Schlagwort: unterhaltung

  • Picasa oder iPhoto?

    Seit ich auf den Mac umgestiegen bin, habe ich eigentlich nur eines vermisst: Picasa. Die kostenlose Fotoverwaltungssoftware von Google hatte mich während meiner PC-Zeit stets zeufriedenstellend begleitet und es gab für mich nie eine Alternative. Die Bedienung, das Design, der Aufbau, alles war genau so, wie ich es mir wünschte. Auch die Optionen zur Bildmanipulation/–verbesserung hielt ich für unschlagbar. Zumindest, wenn man etwas schnell machen wollte. (Ich weiß, dass ein Photoshop, Lightroom oder Apterure nur milde lächeln kann ob der Fähigkeiten eines Picasa) Dummerweise gab es Picasa für den Mac nicht. Und bis vor einem halben Jahr sah es auch nicht aus, als würde sich daran etwas ändern. Doch seit wenigen Wochen läuft Picasa nun auch auf meinem Macbook Pro. Damit fing das Dilemma erst an.

    Denn mittlerweile hatte ich mich notgedrungen mit iPhoto arrangiert. Oder arrangieren müssen. Lightroom und Aperture waren mir zu groß und schwer, boten zuviel für meine Bedürfnisse. Andere Alternativen sagten mir überhaupt nicht zu. Und selbst iPhoto nutze ich vermutlich nicht bis aufs letzte aus. So verwalte ich meine Fotos noch immer nur in den „Ereignissen“. Alben beispielsweise habe ich nie angelegt. Mir ist der Sinn dafür bislang nicht klar geworden.

    Nun ist also Picasa am Start und merke, dass ich mich entscheiden muss. Denn mit beiden Programmen zu arbeiten macht keinen Sinn. Entweder ordnet man mit dem einen oder dem anderen. Um mir bei der Entscheidung zu helfen, erstellte ich eine Pro und Contra-Liste. In der Hoffnung, dass ein klarer Sieger hervor gehen würde.Was er nicht tat.

    Hier also meine Gedanken:

    Picasa Pro:
    – Bildbearbeitung besser, intuitiver und schneller zu erreichen als bei iPhoto
    – Fotos behalten ihre Verzeichnisstruktur
    – Rote Augen entfernen funktioniert besser
    – Sehr schnell

    Picasa Contra:
    – keine nahtlose Integration in das System (Stichwort Workflow)
    – derzeit nur auf Englisch (verschmerzbar) und noch Beta (noch nicht ausgereift)
    – Ordnen nach Gesichtern nicht ausgereift

    iPhoto Pro:
    – nahtlose Integration in alle Mac-Apps (Mail, iPhone, Adressbuch etc…)
    – neues Gesichter- und Orte-Feature (macht großen Spaß)

    iPhoto Contra:
    – Erstellung einer Datenbank, dadurch irgendwann aufgebläht und langsam und die Gefahr, alles zu verlieren, wenn diese zerstört wird.
    – nicht ganz so intuitiv und dadurch starr. Weniger Optionen und Möglichkeiten.
    – Bildbearbeitung weit nicht so gut und umfangreich wie bei Picasa
    – Sekundenbruchteile zu sehende, hässliche Unschärfe bei den Thumbnails oder den zu bearbeitenden Fotos

    Ich brauche wie gesagt, keine aufgeblähte, professionelle Lösung, um Ordnung in meinen Fotos zu halten. Ich benötige auch keine professionellen Bildbearbeitungen (dafür gibt es dann wahrlich bessere Programme). Ich möchte nur so einfach und so leicht wie möglich Fotos einsortieren, verbessern und wieder finden.

    Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Wo seht ihr noch weitere Pro und Contras? Wofür habt ihr euch letztlich entschieden? Schreibt mir, weshalb ihr iPhoto oder Picasa nutzt und nichts anderes mehr braucht. Oder habt ihr Tipps, wie ich aus dem einen oder anderen anderen Programm noch mehr heraus holen kann?

  • Fröhliche Weihnachten – nicht der Film, sondern echt jetzt

    Der am meisten aufgerufene Artikel meines Blogs war in den letzten Wochen mal wieder „Fröhliche Weihnachten – der Film„. Er mausert sich auch langsam zum meist-kommentierten. Was mich zwar freut, den Inhalt betreffend aber wieder einmal traurig macht. „Fröhliche Weihnachten“ gibt es noch immer nicht auf DVD, das deutsche Free-TV weigert sich wieder einmal, ihn zu zeigen und ich konnte immer noch nicht heraus finden, welcher Herausgeber eigentlich für eine Anfrage zuständig ist. Wir werden wohl bis nächstes Jahr warten müssen.

