Schlagwort: geschichten

  • Trigami: Darf man mit Bloggen Geld verdienen?

    Die Diskussion hält in dem Artikel „Und nun zur Werbung“ noch immer an. Darf man als Blogger, der etwas auf sich hält und seine Glaubwürdigkeit nicht verlieren will, für Geld Artikel schreiben? Als ich einem Bloggerkollegen vor kurzem erzählte, dass ich mich bei Trigami angemeldet habe, war sein erster Kommentar: „Was? Du verkaufst dich?“ Da zeigt sich schnell, wie kontrovers das Thema in der Blogosphäre ist und wie ernst es genommen wird.

    Stellt sich also die Frage, warum man sich dann bei Trigami anmeldet, so wie ich. Einen Beitrag dazu wollte ich vor kurzem bereits schreiben, stoppte aber in der Mitte, weil mir Zweifel kamen. Ich wollte zumindest abwarten, bis ich erste Aufträge bekomme, sehe, wie das System ablaufen sollte, was genau ich verdienen würde und ob es tatsächlich etwas für mich ist. Mittlerweile bin ich seit zwei Wochen angemeldet und ich habe derzeit sechs Rezensionen angeboten bekommen. Würde ich alle annehmen, könnte ich damit insgesamt schon jetzt über 250 Euro dazu verdienen. Nicht schlecht, oder?

    Die Frage ist letztlich nur, ob ich das auch will.

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  • Zwei Möglichkeiten, wie man zum A-Blogger wird

    Ich kann mich nur nicht entscheiden, welchen der beiden ich nehmen soll. Und ob ich überhaupt A-Blogger werden will. Nun, erste Schritte auf dem rechten Weg (!!!) habe ich ja im Grunde schon gemacht…

    cartoon from www.weblogcartoons.com

    Cartoon by Dave Walker. Find more cartoons you can freely re-use on your blog at We Blog Cartoons.

    gefunden bei Bloganbieter.de.

  • Bully und Lissi und der wilde Kaiser und dann?

    Ich war mal sehr großer Fan von Michael Bully Herbig. Damals zu seiner großen Bullyparaden-Zeit. Dann brachte er den Schuh des Manitu ins Kino, und ich schätze, ich bin wohl der einzige Mensch in Deutschland, der diesen Film nicht zum bepissen lustig fand. Er hat ein paar witzige Momente und ich habe mich hin und wieder amüsiert, aber ein Knaller war der Film für mich nicht. Und dieses ständige Verwursten bekannter Bullyparaden-Charaktere.

    Könnt ihr euch erinnern, wie Bully danach in seiner Sendung dazu aufrief, das Publikum entscheiden zu lassen, was er als nächstes drehen soll? Zur Auswahl standen damals: Teil 2 des Schuh des Manitu, Mein (T)raumschiff, Sissi oder ganz was anderes. Das Publikum entschied sich für das (T)raumschiff und bekam auch diesen. Und ehrlich, den fand ich noch schlechter als Bullys ersten Film. Technisch brillant, natürlich, Bully ist ein verdammt guter Regisseur. Aber die Story, der Humor, die Gags – herrje.

    Nun steht Bullys nächster Film in der Pipeline. Am 25.Oktober startet „Lissi und der wilde Kaiser“. Und ist es euch aufgefallen? Damit hat er die erfolgreichsten Gags seiner Bullyparade und fast alles, was seinerzeit zur Wahl stand, zu Filmen gemacht. Ganz gleich, ob „Lissi und der wilde Kaiser“ nun gut wird (der Trailer sieht zumindest mal witzig aus – aber das tun Trailer immer), spannend wird nach diesem Film sein, was Bully als nächstes macht. Kann er sich endlich von der Bullyparade lösen? Kommt er endlich mit etwas Neuem? Überrascht er uns, so wie er es damals in der Sendung doch hin und wieder schaffen konnte? Wird sein nächstes Projekt „Ganz was anderes“ oder doch nur ein zweiter Teil mit altbekannten Gags und Figuren, die man schon seit Ewigkeiten kennt? JETZT bin ich mal gespannt.

    Und wehe Bully, in dem Lissi Film taucht nur einmal eine Art Franz Beckenbauer, ein Grieche oder ein Yeti… oh Mann, der Yeti ist dabei…

  • Schaut nicht King of Queens

    Ich kann euch nur eines raten: Wenn ihr die Sitcom "King of Queens" liebt, dann schaut euch bloß nicht das Serienfinale am 15.Oktober auf Kabel1 an. Im Grunde hättet ihr die komplette letzte Staffel nicht schauen sollen. Und eigentlich sollte man von keiner Serie, die man liebt, die letzten Folgen anschauen. Ich habe es schon einmal gesagt und ich wiederhole mich gerne. Serien-Produzenten schaffen es regelmäßig, alles, was man über die Jahre lieb gewonnen hat, in nur wenigen Folgen zu zerstören. Am Ende einer jeden Serie ändert sich plötzlich alles. ALLES. Oftmals im Eiltempo, so als käme das Ende überraschend und müsste noch den letzten Dreh bekommen.

