Jahr: 2007

  • Der Kopf ist rund…

    damit das Denken die Richtung ändern kann. Welch weiser Spruch. Und wie passend im Moment. Denn nicht nur liebe ich gerade alles, was rund ist (im übertragenen Sinne), sondern mein Denken ändert gerade in vielen Bereichen seine Richtung. Alles auf Null, ihr wisst schon. Neuanfang überall.

    So habe ich noch vor einem halben Jahr gesagt, ich wolle mir keinen Pro Account bei Flickr kaufen, da es doch möglich sein sollte, seine Bilder auch in einer eigenen Galerie zu veröffentlichen. Nun, es zeigte sich, dass es doch nicht so problemlos und mit viel Mühe verbunden ist. Also änderte sich meine Richtung und, wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, ist meine Flickr Galerie gerade dabei zu wachsen. Und ich gebe zu, ich bin recht begeistert von den Möglichkeiten, die ich bei Flickr habe. Ok, wirklich hübsch sehen die Galerien nicht aus, aber sie sind praktisch.

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  • Frühling

    Ostern. Lecker Spargel essen bei der Familie. Lecker Kaffee und Kuchen im Garten. Heftiger Sonnenbrand im Gesicht. Heuschnupfen so schlimm wie schon seit Jahren nicht mehr. Ein Hoch auf den Klimawandel. Hatschi.

  • Alles auf Null

    Es liegt nicht daran, dass ich älter werde. Auch nicht daran, dass ich fauler werde oder unmotivierter. Ich schätze der Grund ist eher in der Tatsache zu suchen, dass sich in meinem Leben im Moment alles ändert, alles auf Reset gestellt wird. Alle Zähler auf Null. Alles Neu.

    Und im Zuge dieses allgemeinen Neubeginns fällt mir mehr und mehr auf, dass ich keine Lust mehr habe auf dieses Gefrickel, dieses Probieren, dieses Basteln, bis es endlich passt. Alles was ich will, ist etwas, das funktioniert. Und zwar sofort.

    Vielleicht ist es euch aufgefallen. Meine Fotogalerie ist verschwunden. Vor wenigen Wochen fing der Ärger an. Mein Webspacezurverfügungsteller Sven teilte mir mit, dass ich mein Kontingent überschritten habe. Nach kurzer Suche war klar: Gallery2 erzeugte dermaßen viele Daten mit all seinen Zwischengrößen, seinen Chaches und seinen Thumbnails, dass aus knapp 90 Megabyte Bilddaten über 400 Megabyte wurden. Der Versuch, Zwischengrößen zu entfernen, die Thumbnails neu generieren zu lassen, endete mit der kompletten Auflösung der Galerie. Nichts funktionierte mehr, die Bilder konnten nicht wieder neu eingestellt werden. Also alles auf Null und neu installiert. Nun funktionierte es zwar, aber mir wurde klar, dass ich wieder mindestens einen Tag lang nur mit konfigurieren, hochladen und anpassen verbringen würde, nur um in wenigen Wochen wieder die Meldung zu erhalten: Ihr Webspace wurde überschritten.

    Ich hatte keine Lust mehr. Ich will einfach meine Bilder zeigen. Ich will, dass das einfach funktioniert.

    Ähnliches erlebe ich gerade an meinem Rechner. Früher war ich Mister Tool, probierte begeistert jede Art von Software aus und hatte im Grunde für jeden Anlass das richtige Programm zur Hand. Vorbei die Zeiten. Mittlerweile will ich nur noch Software, die funktioniert, die von Anfang an das tut, was ich will. Ohne langes Herumprobieren und Anpassen. Stichwort iTunes, Picasa und Google Earth. Auch Basteleien am Betriebssystem sind mir mehr und mehr zuwider. Ich habe schon nicht mal mehr Lust meinen Desktop zu verschönern. Funktionieren soll das Ganze und mich nicht immer wieder vor neue, völlig sinnlose Aufgaben stellen. (Vor kurzem funktionierte PeerGuardian nicht mehr. Keine Ahnung wieso, es stürzte einfach immer ab und auch mehrere Neu-Installationen brachten nichts. Zwei Stunden später klappte es endlich. Ebenfalls keine Ahnung wieso. Aber die zwei Stunden Lebenszeit waren zum Teufel)

    Mein Blog funktioniert. Weitestgehend. Es gibt immer noch Ecken und Kanten, die mir nicht so ganz passen und obgleich die Community rund um Serendipity sehr stark und hilfsbereit ist, mündet doch jeder Versuch etwas anzupassen, in langen Bastelstunden. Die ich einfach nicht mehr will. Ich möchte auch hier ein System, das mir die Arbeit abnimmt, mir sagt, was wo zu tun ist, um es genau so hinzubekommen. Ich möchte keine Forenbeiträge mehr schreiben mit Fragen wie "Wisst ihr, warum die Sidebar sich plötzlich so komisch verhält und weshalb dieses Plugin nicht funktioniert?"