    Und so möchte ich euch, den besten, cleversten und hübschsten Lesern der Welt ein wunderbares Weihnachtsfest wünschen. Inmitten der damalige Freundinn, mit gutem Essen, reichlich Geschenken und, falls nötig, anderen guten Filmen. Ich hoffe, ich kann bald wieder regelmäßig bloggen. Sobald in der Wohnung alles fertig ist und ich auch wieder Internet habe.

    Genießt die Feiertage. Und bleibt mir treu.

  • Where the Hell is Matt 2008

    Matt sollte jedem Internet-Nutzer ein Begriff sein. Denn was Matt veranstaltet, ist einfach wunderbar. Er reist um die Welt um vor beeindruckenden Kulissen, in abgelegenen Orten, an verrückten Plätzen oder schlicht um die Ecke einen lächerlichen Tanz aufzuführen. Immer in der Mitte des Bildschirms, immer schnell weiter zum nächsten Land, dessen Name im Untertitel eingeblendet wird. Dazu spielt jedesmal eine wunderbare Musik. Jetzt hat Matt sein Dancing Video 2008 veröffentlicht und ich finde es das schönste bisher. Lasst euch einfach die nächsten paar Minuten bezaubern.

    https://youtube.com/watch?v=zlfKdbWwruY%3Fcbrd%3D1%26ucbcb%3D1

    Gefunden bei sebbi.

  • Umzugslicht und Umzugsradio

    Schon mal aufgefallen? Licht von unten erinnert immer an Umzugslicht. Radio aus kleinen Transistorgeräten klingt immer wie Umzugsradio. Ihr merkt schon, ich hänge voll drin.

  • Beowulf ab 12 Jahren – Antwort der FSK

    Vor gut einem dreiviertel Jahr hatte ich mich hier etwas über einen Film namens „Beowulf“ echauffiert. Doch nicht die Qualität des Streifens an sich brachte mich zur Weißglut, sondern die Tatsache, dass der Film bereits ab 12 Jahren freigeben war. In einer Zeit, in der Politiker und gewisse Medien immer lauter nach Verboten schreien, nach Zensur und der obligatorischen Schnittschere, war diese Entscheidung der FSK wie ein Schlag ins Gesicht für mich. Denn selten zuvor habe ich einen Film gesehen, der einem Kind so offensichtliche und übertriebene Gewalt und Blut entgegen wirft, wie Beowulf. 

    Ich bekam einige Kommentare auf diesen Artikel. Der interessanteste davon stammte von Christian Eberle, der mit mir einer Meinung war und diese der FSK kund tat. Und siehe da, sie antworteten auch. Christian veröffentlichte das Antwortschreiben ebenfalls in den Kommentaren. Da ich aber befürchte, dass es dort etwas untergeht, möchte ich es hier noch einmal aufgreifen. Und zwar weitestgehend kommentarlos von meiner Seite. Denn ich denke, der Brief spricht genug für sich, zeigt deutlich, wie die FSK arbeitet, wie es zu solchen Beurteilungen und Feststellungen kommt und was man selbst als mündiger Bürger und Kunde davon halten sollte. 

    Lest also selbst und teilt mir mit, was ihr davon haltet. Auf dass euch genauso die Spucke weg bleibt, wie mir.

    „Sehr geehrter Herr Eberle,

    bevor wir näher auf den genannten Film eingehen, lassen Sie uns einige
    Informationen zu unserer Arbeit vorausschicken: Die FSK ist im Auftrag der
    Obersten Landesjugendbehörden für die Freigaben von Kinofilmen, Videos und
    vergleichbaren Bildträgern sowie auch von Trailern und Werbefilmen
    zuständig. Sie vertritt damit den gesetzlichen Jugendschutz im Bereich
    audiovisueller Medien. Die Entscheidungen treffen pluralistisch
    zusammengesetzte Ausschüsse, deren Prüferinnen und Prüfer von der
    Öffentlichen Hand sowie Bundes- und Länderministerien bzw. von der Film- und
    Videowirtschaft entsandt werden und ca. 3 Wochen pro Jahr bei der FSK
    ehrenamtlich tätig sind. Die Ständigen Vertreter der Obersten
    Landesjugendbehörden haben in den Arbeitsausschüssen den Vorsitz.