    Acht Jahre lang begleitet man als Zuschauer Doug und Carrie, lernt ihre Macken zu lieben, beobachtet sie, wie sie sich regelmäßig necken und streiten und doch immer wieder zusammen finden. Alles geht seinen gewohnten, geliebten Gang. Eine Konstante in einem sich ständig ändernden Leben. Warum also sollte ich mir antun, dass sich die beiden in der letzten Folge plötzlich trennen wollen? Das Haus verlassen? Und überhaupt? Was soll das? Selbst wenn es wieder zu einem Happy End kommt – einem finalen Happy End – so sind so radikale Veränderungen kurz vor Schluss für mich völlig unnötige Makel, die nur das allgemeine Interesse noch schnell anheben soll (um letzte Werbegelder heraus zu pressen). "Oh Leute, ihr müsst euch unbedingt die letzte Folge ansehen, denn alles wird anders, also verpasst es bloß nicht."

    Für mich muss es nicht anders werden. ALLES wird anders, da bin ich froh, wenn es Orte gibt, an denen etwas so bleibt, wie ich es mag. Für mich hört King of Queens am Ende der achten Staffel auf. Acht vergnügliche Jahre mit Doug, Carrie, Arthur und dem ganzen Ensemble. Die letzte Folge werde ich mir mit Sicherheit nicht an tun und wenn ihr die Serie mögt wie ich, dann rate ich euch, ebenfalls nicht einzuschalten.

  • Und nun zur Werbung

    Wie jetzt? Nun will er auch noch groß absahnen? Seine Leser mit Werbung nerven? Den Reibach machen, sich völlig verkaufen und dem schnöden Mammon verfallen? Manch einem ist es vielleicht schon aufgefallen, ich habe in der Seitenleiste eine kleine Reklame Tafel eingefügt. Darin werden Content (oder war es Context?) Sensitive Werbeeinblendungen gezeigt. Content Sensitiv bedeutet, dass die Werbung zum gezeigten Inhalt passen sollte. Sprich, wenn ihr einen Artikel über die Xbox360 lest, dann sollte auch Werbung für Spielekonsolen gezeigt werden. Schreibe ich etwas über Reisen, so sollten entsprechende Empfehlung für Reisen dargestellt werden.

    Betrieben wird die Werbung durch Google AdSense. Mittlerweile wird dieses System in vielen Blogs und Webseiten benutzt. Der Vorteil soll wohl sein, dass man auch mit geringen Zugriffzahlen langfristig Erfolg haben kann. Für mich ist das noch eher ein Testballon. Ich gehe stark davon aus, dass mein Blog nicht genug Leser aufbringt, die auf Werbung klicken, um irgendwann die magische 100$ Grenze zu überschreiten, die nötig ist, um in den Genuss einer Überweisung zu kommen. Aber mich fasziniert die Technik und die Idee dahinter.

    Niemand mag Werbung, auch ich nicht. Aber sollte es so sein, dass die beiden Werbeplätze tatsächlich in der Lage sind, Links zu Seiten anzubieten, die nach dem Lesen eines Artikels einen Mehrwert darstellen, so finde ich das einen Gewinn. in doppeltem Sinne. Für den Leser und für mich. Außerdem habe ich darauf geachtet, die Werbung unauffällig in das Design einzufügen, so dass hoffentlich niemand von ihr gestört wird. Fraglich wird natürlich sein, ob sie durch die nicht gerade prominente Platzierung überhaupt wahrgenommen wird.

    Doch wie bereits gesagt, für mich ist das jetzt erstmal nur ein Test. Ich möchte einfach mal beobachten, was sich tut und auch was beworben wird. Beim ersten Aktivieren stand auf der Startseite Werbung für Lack und Leder Kleidung und für Single Treffs. DAS ist also mein Content? So sieht Google derzeit mein Blog? Na, da bin ich ja mal gespannt wie das weiter geht.

    Was denkt ihr darüber? Ist dezente Werbung für euch ein absolutes No-Go? Oder haltet ihr es für vertretbar, zumindest einen kleinen Textbanner zu schalten? Welche Erfahrung habt ihr vielleicht schon mit Werbung und AdSense gemacht und habt ihr vielleicht noch Tipps auf Lager? Ich werde in einem Monat darüber berichten, was sich getan hat und ob ich meine Meinung wieder geändert habe.

    Ach, und noch einen kleinen Hinweis an meine Freunde und Familie, die hier ebenfalls mit lesen: Bitte klickt nicht wild auf die Anzeigen, auch wenn ihr mir etwas Gutes damit tun wollt. Google ist da sehr rigoros, riecht sofortigen Betrug und sperrt mich auf Lebenszeit. Wenn ihr eine Anzeige interessant findet, könnt ihr natürlich gerne klicken, aber nicht einfach nur um mein Konto in die Höhe zu treiben. Danke.

  • In welchen Katalog kann ich mich eintragen?

    Wenn man eine Homepage oder ein Blog startet, ist es irgendwann vonnöten, sich anzumelden. Bei Suchmaschinen, Verzeichnissen und Katalogen. Schließlich möchte man ja auch von Besuchern gefunden und wahrgenommen werden. Und gerade als Blogger bieten sich einem mannigfaltige Möglichkeiten, ein Blog sichtbar zu machen. Aber was genau bringt es eigentlich?