    Nein, es liegt nicht daran, dass ich alt werde. Es liegt einfach daran, dass ich genug probiert habe und endlich alles einfach nur funktionieren soll. Schluss mit dem Basteln. Alles auf Null.

    Was also sind die Alternativen? Jegliches Gallery System verbannen und nun doch einen Flickr Account kaufen? (Ihr wisst ja, was ich davon halte) Ist Flickr tatsächlich der Heilbringer, wenn man nichts weiter will, als seine Fotos zu veröffentlichen?

    Doch endlich dem PC entsagen, alles verkaufen und ein MacBook holen?

    Serendipity in die Wüste schicken und endlich auf WordPress umsteigen?

    Auf jeden Fall würde dadurch so manches auf Null gestellt und neu begonnen. Aber ist es nicht so, dass man auch bei Flickr eben nicht so flexibel ist, wie ich es mir wünsche? Ist es nicht so, dass man auch auf dem Mac Software installieren und testen muss, bis man das richtige gefunden hat und auch hier immer wieder mal etwas kaputt gehen kann? (bitte nicht wieder eine Diskussion darüber) Ist es nicht so, dass auch WordPress erst einmal eingerichtet, konfiguriert und gepflegt sein will, von den abertausenden Plugins ganz zu schweigen?

    Alles auf Null. Es wird sich zeigen, wohin mich dieser Weg führt und ob jeder Neubeginn gleichzeitig auch eine Verbesserung und eine Vereinfachung bedeutet.

    Für eure Meinung und vielleicht auch Tipps wäre ich sehr dankbar.

  • Ein Appel für ’n Ei

    Oh Gott, ich bin so aufgeregt. Mir zittern tatsächlich die Hände. Soeben komme ich aus Freiburg zurück, wo ich mein bei ebay ersteigertes MacBook abgeholt habe. Ist das geil! Endlich hab ich auch eins. Endlich, endlich, endlich. Ich muss das Ding sofort auspacken und alles ausprobieren. Meinen nächsten Blogeintrag werde ich auf der neuen Maschine schreiben und dann bekommt ihr Details, wie es ausgerechnet zu diesem Schnäppchen in meiner Gegend kam. Jetzt kann ich nicht, ich muss mich weiter um dieses weiße Wunderding kümmern. Ihr versteht hoffentlich…

    [Nachtrag]: Dies war natürlich mein diesjähriger Aprilscherz. Leider habe ich bis dato noch kein MacBook. Aber glaubt mir, wenn ich das nächste Mal so etwas schreibe, meine ich es ernst. Also echt jetzt.

  • Wetten, dass Freiburg ganz kurz eine Metropole sein kann?

    Oder zumindest den Flair einer Metropole versprühen kann. Auch wenn plötzlich hunderte Klotüren durch die Innenstadt spazieren. Und das meine ich sogar wörtlich und nicht beleidigend. Fudder und die gute Caro waren natürlich dabei und berichteten. Ich selbst habe die Sendung leider verpasst, da ich im Kino war, aber ich stand danach ein bisschen vor dem Konzerthaus herum und fühlte mich schrecklich ausgeschlossen. Es kamen keine Stars von der After Show Party. Dafür aber ein junger Kerl, der vorschlug, sich hinein zu schleichen. Einer von dreien würde es immer schaffen. Nun, sooo Promigeil bin ich dann doch nicht und Sven und ich ließen die Party, die Audi A8 VIP Flotte vor der Tür und die mit Edding und Block bewaffneten Kiddies am Eingang hinter uns und tranken noch einen Cocktail. Übrigens, wieso war Caro nicht da drin, sondern stand mit einer Klotür auf dem Münsterplatz?

  • Bestseller

    Obwohl ich eingefleischter Amazon-Fan bin, gehe ich zum Bücher kaufen doch lieber in eine Buchhandlung. Ich mag es einfach, die Schmöker auf mich wirken zu lassen, an den Regalen und Tischen vorbei zu schlendern und mich von Titeln und Covern locken zu lassen. Bin ich interessiert, nehme ich es in die Hand, drehe es um und lese die kurze Inhaltsangabe/Zusammenfassung/Beweihräucherung und entscheide dann, ob sich ein Kauf lohnen könnte. Was ich gerne ignorieren würde, aber dennoch immer wieder bemerke, sind die Hinweise weiter unten. Da steht dann zum Beispiel, dass dieser Roman auf Platz der Times Bestseller-Liste war. Oder auf der Spiegel Bestseller-Liste. Wann und wie lange wird nicht erwähnt. Manchmal steht sogar dabei, dass das Buch auf Platz 1 in dieser Liste stand. Wow.