    Die Fantasy-Heldensaga über Beowulf versetzt den Zuschauer in eine auf
    Perfektion ausgerichtete, computeranimierte mittelalterliche Welt. Die
    erzählte Geschichte wirkt schlicht bezüglich ihrer inhaltlichen Gestaltung.
    Auch die filmischen Figuren, abgefilmte und in Computertechnik präsentierte
    prominente Darsteller, bleiben in ihrer Zeichnung blass. Der Ausschuss war
    der Meinung, dass im Film keine Identifikationsfiguren für die Altersgruppe
    der 12-Jährigen angeboten werden. Beowulf ist ein ambivalenter Held, ein
    starker Kämpfer, doch ohne Erfüllung in sozialer Hinsicht. Prägend für die
    Rezeption des Fantasyspektakels ist nach Auffassung der Ausschussmitglieder
    die filmische Umsetzung: Opulente Bilder, die eine mittelalterliche Welt
    perfekt inszenieren, aufwendig gestaltete Kulissen und Kostüme, eine
    beeindruckende Farb- und Lichtdramaturgie und eine auf Effekte ausgerichtete
    Ton- und Musikuntermalung. Als problematisch im Sinne einer Übererregung und
    Ängstigung 12-Jähriger diskutierte der Ausschuss die drastisch in Szene
    gesetzten Gewalt- und Tötungsszenen. Insbesondere die Eingangskampfszene, in
    der Grendel vorgestellt wird, zeigt drastische Gewaltbilder, wie das
    Zerreißen von Menschen. Da im Fortgang des Films diese explizite Darstellung
    von Gewalt einer stärker auf Action ausgerichteten, temporeichen und einer
    fantastischen Welt zuzuordnenden Kämpfinszenierung weicht, konnten die
    Ausschussmitglieder für eine Freigebe des Films für 12-jährige Mädchen und
    Jungen votieren. Dieser Altersgruppe ist zuzutrauen, dass sie das Tempo, die
    Geräuschkulisse und die gewaltgeprägte fantastische Welt verkraften und die
    nötige Distanz zu den Protagonisten und deren gewalttätigem Vorgehen
    aufbauen.

    Hierbei ist allerdings zu sagen, dass die FSK-Kennzeichnungen keine
    pädagogischen Empfehlungen sind sondern lediglich sicherstellen sollen, dass
    das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen
    einer bestimmten Altersgruppe nicht beeinträchtigt wird. Die Ausschüsse der
    FSK, die unter anderem aus Jugendamtsleitern, Jugendbildungsreferenten,
    Lehrern, Kinderärzten, Psychologen, die natürlich auch Eltern sind,
    bestehen, versuchen mit großer Sorgfalt die mögliche Wirkung eines jeden
    Filmes zu beurteilen. Eine letztlich „objektive richtige“ Freigabe
    kann es
    nicht geben. Zu unterschiedlich sind die Filme, zu unterschiedlich sind die
    Rezeptionsbedingungen und -möglichkeiten von Kindern und Jugendlichen. Die
    Prüferinnen und Prüfer versuchen dies zu berücksichtigen.

    Mit freundlichen Grüßen

    T…
    Assistent der
    Ständigen Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK
    Kreuzberger Ring 56
    65205 Wiesbaden“

  • Alexander Marcus – Electrolore

    Treuer Leser W.S. sandte mir neulich eine Mail, mit dem Link zu einem Musikvideo und der Frage, ob das etwas für mein Blog sei. Nun, nicht das erste Mal stelle ich hier kranke Musik vor, deshalb sind solche Geschichten jederzeit willkommen. Bei dem Video handelt es sich um ein Stück von Alexander Marcus mit dem Titel Papaya. Wie, kennt ihr nicht? Alexander Marcus? Über den bereits MTV und Spiegel Online berichtet haben? Der in den etwas schrägeren Clubs gerade mächtig gefragt ist? Der demnächst wieder auf Tournee gehen wird? Der deutsche Superstar, der es geschafft hat, Electro-Pop mit Schlager und Volksmusik zu kreuzen? Nun denn, macht euch auf was gefasst.

    https://youtube.com/watch?v=7XzLbGssArQ%3Fcbrd%3D1%26ucbcb%3D1

    Das Verrückte ist: der Beat hat was. So verrückt und schräg Papaya auch ist, er geht ins Ohr. Aber das machte der kleine Hai und die glücklichen Zellen schließlich auch. Dennoch scheint Marcus mit seinem von ihm getauften Electrolore Style sehr erfolgreich zu sein. Das erste Album ist raus (Kontor, oha), die aktuelle Single wurde mit B-Tight produziert und heißt „Sei kein Frosch.“ und klingt noch massentauglicher als Papaya.