    Ich kam zu der Überlegung, als ich mich vorgestern bei blogcatalog anmeldete. Man wolle meine Angaben und mein Blog prüfen und mich dann schnellstmöglich frei schalten, hieß es in meiner Bestätigungsmail. Tags darauf die Ernüchterung. Man hatte mich abgelehnt. Meine Seite sei entweder reiner Spam, rein kommerziell oder überhaupt gar kein Blog. Ich solle etwas ändern und meine Seite erneut prüfen lassen, schrieb man mir. Empört antwortete ich, allesroger.net sei auf jeden Fall ein Blog, und zwar schon seit zwei Jahren, es ist weder kommerziell, noch mit irgendwelchem Spam versehen und ich veröffentliche regelmäßig neue Artikel.

    Kurz nachdem ich die Antwort losgeschickt hatte, durchfuhr mich aber der Gedanke, dass ich eine ganz andere Antwort hätte schicken sollen: „Ach l… mich doch.“ Denn was genau bringt es mir für einen Vorteil, dort gelistet zu sein?

    Wenige Stunden, nachdem meine empörte Mail losgeschickt worden war, erhielt ich die Nachricht, dass man meine Änderungen nun akzeptiert und allesroger.net in den Katalog aufgenommen habe. Na prima. Aber welche Änderungen? Eher drängte sich mir der Verdacht auf, dass man die Verantwortlichen erst darauf stoßen muss, was ein Blog ist. „Hallo, ich benutze zwar kein WordPress, aber es ist dennoch ein Blog, okay?“

    Was also bringt mir der Eintrag in ein solches Verzeichnis? Nun, zunächst einmal Schwanzvergleich. Viele Kataloge und Verzeichnisse sind gepaart mit Charts. Und überall, wo ich bis jetzt eingetragen bin, liege ich irgendwo zwischen Platz 498 und 1376. Also im Grunde Scheißegal wo und unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Im Gegenzug packe ich natürlich den Button dieses Katalogs auf mein Blog und mache damit kostenlos Werbung. Chancen auf die vorderen Plätze zu kommen habe ich indes nie. Nicht mit den besten Artikeln kann man ein Bildblog oder den Promipranger überholen – Seiten also, die schon wieder eine ganz andere Art von Blog sind und nichts mehr mit einem privaten kleinen Sammelsurium wie dem meinen zu tun haben.

    Beispiele für solche Charts sind Topblogs, Blogvisor, Blogorama

    Dann gibt es auch noch jene Kataloge, deren Sinn ich einfach nicht kapiere oder die vermutlich nur dafür gemacht sind, von möglichst vielen Blogs verlinkt zu werden um selbst ein hohes Ranking und gute Trefferquoten in den Suchmaschinen zu erhalten. Mit dem Ziel, genug Geld durch Werbung zu verdienen. Nichts gegen ein paar Google Anzeigen. Aber wenn der Sinn in dem Katalog nur darin besteht, einfach Blogs aufzulisten und einzutüten, dann kann ich auch gleich bei del.icio.us oder gar bei Google suchen, wenn ich ein bestimmtes Blog oder bestimmtes Thema finden möchte.

    Beispiele gefällig? Blog-web, Blog-sucher und kann mir mal bitte jemand erklären, was genau Blogverzeichnis eigentlich macht und was genau ich darin finden soll? Und warum?

    Dann hätten wir noch Kataloge, die so völlig daneben sind. Das fängt schon bei der Präsentation an. Wenn ich das Gefühl bekomme, hier hat jemand einen Nachmittag mit Data Beckers Homepagemacher etwas zusammen gebastelt, hab ich schon keine Lust mehr. Nicht falsch verstehen, es muss keinesfalls Web2.0 Style und hipp sein. Aber wie professionell kann der Katalog, die dahinter stehende Redaktion (wenn vorhanden) und der Nutzen sein, wenn schon das Design und die Bedienung so laienhaft wirkt? Von den erklärenden Texten ganz zu schweigen (nicht wahr, Blog-Charts?) Ach übrigens Blogcharts – die Seite scheint ja noch im Aufbau zu sein, was den äußerst schmalen Katalog erklären würde. Aber wozu den Namen Blog-Charts benutzen, wenn doch schon auf der Startseite propagiert wird, eben KEINE billige Chartseite mehr sein zu wollen? Will da jemand mit altem und bekanntem Namen noch Ressourcen abschöpfen? Und bitte: der Slogan ist grausam und ALLES in pink zu halten ist grenzwertig.

    Ebenso zweifelhaft ist Weblogkatalog und ebenso dünn ist Blogkatalog (sehr schön finde ich übrigens, jede mögliche Beschreibung gleich im Titel unterzubringen: blog-directory, blogdirectory, blog-index, blogindex, blog-katalog – DAS bringt Besucher und dient natürlich nur den eingetragenen Blogs, gelle?)

    Dies ist bestimmt nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was man im Netz finden kann, um sein Blog einzutragen, und (hoffentlich) bekannt zu machen. Auf vielen vielen Blogs findet man viele viele kleine Buttons zu vielen vielen Charts und Katalogen, die den Blogs, die so viele viele Buttons haben, so wenig wenig nützen. Denn die Blogs (und dazu zähle ich leider auch das meine), die sich so bekannt machen (wollen) müssen, werden so niemals bekannt (s.o. was nützt Platz 673 in irgendwelchen Charts und was nützt ein Eintrag in einem Katalog, den niemand öffnet?).