    Manchmal ist das aber nicht überzeugend genug. Vielleicht kauft ja nur jeder den Schrott, weil jeder es kauft. Deshalb sollten auch noch ein paar Meinungen genannt werden von Menschen, die sich mit sowas auskennen. Dann liest man zum Beispiel „eine umwerfende Komödie – gnadenlos komisch“ Brigitte. Ich frage mich dann zunächst, ob dies ein Satz war, den Brigitte, die Putzfrau des Verlags bei einer Zigarette fallen ließ, oder ob mit Brigitte die Frauenzeitschrift gemeint ist. Vermutlich letzteres.

    Was aber ist davon zu halten wenn man folgendes zu Lesen bekommt: „Superspannend“ Inquirer. Ok, welcher Inquirer denn bitte? Und „superspannend“ ist alles, was die zu dem Buch zu sagen hatten? (Ich sollte doch Kritiker werden. Ich schätze, ich kenne genug Adjektive) Oder: „Astrein“ Fit for Fun. Naja, also wenn sich jemand mit Büchern auskennt, dann ist das ja wohl das Literaten Magazin schlechthin: Fit for Fun.

    Derzeit lese ich ein Buch, dessen Werbespruch aber den Vogel abschießt. Es heißt „Die Kunst des stilvollen Verarmens“ von Alexander von Schönburg und macht mit folgenden Satz Lust auf mehr: „Platz 1 der Bestsellerliste!“ Wirklich, genau so wie es hier geschrieben steht. Ich meine, da MUSS man doch einfach zugreifen, oder? Immerhin ist da ein Ausrufezeichen. Ein Punkt würde dem Ausmaß dieses Wahnsinns nicht gerecht werden. Nein, nein, immerhin war (oder ist – man weiß es nicht) das Buch auf Platz 1 der Bestsellerliste. Welcher Bestsellerliste eigentlich? Ich würde das gerne mal überprüfen. Der norwegischen Bestsellerliste? Der Fit for Fun Bestsellerliste? Egal, Hauptsache auf Platz 1. Was mich aber am meisten fertig macht, sind die Anführungszeichen. Im allgemeinen wird somit ein Zitat kenntlich gemacht. Das bedeutet, der Satz „Platz 1 der Bestsellerliste!“ ist kein Fakt, keine Tatsache, sondern ein Zitat, eine Aussage. Vom wem? Das steht nicht dabei. Vielleicht von Brigitte, der rauchenden Putzfrau. Vielleicht auch von einem Chefredakteur, der dem Buchrücken-Praktikanten beim Hinausgehen zurief: „Und schreib noch dazu, dass es auf Platz 1 der Bestsellerliste war. Und vergiss das Ausrufezeichen nicht.“

    Ich werde es wohl nie erfahren. Und will es auch gar nicht. Letztendlich kommt es ja nur darauf an, ob MIR das Buch gefällt. Mal sehen, ob es meine persönliche Bestsellerliste erreicht.

  • Die eigene TV-Serie

    Oh ja, es ist wirklich beinahe lächerlich, wie mich das Ende einer Serie so fertig machen kann. Nachdem ich gestern die letzte Folge von Six Feet Under gesehen hatte, war mit mir den restlichen Abend nichts mehr anzufangen. Ständig den Song „Breathe me“ von Sia im Kopf und die letzten Bilder dieser Abschlußsequenz vor Augen, fragte ich mich, woher das eigentlich kommt. Schließlich weiß ich ja, dass alles nur Fiktion ist. Dass die ganze Serie nur produziert wurde, um Geld zu verdienen und alles Marktwirtschaftliche Hintergründe hat (obwohl man dem produzierenden PayTV-Sender HBO tatsächlich noch etwas wie Kreativität zutrauen kann). Wieso also tut dieses Ende weh?

    Nun, zunächst muss ich mir einfach eingestehen, dass ich Abschiede hasse. Egal welcher Art. Ich trenne mich nur äußerst ungern. Von Menschen, Dingen, Erinnerungen. Und eben auch von so abstrakten Sachen wie dem Inhalt von Serien, Filmen und Büchern. Das liegt ganz einfach daran, dass einige Inhalte es schaffen, mich emotional zu packen, mich gefangen zu nehmen. Ich möchte es ungern als Sucht bezeichnen, denn das ist es eigentlich nicht. Ich komme auch sehr gut ohne klar und natürlich ist das Ende einer Serie kein Beinbruch. Mein Leben wird natürlich weitergehen.

    Bei Serien, die einen gepackt haben ist es nun mal so, dass man sich mit den Figuren und den Geschichten über Jahre hinweg auseinander setzt. Man erlebt alles, was ihnen zustößt, ist gespannt, freut sich und leidet mit ihnen. Das Fiktive rückt für eine Stunde in den Hintergrund, die Tatsache, dass dies eine einseitige, unwahre Beziehung ist wird für einen Moment bedeutungslos. Diese Figuren erscheinen real und es fühlt sich an, als würden wir Freunde treffen. Man sieht wie sie sich entwickeln, man spricht mit anderen über sie, man erwischt sich sogar dabei über sie nachzudenken. Und sich zu fragen, ob es ein gutes Ende nehmen wird.