    Allen Songs gemein ist der eingängige Sound, die unüberhörbaren Referenzen zum deutschen Schlager und die banalen Texte. Allen Videos gemein sind die kranken Ideen und die bewusst billige Produktion. Trash at its best. Und natürlich das dämiche Grinsen von Alexander Marcus selbst. Ja, man braucht schon Nerven wie Stahlseile, um das alles ertragen zu können. Aber hey, seid mal kein Frosch.

    Interessant bleibt die Frage, ob Marcus tatsächlich so krank ist, wie er sich in Musik und Video gibt, oder ob wir hier wieder einmal clever ausgeklügeltem Marketing auf den Leim gehen. Mit schrägen Ideen bei Youtube berühmt werden hat er zumindest nicht erfunden. Egal, vielleicht ist er genau so schnell wie der kleine Hai wieder verschwunden sein und in die Analen eingehen als weiterer moderner Hype und die Lust am schnellen Trash der Generation Web2.0. Bis dahin rollt der Wagen weiter, 1,2,3.

    https://youtube.com/watch?v=jJq8OkDYVyE%3Fcbrd%3D1%26ucbcb%3D1
  • Shake it like a Polaroid Picture

    Wer von euch vermisst in Zeiten von Megapixeln und digitalen Spiegelfreflexen die guten alten Polaroid Fotos mit ihrem eigenen Charme? Das Geräusch der Kamera, das endlose Warten und Schütteln um den Entwicklungsprozess zu beschleunigen und die Magie, wenn plötzlich das Motiv erschien.

    Wer diese Atmosphäre wieder aufleben lassen möchte, muss nun nicht mehr zu diversen Photoshop-Aktionen greifen, sondern kann sich kostenlos Poladroid herunter laden. Natürlich nur für den Mac. Die Bedienung könnte einfacher nicht sein. Man zieht ein Foto auf die Kamera, es knackt und knirscht und auf dem Desktop liegt nun ein Polaroid, das sich langsam entwickelt. Ungeduldige können es mit der Maus hin und her schütteln und das fertige Bild abspeichern.

    Viele schöne Beispiele für nostalgische Bilder mit Flair finden sich in der entsprechenden Flickr-Group. Gefunden bei surfgarden.

  • Dr.House

    Eine meiner absoluten Lieblingsserien derzeit ist Dr.House. Ich finde ihn einfach klasse, seine Art, seine Sprüche und seine konsequente Art, wirklich niemals auch nur aus Versehen nett zu sein. Eigenartig, wie man so jemanden mögen kann. Ich mag die Atmosphäre der Serie, den lakonischen Humor, die Beziehungen zwischen den Figuren (in der vierten Staffel übrigens nicht mehr ganz so – wenn Cameron und Chase nicht mehr zum Team gehören und nichts beizutragen haben, sollten sie weg. Ebenso ist Foreman sehr ungeschickt wieder eingeführt worden) und natürlich auch die meist absurden Fälle. Es ist nie Lupus.

    Man kann Serien ebenso wie Filme, Musik und Bücher mögen oder eben nicht. Ich mag Dr.House. Aber ich muss etwas gestehen. Ich verstehe es nicht immer. Klar, in keiner Serie wird mit mehr Fachbegriffen um sich geworfen als hier. Manchmal werfen sich die Leute minutenlang Namen von Krankheiten und Körperteilen an den Kopf, ohne dass ich nur den geringsten Schimmer habe, wovon sie sprechen. Egal. Was mir mehr zu schaffen macht, ist, dass ich viele Dialoge nicht verstehe. Dass ich nicht weiß, was House gerade zu sagen versucht. Dass ich nicht weiß, was Wilson, sein einziger Freund, gerade meint. Oder worauf Cuddy hinaus will.

    Oft springen die Dialoge im Sekundentakt hin und her. Es geht um den Fall und im nächsten Satz wieder um persönliches, wieder um den Fall, dann eine Beleidigung. Ein Stakkato an Sprüchen, die so oft nicht zusammen passen wollen. Oder erst, wenn ich Zeit hatte, darüber nachzudenken. Das alles ist natürlich sehr cool, weil House sehr cool ist. Umso uncooler ist es, zugeben zu müssen, manchmal recht ratlos da zu sitzen.

    Wovon haben die jetzt gesprochen? Wen hat er jetzt gemeint? Wie kam er jetzt darauf? Ich glaube, ich bin zu langsam für die Serie. Oder zu doof. Aber ich mag sie trotzdem. Sehr sogar. Und irgendwann ist es bestimmt doch Lupus.