    Wenn Internet-User auf der Suche sind, nutzen sie Google (in den meisten Fällen). Wenn sie Blogartikel suchen, nutzen sie Googles Blogsuche (clever) oder Technorati (noch cleverer) oder … hastenichtgesehen. Ich könnte eine Menge aufzählen, was aber vermutlich den Rahmen sprengen würde. Denn die Frage ist immer noch: was bringt es mir, mich überall einzutragen und einen Haufen bunte Buttons in mein Blog zu kleben?

    Meiner Ansicht nach nichts. Weshalb ich mich von allen Katalogen verabschiede, die ich oben aufgelistet habe. Aus ebenfalls oben genannten Gründen. Denn nicht mal Google selbst sagt mir, ich sei in einem dieser Kataloge verlinkt. Die einzigen drei, die ich akzeptieren werde sind: Blogato, weil es hier nicht um die Blogs, sondern um die Artikel geht und es keinen Schwanzvergleich gibt. Blog-Alm, weil das Verzeichnis sauber und anerkannt ist (auch wenn mir hier der Nutzen noch nicht ganz einleuchten mag – aber man verlangt zum Glück auch keinen Backlink). Und Bloggerei, weil man hier ebenfalls Artikel und viele nette Gimmicks serviert bekommt (auch wenn mich der Schwanzvergleich stört und der Backlink nunja, vermutlich nötig ist um den Artikel Index zu füttern). Achja, metaroll finde ich, wie schon mal erwähnt, wegen seiner Idee interessant, dass es sich aus der Blogosphäre selbst ernährt und pflegt. Aber ein Schwanzvergleich bleibt es dennoch. Schrecklich, oder?

  • Zwei Jahre Alles Roger

    Happy Birthday, kann ich da nur sagen. Zwei Jahre alt ist mein kleines Blog heute geworden. Seit zwei Jahren ist (zumindest hier im Netz) Alles Roger. Wer hätte gedacht, dass es mein Blog zwei Jahre geben würde? Und dass es noch immer noch so Spaß macht, zu schreiben, zu veröffentlichen, Kommentare von Euch zu lesen und darauf zu reagieren. Menschen durch das Bloggen kennen zu lernen. Auch wenn mir manchmal die Zeit fehlt oder mir partout kein Thema einfallen will, schreibe ich mit fast noch größerer Begeisterung als vor zwei Jahren.

    Das Feedback meiner Leser half mir dabei auch. In letzter Zeit ist die Zahl der Kommentare kräftig gestiegen und für mich ein Beweis, dass ich gelesen und wahrgenommen werden. Wunderbar. Weiter so. Und vielen Dank an euch alle da draußen.

    Mittlerweile findet man bei allesroger.net 438 Artikel mit den unterschiedlichsten Themen. Von ernsten, politischen, über phantastischen und mystischen, zu fraglichen und hintersinnigen, bis hin zu witzigen und blödsinnigen Artikeln ist das Spektrum sehr breit gefächert. Wie sagt man so schön: ein bunter Strauß.

    Insgesamt wurden bereits 1249 Kommentare geschrieben (wovon 352 von mir selbst verfasst wurden – ich versuche auf jeden Kommentar einzugehen). MrsWilliams, JC und Diana liefern sich ein heißes Rennen um den Platz des Top-Kommentators. Durchschnittlich 2,8 Kommentare bekommt jeder Artikel. Und insgesamt habe ich 929494 Zeichen gebraucht, um euch meine schräge Welt näher zu bringen.

    Vieles hat sich verändert in den letzten zwei Jahren. Ich zog aus meiner geliebten Heimat weg und begann ein neues Leben im Ruhrgebiet. Freunde gingen verloren, neue kamen hinzu. Es wurde geheiratet, geboren und getrennt (anderswo. Und auch nicht unbedingt in dieser Reihenfolge).

    Auch das Aussehen meines Blogs veränderte sich. Mit diesem dritten Design, das ihr hier seht, ist endlich Alles Roger. Ich bin zufrieden. Wisst ihr noch, wie die beiden alten ausgesehen haben?

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  • Der Mann der tausend Worte

    Eddie Murphy, Idol meiner Jugend und zuletzt nur noch in peinlichen Fortsetzungen und/oder Kinderfilmen zu sehen, die hauptsächlich aus Pipikaka-Humor bestehen, hat offenbar ein neues Filmprojekt. Nun, nichts weltbewegendes eigentlich. Die Story: Ein Mann stellt fest, dass er nur noch 1000 Worte sprechen kann, bevor er stirbt. So schräg die Idee, so sehr mag ich sie bereits jetzt. Natürlich kann der Film dennoch völlig in die Hose gehen und es erinnert stark an "Schräger als Fiktion", einer meiner absoluten Lieblingsfilme (Will Ferrel hört plötzlich die Stimme einer Erzählerin, die seine Taten wie in einem Buch schildert und den Satz fallen lässt, er würde bald sterben).