    Dann kommt das Ende, die letzte Folge, in der man sich verabschieden muss. Nie wieder von ihnen hören wird. So dumm das nun alles klingen mag, bei entsprechender Dramaturgie, den passenden Charakteren und interessanten Geschichten kann man sich kaum dagegen wehren, sich hingezogen zu fühlen. Und sich verletzt zu fühlen, wenn sie gehen.

    Dabei ist es für mich unerheblich, ob die Serie ein glückliches oder trauriges Ende nimmt. Der Abschied ist immer ein Abschied. Als Frasier sich entschloß seiner Liebe zu folgen und sich ein letztes Mal in der nun leeren Wohnung umsah, in der ich ebenfalls irgendwie zehn Jahre Gast gewesen war, wurde es mir schwer ums Herz. Aber auch als Carrie glücklich mit ihrem Big telefonierend in der Masse verschwand, war ich irgendwie traurig. Als Ally McBeal die Stadt verließ und all ihre Freunde auf der Straße standen um sich zu verabschieden, musste ich eine Träne unterdrücken, obwohl es letztendlich an der Zeit war, die Serie zu beenden. Aber ein Abschied ist immer ein Abschied.

    Ich kenne diesen Effekt auch von manchen Büchern. Auch hier ist man länger als nur ein paar Stunden mit der Geschichte beschäftigt und erfährt im Vergleich zu anderen Medien ungleich mehr über die Gedanken und Gefühle der Figuren. Die Beziehung wird noch etwas enger. So, als würde man der Geschichte eines guten Freundes lauschen. Manch ein Buch klappte ich zu und wünschte, ich hätte nie die letzte Seite erreicht.

    Bei Filmen passiert das eher selten. Zwei Stunden reichen nun mal nicht aus, um so eine tiefe Beziehung mit den Figuren aufzubauen. Zumindest in den seltensten Fällen. Filmen, denen das gelingt sind die Kleinode, die ich mir aus diesem Grund auch immer wieder anschauen möchte.

    Ich werde mir auch Six Feet Under wieder anschauen. Mit allen Folgen, allen Figuren, allen Dramen. Und werde wieder heulen, wenn ich am Schluß angelangt bin. An der Szene, die in einer Retrospektive die zukünftigen Geschehnisse aller Charaktere umreißt und jede einzelne immer mit dem Tod endet. So lange haben sich nach Glück gesucht in ihrem Leben, haben es schließlich gefunden, es für einen kurzen Moment genossen und sind am Ende doch dazu verdammt, zu sterben. Was bleibt ist Trauer, Schmerz und Tod.

    Eigentlich so wie im echten Leben. Streben wir nicht auch stetig nach dem Glück? Wohl wissend aber gekonnt ignorierend, dass es früher oder später mit uns zu Ende geht? Und das der unweigerliche Abschied naht?

    Manchmal stelle ich mir vor, der Star meiner eigenen Fernsehserie zu sein. Alles Roger – eine tägliche, dramatische, spannende, reale, lustige, traurige Fernsehserie. Sie hat ihre üblichen Locations, ihre immer wieder kehrenden Figuren und immer wieder einige Gaststars, die nur für ein paar Folgen erscheinen. Sie ist in Staffeln, also Abschnitte unterteilt und ständig passiert etwas Neues. Oder auch nicht. Würde man sie aber jede Woche auf 45 Minuten schrumpfen, käme vielleicht etwas dabei heraus. Und die Serie läuft und läuft, solange der Hauptdarsteller weiter seiner Suche nach dem Glück nachgeht.

    Vielleicht findet er es irgendwann. Eine Fernsehserie würde hier enden. Das Leben nicht. Und falls doch, so war es zumindest ein glückliches Ende. Aber ein verdammter Abschied wäre es doch.

  • Six Feet Under

    Ich schäme mich nicht meiner Tränen. Eben gerade habe ich die letzte Folge der Serie „Six Feet Under“ gesehen. Eine der mit Abstand grandiosesten TV-Produktionen überhaupt. Noch nie habe ich eine tiefschürfendere, emotionaler, verrücktere und doch lebensnahere Serie gesehen wie diese. Und mit lebensnah meine ich ebenso nah am Leben wie am Tod, worum es in jeder einzelnen Folge schließlich geht. Was mir Frasier bei den Sitcoms, Lost bei den Mystery Serien, Emergency Room bei den Krankenhausserien und CSI bei den Krimiserien ist, das ist/war Six Feet Under bei den dramatischen Serien.

    Und besonders nach diesem Ende (die letzten sechs Minuten der letzten Folge) kann ich mir nicht vorstellen, dass dies jemals getoppt werden kann. Ja, ich gebe zu, ich habe Rotz und Wasser geheult. Und es ist lange her, dass ein Buch/Film/Serie das geschafft hat. Und nun? Geht das Leben weiter, denn es war nur im Fernsehen. Irgendwie.