  • MTV Game One

    Noch nie habe ich es verstanden, weshalb das Thema PC- und Konsolenspiele im Fernsehen so stiefmütterlich behandelt wird. Schließlich spielt mittlerweile fast jeder, egal ob am Rechner, am Fernseher, oder mobil. Und mit Games werden nachweislich mehr Dollar umgesetzt als in der Filmindustrie. Dennoch gibt es im deutschen Fernsehen nur eine Sendung, die regelmäßig über Neues und Interessantes auf dem Spielemarkt informiert. MTVs Game One.

    Woran liegt das? Ist es wirklich nur mangelndes Interesse der Zuschauer? Oder hat da das Internet mittlerweile weit die Nase voraus? Ist das passive Medium Fernsehen einfach nicht geeignet, um aktive Unterhaltung wie Spiele an den Mann zu bringen? Aber wieso gibt es dann soviel mehr Game-Zeitschriften? (Wobei auch hier der Markt rückläufig ist). Oder sind Spiele in den Augen der Senderchefs entweder Kinderkram oder gefährliche Ego-Shooter-Massenmörder-Inspirationen? Und um nochmal den Vergleich zur Filmindustrie heranzuziehen: Es gibt auch keine vernünftige Sendung über Kino. So gesehen scheint das deutsche TV alles zu ignorieren, was man jenseits des Fernsehkonsums zum Zeitvertreib tun kann. (Selbst Elke Heidenreich liest nicht mehr)

    Doch zurück zu Game One auf MTV. Auch diese Sendung hat es nicht leicht. In wunderbarer Regelmäßigkeit wird ihre Länge verändert. Oder der Sendeplatz. Was dazu führt, dass ich mehr Folgen verpasse, als mir lieb ist. Denn ich mag die Sendung. Und ich mag die beiden Moderatoren. Simon Krätschmer und Daniel Budimann führen durch das Programm, stellen neue Spiele für alle Systeme vor, führen Interviews und zeigen auch Hintergrundberichte. Und dazwischen machen sie viel Quatsch. Da werden mit Green-Screen und Außenaufnahmen kleine Einspieler produziert, da wird teils plumper Humor benutzt oder Filmschnipsel werden eingestreut. Eine Menge Aufwand und stets an der Grenze zum kindischen und zur Lächerlichkeit. Aber irgendwie charmant. Die beiden Jungs machen das alles mit soviel Witz und Spaß an der Sache, dass auch der Zuschauer seine Freude hat.

    Und dann kommt noch dazu, dass sie fundiertes Wissen und kritische Bewertung an den Tag legen, die weit abseits von McDonalds-Spiele-Promotions liegt. So wird beispielsweise nicht nur erzählt und gezeigt, dass ein neuer Call-of-Duty-Teil auf dem Markt ist. Nein, man spricht öffentlich über die moralischen Bedenken, zeigt Spieleszenen, die grenzwertig sind und gibt dem Titel mutig einen faden Beigeschmack. Was dem Zuschauer wieder beweist, dass Spiele auf dem Bildschirm eben nicht nur aus Schießen und Töten bestehen sollen. Game One geht mit dem Thema tatsächlich auch differenziert um.

    Diese Mischung aus plumpem Klamauk, kritischem Betrachten und den sympathischen Moderatoren macht für mich den Reiz der Sendung aus. Denn jenseits des Gaga Giga-Programms (zu 95% nur für unter 16-Jährige zu ertragen) ist Game One die letzte Bastion der Spieleberichterstattung im Fernsehen.

    Wer, wie ich, immer wieder die Folgen verpasst, kann sie natürlich auch online sehen, was mich zu meiner anfänglichen Frage bringt: Ist das Internet in Sachen Spiele weiter und vielleicht auch geeigneter? Schwer zu sagen, denn interessanterweise macht Game One im Netz nicht so viel Spaß. Im Netz suche ich gezielt nach Informationen, da will und kann ich mich nicht berieseln lassen. Da will ich auch keinen Klamauk, da will ich Szenen aus dem Spiel, eine Bewertung und die Frage beantwortet haben, ob ich es kaufen kann. Lässig auf dem Sofa liegend, macht es viel mehr Spaß, eine Show zu sehen, gut gelaunte Leute vor der Kamera und witzige Ideen.

    In Sachen Spiele ist MTV ja glücklicherweise noch sehr engagiert. Die MTV Game Awards stehen an. Diese werden zwar nie den Stellenwert eines EMA bekommen, aber immerhin. Und sagte ich eben "noch"? Nun, wie man allerorten lesen kann, ist MTV (und die Tochtersender Viva und Comedy Central) in argen Geldnöten. Sendungen werden gestrichen, VJs ihres Jobs beraubt.