    Weshalb ich jetzt etwas über diesen Eddie Murphy Film schreibe? Weil mein erster Gedanke war: Ich weiß, welches die letzten Worte sein werden. Jede Wette, er sagt "I love you". (Und allein aus diesem Ende ließe sich die komplette Story interpolieren). Was denkt ihr? Was werden Murphys letzte Worte sein? "3, 2, 1."? "So ein Mist."? "to be continued."?

  • Möge die Ma… die Weihnacht mit mir sein

    Hatte ich vor kurzem noch erwähnt, einer meiner größten Wünsche sei der Kranwagen von Lego Technic? Dieses riesige, bewegliche, gelbe, absolut coole Teil? Nun, vergesst es. Alles Pipifax. Denn für den wahren Lego Bauer ebenso wie für den wahren Star Wars Fan gibt es nur ein Modell, das zu bauen gilt. Han Solos Millennium Falcon höchstselbst. Mit schlappen 5195 Teilen und einem Verkaufspreis von schlappen 550 Euro (ein halbes MacBook). Das Modell ist limitiert und seit wenigen Tagen erhältlich. Fast einen Meter lang ist das Teil – keine Ahnung, wohin ich es stellen würde, wenn ich es hätte. Aber dass ich es haben muss, steht außer Frage. Zum Glück bin ich 16+. Eigentlich bin ich sogar 2×16+. Bekomme ich dann zwei? Oder ein anderes cooles Star Wars Modell? Den At-At vielleicht? Oh, möge die Macht der Weihnacht mit mir sein.

  • O’zapft war’s

    Unverzeihlich eigentlich, mit meinem neuen Design so viele Leser und auch Kommentatoren (Danke danke danke) wie nie zuvor anzulocken und gleich am nächsten Tag gen München aufzubrechen. Und mein Blog danach für Tage brach liegen zu lassen. Aber was soll man machen? Wenn man so eine tolle Chance bekommt, mal wieder die Wiesn zu besuchen, darf man einfach nicht Nein sagen. Mein ältester Freund Chris organisierte uns ein tolles Angebot, Übernachtung im 4-Sterne Hotel, mit Frühstück, Gutscheinen und Eintritt in das berühmte Hippodrom Zelt. Das letzte Mal war ich vor etwa vier Jahren auf dem Oktoberfest und hatte es in sehr guter Erinnerung. Ich hoffte auch diesmal auf einen witzigen Abend und ich sollte nicht enttäuscht werden.

    – Das Hotel war klasse, das Frühstück auch. Und als witziger Zufall befand es sich genau eine Straße neben der Wohnung meines zweitältesten Freundes Mario, der uns nach einem Besuch auch auf die Wiesn begleitete.

    – Das Wetter konnte kaum besser sein. Warm und sonnig.

    – Dummerweise wählten wir das „Italiener-Wochenende“ für unseren Trip, aber Sonntags scheinen die meisten wohl wieder auf dem Heimweg gewesen zu sein. Ich kann nicht behaupten, mehr Italiener als sonst gesichtet zu haben.

    – Überhaupt war das Fest trotz des genialen Wetters überschaubar. Man kam in fast jedes Zelt, draußen fand sich immer ein Plätzchen. Man wurde weder geschubst, noch weiter gedrückt. Ich sah keinerlei Schlägereien und die Besoffenen um uns herum waren fröhlich.

    – Wiesn-typisch lässt es sich gar nicht vermeiden, die Leute um einen herum kennen zu lernen. Sobald man am Tisch sitzt und mit allen anstößt ist man im Gespräch. Wunderbar.

    – Das Hippodrom wird meines Erachtens völlig überschätzt. Zwar gilt es als eines DER Locations auf der Wiesn, mit den meisten Promis und der besten Band (so sagte man mir). Aber die Stimmung und der Service ließ mehr als zu wünschen übrig. Auf den Tischen und Bänken durfte nicht getanzt werden, die Musik bewegte sich ohnehin mehr im volksmusikalischem Bereich. Promis sah ich überhaupt keine. Und ein halbes Henderl für elf Euro, das eine Stunde braucht, um an den Tisch gebracht zu werden und während dieser Stunde wohl vertrocknet sein muss, ist selbst für ein Oktoberfest unverschämt. Ich war nicht traurig, um Punkt sechs Uhr hinaus geworfen worden zu sein, weil unsere Reservierung nur für diese zwei Stunden galten.

    – Mit den drei Pärchen, die wir im ersten Zelt kennen gelernt hatten (eines davon aus Freiburg – Gesprächsstoff ohne Ende), suchten wir nacheinander das Paulaner, das Hacker Pschorr und noch so ein Zelt auf. (Verzeiht, der Name des letzten Zeltes ist mir entfallen – zu diesem Zeitpunkt waren es bereits 3 Mass (für 7,50 Euro das Glas))

    – Wir verloren die Pärchen, fanden andere Leute, tanzten auf den Bänken und amüsierten uns, bis es nicht mehr ging (es waren noch ein paar Radler Mass hinzu gekommen).

    – Als Chris und ich um zehn Uhr beschlossen, den Heimweg anzutreten, ließen wir es uns nicht nehmen, noch eine Runde Höllenbahn und Eurostar zu fahren. Wo ich mir eine böse Prellung zuzog. Naja, selbst Schuld.