  • Wie Roboter schreiben

    Heute konnte ich mal wieder eine Instanz in WoW spielen. Mit mir in der Gruppe ein Hexenmeister der 3 Stufen über mir stand. Er fragte mich, wie alt ich sei. 33 antwortete ich und fragte ihn das gleiche. Er war 15, was mich zum ersten Mal schmunzeln ließ. Wirklich lachen musste ich aber später als er meinte:
    "Ich finde, du schreibst wie ein Roboter. So mit Großschreibung und so."
    "Wieso wie ein Roboter? Was meinst du?"
    "Naja, du vertippst dich nie."
    "Tja, gelernt ist eben gelernt."
    "Und du schreibst die Wörter alle groß, die groß geschrieben werden müssen und du machst auch Punkte und Kommas."
    "Das nennt sich Grammatik und Interpunktion. Genauso wie du es doch bestimmt auch gerade im Deutsch-Unterricht lernst, oder?"
    "Öh, ja."
    Ich sollte noch dazu erwähnen, dass beinahe jedes seiner Worte falsch geschrieben war. Nicht wie ein Roboter. Vielleicht fiel ihm deshalb nicht auf, wie oft ich mich vertippte. Als Hexenmeister war der Kleine übrigens auch nicht der Bringer.

  • Von O bis O

    Look at all this white shit, man. So oder ähnlich dachte ich heute morgen, als ich die Außenwelt komplett zugeschneit vorfand. Oh Mann. Ist es nicht erst ein paar Tage her, als ich nur mit einem T-Shirt bekleidet an meinem Auto stand und grübelte, ob ich die Sommerreifen wieder drauf packen soll? Und nun diese weiße Scheiße. Ok, ich weiß, unter meinen Lesern befinden sich einige Wintersport-Begeisterte, Enthusiasten gar. Auch ich war einmal angehend leidenschaftlicher Alpinist, damals, als ich noch jung war. Und ich gönne auch jedem den Spaß. Schnee? In den Bergen, auf den Pisten, großartig. Hier unten, kurz vor Ostern, auf den Straßen, beschissen. Zum Glück ist mittlerweile das meiste weg geschmolzen und das Radio sagt mir, der Frühling käme nächste Woche zurück. Wollen wir es hoffen. Denn die Sommerreifen stehen bereit.

    Mein bester Freund Chris sagte mir einst, Winterreifen seien von O bis O obligatorisch. Also von Oktober bis Ostern. Da scheint er verdammt Recht zu haben, auch wenn ich befürchte, dass sich diese Regel demnächst auf J bis J verändert.

  • Nichtraucherblog

    In Anbetracht geltender und kommender Gesetze muss ich meine rauchende Leserschaft darauf hinweisen, dass dies ein Nichtraucherblog ist. Bitte macht während der Lektüre eure Zigaretten (Zigarillos, Pfeifen, Bongs) aus oder begebt euch in die speziell ausgewiesenen Raucherzonen um die nichtrauchenden Leser nicht zu stören. Ihr könnt auch gerne mit eurem Laptop und einem Aschenbecher auf den Balkon gehen. Oder die Schrift vergrößern und durch die Balkontür weiter auf den Monitor schauen, wenn ihr das Rauchen gar nicht lassen könnt. Ihr könnt auch gerne das Geld, das ihr während der nichtrauchenden Lektüre gespart habt, an mich überweisen. Ich bin stets für frische Luft und Spenden zu haben. Ich wünsche euch ein atmungsaktives Restleben.

    nichtraucher

  • Hör zu

    Sagt ihr eigentlich auch "Hör zu…", wenn ihr zu einem wichtigen Monolog ansetzt? Wenn ihr in einer Diskussion steckt und die Gemüter wieder etwas beruhigen und in klaren Worten eure Sicht der Dinge nochmals verdeutlichen wollt? Beginnt ihr dies mit den Worten: "Hör zu…"? Sagt überhaupt irgendjemand "Hör zu…"? Ich persönlich kenne das nur aus Filmen und besonders aus Serien, wo, vermutlich aus Gründen der Spannungserhaltung, nie wirklich ein Thema ausdiskutiert wird. Früher oder später sagt dort immer irgendjemand "Hör zu…" und beginnt dann einen Monolog im Stile von "Hör zu… ich weiß, dass du aufgebracht bist und du hast auch jedes Recht dazu, aber es ist nun mal so, dass ich dich liebe, auch wenn du daran zweifelst, blablubb." Meist antwortet der andere nach einem "Hör zu…" mit einer Abfuhr, wie etwa "Du bist der Meinung, ich würde an deiner Liebe zweifeln? Du hast doch überhaupt keine blubbbliblubb." woraufhin ein dramatischer Abgang folgt.