    Bitte MTV, lasst Game One nicht sterben. Kürzt es auch nicht wieder. Seid mutig und zeigt Game One prominenter. Ihr habt da wirklich eine kleine Perle, die eine komplett brachliegende Nische nutzt. Bitte füllt euer Programm nicht nur mit weiteren Kuppel- und Castingshows und anderem Mist (By the Way: Zeigt ihr eigentlich überhaupt noch Musikvideos? Wenn ja, wann?).

  • Young@Heart

    Disclaimer: Dies ist ein dot-friends.com Review.

    Nein, die Band, die den Song geschrieben hat, heißt nicht Crash. Und die CD muss so in den Player gelegt werden, dass die spiegelnde Seite nach unten zeigt. So manches ist den Senioren fremd, die sich mehrmals die Woche treffen, um ihren nächsten großen Auftritt zu proben. Sie alle gehören zum Ensemble des Young@Heart-Chors. Kaum einer der Mitglieder ist unter 80 Jahren alt. Doch das ist nicht das erstaunliche an dem Chor. Sondern die Auswahl der Songs, die sie vortragen. Eigentlich nicht ihrer Altersklasse entsprechend, studieren sie Rock- und Pop-Songs ein, Punk und Soul ist ihnen ebenfalls nicht fremd. Obwohl – eigentlich ist ihnen das alles so fremd, dass die Auftritte erfrischend anders, schräg aber doch wundervoll authentisch klingen.

    Stephen Walker begleitete und filmte den äußerst erfolgreichen Chor mehrere Wochen bei den Proben. In dieser Zeit probten die Senioren für den nächsten Auftritt in ihrer Heimatstadt und die Kamera ist von Anfang an dabei, wenn Bob, der Chorleiter die neuen Songs vorstellt, die es zu lernen gilt. Im Laufe des Films lernt man einige der Sänger näher kennen. Estelle, die ehemalige Stripperin oder Joe, der jeden Text innerhalb eines Nachmittags auswendig kann. Jeder von ihnen ist ein herrliches Original. Ihnen allen gemein ist die Liebe und die Begeisterung für das Singen. Kaum einer von ihnen kann es wirklich gut, aber dafür mit umso mehr Inbrunst.

    Walker begleitet den Chor, lässt seine Hauptpersonen im Interview zu Wort kommen und entlockt ihnen so manches Bonmot und wunderbare Anekdoten. Sie erzählen, wie wichtig es ihnen ist, Mitglied des Chors zu sein, welche Kraft ihnen das gibt. Sie zeigen sich teils fast jugendlich verspielt und übermütig. Sehr schnell gewinnt man als Zuschauer jeden Einzelnen lieb. Was auch gewisse Gefahren birgt.

    Denn nicht nur die Leidenschaft für den Chor ist den Senioren gemein, sondern auch die unumgängliche Nähe zum Tod. So trifft es einen bis ins Mark, wenn Bob Silvani nach langem, schwerem Kampf letztlich doch verstirbt. Und man kann sich der Tränen spätestens dann nicht mehr erwehren, wenn der Chor eine Stunde nach Erhalt der Nachricht über den Tod ihres Freundes in einem Gefängnis den Häftlingen „Forever Young“ von Bob Dylan vorsingt. Und die Knackis wie versteinert dreinblicken.

    Die Dokumentation bietet überraschend viele solcher Momente, in denen sich die Stimmung schlagartig ändert. Teils weiß man gar nicht mehr, ob man aus Trauer weint, oder weil man so entzückt ist ,oder weil wieder etwas so unfassbar lustiges passiert ist. Ich habe es schon so oft geschrieben, dieses Zitat „der hat kein Herz“ aber ich nutze es gerne wieder. Wer spätestens bei Coldplays „Fix You“, das eigentlich ein Duett hätte sein sollen, nicht weint, der hat kein Herz.

    Irgendwann sagt Joe, es sei der Gesang, der ihn so lange am Leben gehalten hätte. Dieses Ziel, wieder auf der Bühne zu stehen und dort das Publikum zu verzücken. Die Kamera entfernt sich dabei von ihm, während er seine sechste Bluttransfusion erhält und man bereits weiß, dass der Krebs wieder da ist. Für einen Moment bleibt alles still.