    – Um elf Uhr sanken wir erschöpft in unsere Betten und traten nach dem Frühstück und einem gemütlichen Kaffee in der Münchner Fußgängerzone mit Mario den Heimweg an.

    – Derzeit bin ich noch immer damit beschäftigt, die Nachwirkungen dieses Abends zu verarbeiten. Die Prellung lässt mich kaum noch bewegen, der Schlafmangel tut sein Übriges. Aber schön war’s. Wie immer. Wer kommt nächstes Jahr mit?

    – Jetzt fällt’s mir wieder ein: Schottenhammel war unser letztes Zelt.

  • Und nun zur Wettervorhersage

    In den nächsten Jahren wird Deutschland einen einzigen Herbst erleben. Unterbrochen von jeweils zwei Wochen Winter im April, der sofort wieder in Herbst übergeht und zwei Wochen Sommer im Juni, der ebenfalls wieder direkt in Herbst übergeht. Es ist kalt geworden, oder? Aber vielleicht kommt es mir auch nur so vor, weil ich diese Woche Nachtschichten habe und nicht so ganz auf der Höhe bin.

  • Traumjob Radio

    Zwei Träume bestimmten mein Leben. Und tun es noch immer. Der erste Traum war es, Lokführer zu werden. Und ich wurde es. Sogar auf dem ICE. Der zweite Traum handelte davon, beim Radio zu arbeiten. Vorzugsweise natürlich bei SWR3, damals noch als SWF3 bekannt und auch heute noch mein Lieblingssender. Warum ich immer noch nicht beim Radio arbeite? Keine Ahnung, vielleicht ist ein Menschenleben zu kurz, um es mit zwei Träumen zu füllen? Vielleicht bin ich mittlerweile auch einfach zu alt und hätte mich früher um einen Einstieg bemühen müssen? Vielleicht ist es auch einfach nur Angst. Egal, das Medium Radio hat mich immer fasziniert. Sprechen, quatschen, Witze machen, erzählen und zwischendrin gute Musik spielen. Was könnte es schöneres geben? Was würde ich lieber Tag für Tag tun? (Klammern wir einfach mal aus, dass Radiomachen viel Arbeit hinter den Kulissen bedeutet, ständiges Kompromisse suchen, um den Chefs zu gefallen, ständiges herunterlesen immer gleicher Staumeldungen etc. und die Musik ebenfalls vorgeschrieben und nur selten wirklich gut ist. Dennoch…)

    Angefangen hat mein Traum schon in frühen Jahren, als ich noch vor meiner Stereoanlage saß, um bloß keine Elmi Show zu verpassen. Elmar Hörig war der Godfahther des Radios. Und ich erinnere mich, wie sehr ich meinen Englischlehrer auf dem Gymnasium verehrte, nur weil er gerne Anekdoten von seinem Kumpel Elmar zum Besten gab (beide Englisch- und Sportlehrer). Elmar Hörig war seinerzeit das Beste, was das Radio zu bieten hatte. SWF3 war das Beste, was das Radio zu bieten hatte. Und ich wollte dazu gehören.

    Leider sollte es nicht sein, selbst meine Podcast Träume (ihr erinnert euch vielleicht) sind aus Zeitmangel erstmal in den Hintergrund gerückt. Meinem SWR3 bin ich aber treu geblieben. Wenngleich ich zugeben muss, vermehrt auf SWR1 umgeschaltet zu haben. Da sind mir Pink Floyd oder Eric Clapton eben doch lieber als Xavier Naidoo oder 50 Cent. Außerdem verschwand Elmi irgendwann aus meiner Radiolandschaft. Weil seine Gags zusehends untragbarer wurden. Ich entdeckte ihn kurzzeitig wieder bei Sat.1, als er zusammen mit dem damaligen Sidekick Barbara Schöneberger eine Spielshow im Vormittagsprogramm moderierte. Peinlich war das.

    Noch peinlicher fand ich aber, als er plötzlich bei Radio Regenbogen anfing und dort seine „Elmi Radioshow“ wie dereinst bei SWR3 moderierte. Gut, Radio Regenbogen war und ist für mich ein No-Go, aber wenn Elmi plötzlich wieder zu hören ist, was soll’s. Ich schaltete gerne ein, hörte die gleiche Stimme wie früher, die gleichen Jingles, die gleichen Gags, die gleichen platten Witze. Wie früher, nur mit schlechterer Musik. Und ich konnte mich nicht entscheiden, ob es nur an mir lag – aber dieses wohlige Gefühl wie damals kam nicht auf. Es war, wie gesagt, peinlich, diesem alten Mann, diesem Veteranen, dabei zu zuhören, wie er versuchte, den jungen Leuten zu zeigen, wie man Radio machen sollte. Kaum einer seiner Gags zündete, oftmals glitt er so dermaßen in tiefstes Niveau ab, dass einem Angst und Bange wurde. Ich ließ ihn kopfschüttelnd zurück und schaltete wieder auf SWR3 um.

    Leider ging es weiter bergab mit Elmi. Keine Ahnung, was er heute macht. Aber was man so über ihn liest, verheißt nichts gutes. So hat alles seine Zeit wie auch die Träume, die sich manchmal erfüllen und manchmal eben nicht.