    Dabei fällt mir auf, ich hatte auch noch nie einen dramatischen Abgang oder ergreifende letzte Worte. Die tollsten Sätze, die ich zum Schluss hätte sagen sollen, fallen mir immer erst nachts ein, wenn es zu spät ist. Vielleicht sollte ich "Hör zu…" einfach einmal ausprobieren. Ach und "Hör zu…" ist nicht zu verwechseln mit dem pfälzisch-hessischen "Bassemoluf…" Und auch nicht mit einer Fernsehzeitschrift.

  • Pfoten weg

    Bisher hielt ich Katzen für äußerst reinliche Tiere. Hinterhältige, eigensinnige, eingebildete, aber immerhin gepflegte Tiere. Vermutlich sind sie das auch (alles, was ich eben aufzählte). Nur nicht an den Füßen. Wie sonst ist es zu erklären, dass ich jeden Morgen Pfotenspuren einer Katze auf meinem Auto habe? Sogar wenn es wochenlang nicht geregnet hat. Diese miese Katze findet irgendwo eine Pfütze, um sich die Füße nass und schmutzig zu machen um dann einmal quer über die Windschutzscheibe zu latschen. Ehrlich, ich schwöre euch, die macht das mit Absicht. Bestimmt hat sie stets eine kleine Wasserflasche dabei, sieht sich hämisch grinsend um, ob sie beobachtet wird, gießt das Wasser auf den Rasen und trampelt solange darauf herum, bis sich eine veritable Pfütze gebildet hat. Und ich sehe sie vor meinem geistigen Auge, mit erhobenem Kopf und steilem Schwanz, hübsche Katzenpfotenmuster auf meinem frisch gewaschenen Wagen fabrizieren.

    Wenn ich sie jemals erwischen sollte, werde ich (Katzenfreunde bitte nicht weiter lesen) mein Auto mit ihrem Fell auf Hochglanz polieren. Oder ich mach das Vieh endlich mal richtig sauber…

    muschinass

  • Pirates of Silicon Valley

    Leider konnte ich bisher weder Steve Jobs‘ noch Bill Gates‘ Autobiographie lesen. Deshalb weiß ich nicht wirklich, wie die beiden zueinander stehen. Ob sie tatsächlich so erbitterte Feinde sind wie in diesem Cartoon? Vermutlich eher nicht. In dem Fernsehfilm "Pirates of Silicon Valley" wird zumindest erzählt, dass Steve und Bill in ihrer Jugend- und Studentenzeit die dicksten Freunde waren. Ich habe den Film vor Ewigkeiten als VHS Kopie gesehen. Die Hauptdarsteller sind Noah Wyle aus Emergency Room und der Typ aus "Es" und den Waltons – wie hieß der denn gleich? Anthony Michael Hall (bekannt aus "LISA – der helle Wahnsinn") 

    Wie gesagt, ob dieser Film auch nur ansatzweise eine wahre Geschichte erzählt, kann ich nicht sagen. Muss man aber auch nicht wissen. Leben Bill und Steve (ganz besonders Steve) nicht ohnehin gut von den zahllosen Legenden, die sich um sie ranken? Wie authentisch ihre Biografien sind, steht damit ohnehin außer Frage. So oder so, der Film ist interessant und veranschaulicht herrlich, wie die beiden wurden, was sie heute sind (Lieblingsszene: wenn Bill seinen Pullover für ein Shooting auszieht und sein Hemd riesige Schwitzflecken aufweist). Und er zeigt auch, wie schräg, besessen und manisch beide wohl waren, was vermutlich ein Schlüssel zu ihrem Erfolg war.

    Vermutlich werden sie aber keine alten Geschichten erzählen, wenn sie am 30.Mai gemeinsam auf der Bühne stehen und über die Zukunft der digitalen Revolution sprechen.

  • Noch haariger

    Mir fiel noch eine kleine Ergänzung zu meinem haarigen Beitrag ein. Frisurentechnisch habe ich nun wirklich schon fast alles versucht (Vokuhila, Dauerwelle und Locken fehlen noch). Auch eine ganz kurze Variante wagte ich vor knapp zwei Jahren. Und da dies für mich großer Schritt war (wer wird schon gern seine ganze Pracht los), überlegte ich mir, dies zu filmen. Ich entwarf ein Skript, dachte mir coole Kameraeinstellungen und Schnitte aus, wollte mit Farben, Licht und Effekten in der Nachbearbeitung spielen und eine fetzige Musik darunter legen. Der Film sollte sinnigerweise „Abschnitt“ heißen.