    Young@Heart ist ein wunderbarer Film, nicht nur über einen Chor von Senioren. Er ist eine Ode an die Leidenschaft, ein Lobgesang auf das Älterwerden mit Freude und Lust. Ein Denkmal gegen das Aufgeben und für die Begeisterung für das Leben an sich. Am Ende sagt eine der Zuschauerin: „Ich werde mich nie wieder darüber beklagen, älter zu werden oder mich müde zu fühlen.“ Dem kann ich nur zustimmen. Alt werden ist nach diesem Film nur noch halb so schlimm.

    https://youtube.com/watch?v=CjnfoFg7i7g%3Fcbrd%3D1%26ucbcb%3D1

    Genau so sollen Kinofilme sein. Sie sollen interessante Geschichten erzählen, mit interessanten Darstellern und sie sollen einen zum lachen und zum weinen bringen. Manchmal glaube ich doch daran, dass Kino nicht verloren ist. Übrigens fand ich es sehr begrüßenswert, dass lediglich die Stimme des Erzählers synchronisiert und die Dialoge, Interviews und Gesänge im englischen (untertitelten) Original belassen wurden.

  • Ich will Wall-E

    Ich will Wall-E. Irgendwie. Im Kino habe ich schon versucht, den Leuten ein Papp-Wall-E abzuschwatzen. Klauen war leider nicht möglich. Ich suche auch schon in diversen Foren nach großen, coolen Wall-Es. Bisher ohne Erfolg. Den geilsten aller Wall-Es werde ich ohnehin nie bekommen. Er ist komplett aus Holz und leider ein Einzelstück, das vermutlich in John Lasseters Büro steht. Er hat den Film produziert und bekam das Modell vom Mutterkonzern Disney geschenkt. Neid! 

    Fast so geil ist die Version aus Lego. Würde sich auch wunderbar in meinem neuen Arbeitszimmer neben den Trucks machen. Wenn man nur an eine Bau-Anleitung käme. Oder zumindest eine Liste der benötigten Teile. Hach. Vielleicht sollte ich mir einfach mal den Kofferraum mit Tüten voller Legosteine packen und anfangen zu basteln.

    beides via Nercore

  • Über Geschmack lässt sich…

    Ja, was denn nun? Streiten oder nicht streiten? Nach meinen Recherchen heißt das Sprichwort im Original „Über Geschmack lässt sich nicht streiten“. Und doch hört man so oft die Version „Über Geschmack lässt sich streiten“. Was ist denn nun wahr?

    Meiner Ansicht nach beides. Die Wortwahl des Sprichwortes ist nur etwas missverständlich. Denn über Geschmack lässt sich definitiv streiten. Weil Geschmack etwas rein subjektives ist und damit auch jeder Mensch eine eigene persönliche Meinung hat. Die mit den Meinungen anderer kollidiert, was für Zünd Gesprächsstoff sorgt. Streitbares gibt es wahrlich genug. Mein Lieblingsthema: Film. Mittlerweile habe ich es aufgegeben, mit anderen über Filme zu „diskutieren“. Wenn jemandem ein Film nicht gefällt, den ich klasse finde – so what? Ich muss niemanden überzeugen. Ich darf dafür auch Filme scheiße finden, die alle anderen mögen.

    Und damit wären wir bei der zweiten Wahrheit. Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Aber nicht, weil es keine Streitpunkte gäbe. Sondern weil es eben keinen Sinn macht. Das Sprichwort sollte daher lauten „Über Geschmack braucht man nicht streiten“.

    Hab ich schon erwähnt, dass ich den neuen Bond-Song beschissen finde und dass ich Keinohrhasen beschissen fand und dass ich Wall-E liebe? Mehr dazu noch diese Woche. Und ich erwarte Eure Meinungen in den Kommentaren.

  • Klugscheißerwissen zu den olympischen Spielen 2008 in Peking

    Was beginnt heute, am 8. August in Peking? Die Olympiade? Nein, falsch. Wenn euch in den nächsten Wochen jemand was von der Olympiade erzählen will, so könnt ihr ihn mit sanftem Lächeln unterbrechen und erklären, dass die Olympiade nur den Zeitraum zwischen zwei olympischen Spielen beschreibt. Und wenn ihr wollt, könnt ihr all die Webseiten und Zeitungen und TV-Sender auslachen, die über die Olympiade 2008 berichten wollen. Also nochmal zum mitschreiben: Heute beginnen die XXIX. olympischen Sommerspiele in Peking. Und wenn diese am 24.August beendet sind, fängt für 4 Jahre erneut eine Olympiade an. Und muss man das wissen? Nein, aber wir Klugscheißer wissen so etwas gerne und weisen auch gerne darauf hin.