  • iPod Touch Porno

    Oh ja Baby, zieh dich aus. Zeig mir alles, was du hast. Komm schon. Ich will dich berühren. Ich muss dich berühren. Oh Baby, du siehst so verdammt geil aus. So schlank, so unwiderstehlich, in deinem kleinen, schwarzen Outfit. Los, zeig’s mir. Ich will dich sehen, ich will dich hören. Und ich will dich berühren. Du bist nur dafür gemacht, um von mir berührt zu werden, Baby. Oh, du fühlst dich so wahnsinnig gut an. Touch. Touch.

    Und wem diese neuerliche Auspack- und Demonstrationsorgie noch nicht gereicht hat, kann sich auch noch ein paar geile Fotos bei AppleInsider angucken. Herrlich. Ich werde meinen iPod touch vermutlich ebenso behandeln, wenn ich ihn erst einmal besitze. via fscklog.

  • Viele volle Füller

    Mir ist noch etwas zum Thema Glaubenskriege (oder hier) eingefallen. Und ich frage mich, ob die Kids diesen Krieg heute immer noch ausfechten. Denn als ich jung und in der Schule war (ist schon verdammt lange her) tobte die Schlacht um die Frage, welcher Füller der beste sei. Es gab damals nur drei Fraktionen. Die Basis rangelte sich um die Vorherrschaft von Geha und Pelikan. Diese beiden Füller waren das übliche Proletariatsschreibwerkzeug. Jedes Schulkind entschied sich für einen von beiden und schloss sich damit auch wissentlich der entsprechenden Gruppe an.

    Ich war ein Pelikan-Kind. Ein überzeugtes. Geha kam für mich nie in Frage (obwohl die Patronen glaub‘ ich billiger waren – aber wenn ich mich recht erinnere, waren damals nicht alle Patronen kompatibel, ähnlich wie heute mit den Druckerpatronen). Höchstens den Geha-Tintenkiller ließ ich mir gefallen. Doch ansonsten galt Pelikan als das Nonplusultra. Bis wir den Lamy entdeckten, die dritte Fraktion (inklusive der Frage, ob man ihn "Lahmie" oder "Lämmie" aussprach – die ganz Coolen wählten die internationale Aussprache). Lamy-Füller waren mit einem Male das In-Schreibzeug. Jeder mußte einen haben, wenn man dazu gehören wollte. Ich erinnere mich noch, wie ich diese Dringlichkeit damals versuchte meiner Mum klar zu machen (und Unverständnis erntete, die sich bis heute gehalten hat – ich sage nur iPod-Affinität).

    Aber ich bekam einen. Zuerst einen weißen, den ich mit Edding farb schwärzte, dann einen schwarzen, bis er kaputt ging. Schließlich einen roten. Was war ich stolz auf das Ding. Keine Ahnung wieso, schließlich hatte fast jeder einen. Aber der Lamy gab mir damals das Gefühl, dazu zu gehören. Die Kids, die damals beharrlich bei ihrem Geha blieben – nun, die waren zwar damals die Loser, haben aber mittlerweile bestimmt Doktorentitel und laufen nun mit einem Mont Blanc Schreiber in der Jackettasche herum. Ich selbst habe schon ewig nicht mehr mit Füller geschrieben. Es würde auch nichts bringen, denn egal, welche Marke ich nun nähme, man könnte das Gekrakel ohnehin nicht entziffern. Ich habe eine Logitech-Tastatur.

    Wie war das bei euch? Welchen Füller hattet ihr damals und musstet ihr auch für eure Überzeugung gerade stehen?

  • Das Designministerium

    Na prima. Ich habe mein Blog beim Designministerium überprüfen lassen und bekam gerade mal schlappe 21 von erreichbaren 100 Punkten. Das daraufhin ausgestellte Zertifikat mag ich mir nicht mal aufs Klo hängen. Hallo? Sooo hässlich ist meine Seite doch auch nicht, oder? Naja, also zunächst mal sollte man dieses Designministerium gar nicht übermäßig ernst nehmen. Die Texte und Erläuterung sind bewusst locker und witzig gehalten. Und wenn man die Designminsterium-Homepage selbst einmal überprüfen lässt, erhält diese 101 von 100 erreichbaren Punkten und den Kommentar „Das soll uns mal einer nachmachen“.

    Zertifikat

    Auch halte ich es für fraglich, inwiefern hier tatsächlich Design bewertet wird. Offenbar geht es mehr um die zugrunde liegende Technik. Klar, dass ich hierbei schlecht abschneide. Meine Fähigkeiten in CSS sind einfach zu gering. Außerdem habe ich die Befürchtung, dass es auch ein klein wenig an den Themes (Templates, Layouts, Designs) von Serendipity liegt. Ohne den Machern dieser Themes auf den Schlips treten zu wollen – aber echte Burner gibt es nicht und manche sind wirklich abgrundtief hässlich und schon farblich eine Zumutung (das muss nicht mal vom Geschmack abhängen). Sicherlich, wenn man es drauf hat, kann man auch aus diesen Themes noch etwas Hübsches basteln. Aber ich hege auch ein klein wenig die Vermutung, dass Serendipity weitaus erfolgreicher sein könnte, wenn es pfiffigere, modernere, schickere Themes schon fertig gäbe.

