischgebackene Ehefrau ihre Hand auf die seine legt. Dann schneiden die beiden das erste Stück an. Der Mann drückt, aber die Frau dirigiert. Alle jubeln. Ein harmonisches Bild. Das gemeinsame Anschneiden. Alle anwesenden Männer denken sich nichts. Und alle anwesenden Frauen nicken sich gegenseitig zu, als wollten sie sagen: "Sehr gut, sie wird die Hosen anhaben in dieser Ehe. Er führt zwar aus, aber sie regelt, wie er es tut." Die Schwiegermutter wird mit Tränen in den Augen die Hände falten und seufzen.

    Männer, sagt selbst, ihr seid entsetzt. So manipuliert zu werden, ist nicht schön. Aber euch kann geholfen werden. Ihr habt ja mich, den Frauenversteher, der das Geheimnis für euch ans Tageslicht gebracht hat. Und es ist ganz einfach, denn wir drehen den Spieß einfach um. Wir überlassen das Messer der Braut, geben ihr also im wahrsten Sinne des Wortes das Heft in die Hand. Wir hauchen ihr ins Ohr, wie glücklich wir sind, sie gefunden zu haben und legen sanft unsere Hand auf die ihre. Dann werfen wir einen kurzen Blick in die Runde der Gäste, nehmen mit Wohlwollen die entsetzten Gesichter der Frauen und besonders der Schwiegermutter wahr und dirigieren sodann das Messer durch den Kuchen.

    Und dann, zu Hause, lieben und ehren wir die Braut, so wie versprochen und lassen sie in dem Glauben, die Hosen in der Ehe anzuhaben, lächeln leise und freuen uns, rechtzeitig das entscheidende Zeichen gesetzt zu haben, dass dem nicht so ist. Das mag vielleicht nicht helfen, wenn sie von uns verlangt, den Müll runter zu tragen. Aber beim nächsten Besuch der Schwiegereltern wird die Stimmung eine ganz andere sein.