    Das Problem, wenn man Drehbuchautor, Produzent, Regisseur und gleichzeitig noch Hauptdarsteller ist: man kann nicht alles gleichzeitig machen. Auch nicht bei einem Kurzfilm wie diesem (er wäre vielleicht knapp zwei Minuten lang geworden). Deshalb gab ich die Aufgabe des Kameramanns an einen Freund ab, der aber leider nicht so ganz mit seinem eigenen Equipment zurecht kam. Von der nicht wirklich tollen Bildqualität abgesehen (dafür kann er ja nichts) und der Erkenntnis, das ich mir viele Einstellungen anders vorgestellt hatte, brachte er es fertig, die Kamera zu stoppen, wenn aufgenommen werden sollte, und sie aufnehmen zu lassen, wenn wir die nächste Einstellung vorbereiteten. So habe ich am Ende nur ein wenig minderwertiges Material, jede Menge Outtakes und fast einen Glatzkopf bekommen.

    Damit die Aktion aber nicht völlig umsonst war, zeige ich ein paar der dramatischsten Screenshots. Die Handlung, die Action, die Musik müsst ihr euch einfach dazu denken.

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  • Oh nudeliger Gott

    Die Kreationisten gehen um. In den USA versuchen sie weiterhin ihre Lehren in den Schulunterricht zu manövrieren. Auf das die ohnehin verunsicherten Kids lernen, dass die Welt eben nicht aus purem Zufall, einem großen Knall und einem Haufen Ursuppe und Millionen Jahre langer Evolution entstanden ist. Denn in Wirklichkeit hat sich nämlich alles haargenau so zugetragen wie es in der Bibel steht. Vom ersten bis zum sechsten Tag (und am siebten war Pause).

    Oder etwa nicht? Also wenn ich schon die Wahl hätte, dann würde ich wohl an das fliegende Spaghettimonster glauben. Denn das fliegende Spaghettimonster hat die Welt erschaffen und alle Anzeichen von Evolution absichtlich verstreut, um uns zu verwirren. Der Glauben an das fliegende Spaghettimonster hat einige interessante Aspekte: Wenn man in den Himmel kommt, wird man von einem Biervulkan und einer Stripper Fabrik erwartet. Alle Menschen stammen von Piraten ab (man hat nämlich festgestellt, dass die DNA von Piraten zu 99,9% mit der des Menschen übereinstimmt – mehr als Schimpansen-DNA). Die globale Erwärmung hängt übrigens direkt mit dem weltweiten Abnehmen der Anzahl von Piraten zusammen.

    Ich möchte also ab sofort ein Pastafari sein. Lasst uns Augenklappen und Haken anlegen und unserem nudeligen Gott huldigen. Und soll mal jemand beweisen, dass es das fliegende Spaghettimonster gar nicht gibt.

  • Haarig

    Friseurbesuche sind der pure Stress für mich. Bisher kam es erst zweimal vor, dass ich wirklich völlig zufrieden einen Salon verließ. Die anderen Male dachte ich beim Blick in den Spiegel stets: Oh Gott, hoffentlich kann ich das zu Hause retten. Wenn ich unter dieser Plastikplane sitze, die Finger in die Armlehne kralle und zu schwitzen beginne, bete ich leise vor mich hin, die Friseuse möge mich nicht allzu sehr entstellen. In jedem Friseurgeschäft, bei jeder Friseuse versuche ich aufs Neue zu erklären, wie ich die Frisur gern hätte. Erfolglos bisher. Jede schneidet einfach so wie sie es am besten kann. Kurz.

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  • Nochmals zum Thema Killerspiele

    Bayern will es offensichtlich wirklich wissen und brachte einen Gesetzesentwurf zum Verbot von Killerspielen ein. Was genau der Stoiber Eddi in seinem „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung des Jugendschutzes“ vom Bundesratspräsidenten Ringstorff möchte, könnt ihr hier bei PC Games nachlesen. Und wenn ihr schon dabei seid, vielleicht sogar noch zu dieser Aktion klicken, die ebenfalls von PC Games ins Leben gerufen wurde (über den Sinn dieser Aktion möchte ich nicht urteilen, aber was in dem erläuternden Text dazu steht, ist einfach mal wieder zu herrlich).

    Wie man an der Anzahl der Kommentare zu diesem Artikel bei PC Games Online sehen kann, ist das Thema weiterhin kontrovers diskutiert. Seltsam eigentlich. Sollte man doch denken, dass bei Themen wie Verbot von Killerspielen, Klimaschutz, Kindermörder, McDonalds Ernährung und was es sonst noch Böses auf dieser Welt gibt alle einig sind und Diskussionen nutzlos sind.

    Egal. Mir fiel bei dem Thema nur eines ein. Und zwar das mulmige Gefühl, das ich hatte, als ich vor kurzem den Film „Blood Diamond“ im Kino sah. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben und zeigt blutige Bürgerkriegsszenen in Afrika, Kindersoldaten und erschossene Leichen gleich dutzendweise. Die Gewalt in diesem Streifen ist selbst für meine Begriffe hart an der Grenze und auch mir wurde mulmig mit anzusehen, wie Frauen und Kinder erschossen werden und ihr Blut über die Wände spritzt. (Ansonsten ist der Film aber gar nicht so schlecht)

    Ich weiß, dass auch dieses Argument müssig ist und im Grunde nicht diskutiert werden kann. Offenbar gibt es auch beim Thema Gewalt und Jugend nicht nur zweierlei Mass sondern gar vielerlei. Die Hexenjagd wird weitergehen, egal wieviel noch darüber geschrieben oder diskutiert wird.