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  • Schon wieder Duisburg

    Ja ne, sicherlich klar. Alles Duisburg. Also ehrlich, mich überrascht es langsam nicht mehr. Aber dennoch die Frage: Kommt es nur mir so vor, als stünde Duisburg fast wöchentlich in den Negativ-Schlagzeilen, seit ich hier wohne? Oder ist schon vor meinem Umzug so viel Böses und Schlimmes in und aus Duisburg gekommen? Ich weiß es nicht. Wäre Duisburg eine amerikanische Kleinstadt und ich ein blasses, schwarzhaariges Kind mit bösem Blick würde ein veritabler Gruselstreifen daraus entstehen. Überall Verbrecher: Mafia, Al Kaida, Ikea. Und es nimmt kein Ende. Hab ich schon erzählt, das ich wieder auf Wohnungssuche bin? ;-)

  • Nein, keine Creme.

    Neulich beim Kiosk meines Unvertrauens. Ich gehe auf die Verkäuferin zu und sage: "Hallo, haben sie die neue Game Pro?"  Sie schaut verdutzt. "Die neue was?" "Die neu Game Pro. Die Zeitschrift Game Pro," wiederhole ich. "Die … wie heißt die?" "Game Pro." "Creme Po?" "Nein, das R ist im hinteren Wort. Game Pro." Die Verkäuferin fängt an, das Regal zu durchsuchen und murmelt "Creme… Creme…" "Game … Pro", verbessere ich. "Was ist denn das für eine Zeitschrift?" fragt sie. "Ein Videospielemagazin", antworte ich. "Videos", stellt sie fest und blättert die DVD-Hefte durch. "Nein, keine Videos. Videospiele", verbessere ich erneut. Nun ist sie völlig verwirrt, blickt auf die Reihe mit Spielemagazinen, sagt "Haben wir nicht" und verschwindet. Und tatsächlich. Sie haben weder Creme Po noch Game Pro.

  • Kulanz bei Ikea – Hopen und Malm nicht verloren

    Dieses Wortspiel in der Überschrift konnte ich mir einfach nicht verkneifen, obwohl es in dem folgenden Artikel nicht um Ikea-Schlafzimmer sondern um Ikea-Küchen geht. Eine solche habe ich nämlich vor einiger Zeit bestellt, mit fast allen Geräten, allem Schnick-Schnack und der Basis Montage. Die Arbeitsplatte musste maßangefertigt werden, was die Lieferung um vier Wochen verlängerte. Letzten Donnerstag endlich klingelten die Transporteure und schleppten ein Paket ums andere in meine Wohnung. Zuerst verglichen wir natürlich die Lieferung mit der Bestellung, dann machte ich mich daran, die Teile auszupacken und auf Fehler zu überprüfen. Und natürlich war etwas falsch. Die maßangefertigte Arbeitsplatte war nicht so, wie ich sie bestellt hatte. Mist, dachte ich, ausgerechnet das schwerste, unhandlichste Teil ist falsch. Außerdem würde ich bei einem Umtausch ja wieder vier Wochen auf die neue Platte warten müssen. Also nichts wie hin zu Ikea um nach einer Lösung zu suchen.

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  • Backsteintapete

    Alle die jenseits der 25 sind, werden sie noch aus grauer Vorzeit kennen. Die Backsteintapete. Inbegriff der 70er und zugegeben häßlich wie sonst was. Schick sind allerdings echte Backsteinwände in der Wohnung, die einem dieses coole Loft-Gefühl vermitteln. Kombiniert mit dunklem Holz und Schwarzweißfotografien stell ich mir das wirklich toll in meiner neuen Wohnung vor. Wie allerdings bekommt man so eine Wand? Echte Backsteine stapeln? Oder gibt es irgendwelche Attrappen, denen man nicht unbedingt ansieht, dass es Attrappen sind? Gibt es irgendwelche Tricks wie man sich so eine Wand in die Wohnung holt? Muß ich bei Tine Wittmann anrufen, um Antworten zu bekommen?

  • Duisburg und ich (2)

    Duisburg in aller Munde. Eben wurde noch täglich über die Stadt und die hier stattfindende Ruderweltmeisterschaft berichtet, bei der die deutschen Kanuten sehr erfolgreich abschnitten. Und schon folgt das nächste große Thema, das wir wohl noch die nächsten Tage in den Medien hören werden. Mafiakriege, Hinrichtungen und Schießereien am Duisburger Hauptbahnhof. Kaum überraschend, wenn ich euch erzähle, dass ich knapp 500 Meter vom Tatort entfernt wohne. Da bin ich extra von Müllheim in die große Stadt gezogen, um diesem Mord und Totschlag zu entgehen, da verfolgt es mich schon wieder. Schrecklich.

    Jaja Düsburch. Mittlerweile fand ich auch die Zeit, mich ein wenig umzusehen. die Stadt und die Umgebung etwas kennen zu lernen. So lag ich bereits am Wolfsee, einem der Seen der sogenannten Sechs-Seen-Platte. Ein wunderschönes Naherholungszentrum, mit vielen Wäldern, vielen Wanderwegen und natürlich viel Wasser. Sogar mit Sandstrand im Seebad und einer Wassertemperatur von gefühlten 5 Grad Celsius.

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