    In diesem Zusammenhang finde ich diese Studie der freien Universität Berlin interessant. Hier ein kleiner Auszug, entnommen aus dem verlinkten Text:

    „Die Ergebnisse von Astrid Kristen und Caroline Oppl zeigen, dass nicht die Spiele die Kinder im Alter zwischen acht und 13 Jahren aggressiv machten. Vielmehr suchten sich die Schüler und Schülerinnen jene Spiele aus, die zu ihrer Persönlichkeitsstruktur passten. Jungen, die ohnehin ein aggressives Verhalten an den Tag legten, tendierten über die Zeit eher dazu, sich mit gewalthaltigen Computerspielen zu beschäftigen. Mädchen hingegen, die eher zum Lügen und Intrigieren neigten, also als relational aggressiv eingestuft wurden, wählten über die Zeit eher Rollenspiele als Lieblingsspiele aus. „Unsere Untersuchungen haben damit jene Theorien unterstützt, die von aktiver Mediennutzung ausgehen. Kinder suchen sich solche Spiele aus, die zu ihrem Entwicklungsstand und zu ihrer Persönlichkeit passen. Die Ergebnisse lassen sich damit in die internationale Forschung einordnen“, erklären die beiden Autorinnen. Die öffentliche Debatte über gewalthaltige Computerspiele wird dennoch weitergehen.“

  • In, auf, ab und zu

    Wieder einmal habe ich eine Frage, die mir keine Ruhe lässt und die ich nirgendwo eindeutig erklärt bekomme, weshalb ich sie jetzt einfach mal hier zur Diskussion stelle: Wie sollte ich meine Leser begrüßen? Heiße ich sie auf meinem Blog, in meinem Blog, zu meinem Blog oder bei meinem Blog Willkommen? Ich weiß, dass man bislang auf eine Homepage ging – gilt das für den/das Blog immer noch?

  • Kurios

    Judith schrieb in einem der letzten Blogeinträge: „Da Roger auch ein kurioser Typ ist, schmeiß ich ihm mal das Stöckchen rüber“. Und dann kam es an und ich wusste erstmal gar nicht, was ich damit anfangen soll. Okay, ich soll kurioses über mich und mein Umfeld beschreiben? Und auch noch sechs verschiedene Kuriositäten finden? Ohweh.

    Also zunächst mal finde ich es kurios, dass ich offenbar ein kurioser Typ bin. Bisher ging ich eigentlich immer davon aus, ich sei ganz normal und die Welt um mich herum wäre nur am durchdrehen und irgendwie eigenartig. Eigenartig.

    Kurios an mir ist vielleicht, dass ich einer der wenigen Menschen bin, die ihren Kindheitstraum haben wahr werden lassen. Ich wurde tatsächlich Lokführer. Wer kann das von sich behaupten?

    Weiterhin ist vielleicht kurios an mir, dass ich zwar regelmäßig die Geburtsdaten meiner Freunde vergesse, mich aber an komplette Songtexte erinnere. Und zwar an sehr sehr viele alte Songtexte. Es ist als hätte mein Hirn eine große 300 Gigabyte Songtexte-Partition und eine kleine 2 Kilobyte große Daten-Partition.

    Ebenfalls ist es kurios, dass ich so unzählig viele Details von Filmen kenne. Ich kann Nebendarsteller aufzählen, weiß, wer das Casting gemacht hat und ich höre sogar von Anfang an, wer den Score komponiert hat. Außerdem achte ich dermaßen akribisch auf Details, dass ich schon öfter Film- und Anschlussfehler oder ganz einfach technische Probleme erkannt habe. Das klingt jetzt etwas krank, ich weiß. Ich kann Filme allerdings auch genießen, ehrlich.

    Vielleicht ist es etwas kurios, dass ich schon seit vielen Jahren meinen dritten Roman im Kopf habe und bisher noch nicht dazu gekommen bin, ihn endlich nieder zu schreiben. Auch einige Kurzgeschichten schwirren noch herum.

    Vermutlich nicht ganz so kurios ist die Tatsache, dass ich teilweise eine Engelsgeduld habe wo andere ausflippen könnten und in anderen Fällen sofort genervt bin wo andere völlig ruhig bleiben (wer mich kennt weiß was ich meine).

    Und, hey, das waren ja schon sechs Punkte. In diesem Fall reiche ich das Stöckchen einmal weiter an einen Menschen, von dem ich ebenfalls einige kuriose Dinge erwarte: Garvin, bitte Stöckchen fangen.