  • Ich liebe Pixar

    Ich liebe ja so manches auf dieser Welt. Aber Pixar muss man einfach lieben. Jeden einzelnen Film, den sie heraus brachten, liebe ich. Jeden Kurzfilm liebe ich. Jede Dokumentation über Pixar liebe ich. Als ich zum ersten Mal den Trailer zum neuesten Meisterwerk Wall-E sah, musste ich glucksen vor Freude. Ich liebte diesen kleinen Roboter. Ich werde den ganzen Film lieben.

    Ihr mögt mich für verrückt halten. Doch lest selbst, was ich heute bei nom nom nom entdeckte. Lest von Courtney, die beim Wall-E Trailer zu weinen begann, weil sie sich spontan in den kleinen Kerl verliebte. Lest, wie sie das Video ihres "Heulkrampfes" bei Youtube veröffentlichte. Lest, wie Pixar Mitarbeiter und Produzenten das Video sahen, sich geehrt fühlten, Courtney zu sich einluden und… ach, lest selbst, warum man Pixar einfach lieben muss. Und weshalb ich es nun noch mehr tue.

    Ja, ich gebe zu, ich freue mich auf Wall-E ein klitzekleines bißchen mehr als auf The Dark Knight. (Achtet im Trailer mal auf Wall-Es romantische Avancen. Da hatte selbst ich einen Kloß im Hals.)

  • Juno

    Noch immer weiß ich nicht, ob man nun Filme anschauen, angucken, ansehen, glotzen, betrachten oder verfolgen sagen soll. Aber ich weiß, wann man „Film genießen“ sagen kann. Bei einem Werk wie Juno. Versteht diesen Eintrag als unmissverständlichen und sofortigen Anschaubefehl. Jeder, der es verpasst hat, Juno im Kino zu sehen, soll sich jetzt auf die Socken machen, die DVD im nächsten Media Markt kaufen, oder in der Videothek ausleihen. Oder wenigstens amazon besuchen und den Film bestellen. Was auch immer. Juno ist einer der schönsten Filme der letzten Zeit, mit einem leisen Humor, wie ich ihn schon so lange vermisst habe. Mit so wundervollen Schauspielern, dass man sie allesamt umarmen möchte. Mit einer so bezaubernden Story, dass man nicht genug davon bekommen kann. Mit einer so herrlichen Musik, dass einem das Herz aufgeht. Mit so wundervollen Bildern und Ideen. Juno hat nur einen ganz entscheidenden Nachteil. Irgendwann erscheint der Abspann. So etwas sollte verboten werden. Anschauen. Jetzt!

  • Bully klagt gegen Bully

    Na, woran denkt ihr, wenn ihr das Wort Bully hört? An einen Hund? An einen Volkswagen? An einen Rabauken? Oder an Michael "Bully" Herbig, den wohl zu den besten Comedians Deutschlands zu zählenden Schauspieler und Regisseur? Vermutlich letzteres könnte ich wetten. Bully Herbig, normalerweise nur als witziger Mensch zu erleben, verklagt jetzt ernsthaft Take Two Interactive, die das Rockstar-Spiel "Bully" vertreiben. In "Bully" geht es um einen Jungen, der neu an einer Schule mit allerhand Sorgen und Nöten zu kämpfen hat. Und wie das in einem Rockstar Game (GTA 4) nun mal ist, geht es dabei auch um Gewalt, Witz, Zynismus, Satire. Und mit der Gewalt im Spiel hat Bully Herbig ein Problem. Und klagt. Gegen die Firma, die auch seine Spiele vertreibt. Bully kann also auch ernst. Das Leben ist keine Comedy und der Rechtsstaat erst Recht (!) nicht.

    "Die Anwälte der Firma, Konstantin Krienke und Caroline von Nussbaum, bestritten außerdem "die allgemeine Bekanntheit" des Spitznamens von Michael Herbig." Um auf meine Anfangsfrage zurück zu kommen – ich schätze, die allgemeine Bekanntheit des Spitznamens ist hierzulande nicht anzuzweifeln.

  • The Daily Show with Jon Stewart – nun auch in Deutschland

    Breaking News: Eben beim Fernsehlexikon gelesen, The Daily Show with Jon Stewart wird ab sofort auch in Deutschland ausgestrahlt. Im normalen Fernsehen, nicht im Netz. Und mit deutschen Untertiteln, nicht synchronisiert. Comedy Central hat nun ein deutsches Hauptquartier, wo beschlossen wurde, die "Global Edition" der Daily Show, also der Best-of-Zusammenschnitt der vier Folgen der Woche, untertitelt jeden Dienstag in ihrem Abendprogramm zu zeigen. Somit bietet Comedy Central neben "Little Britain" und "Drawn together" den nächsten Grund, hin und wieder den Fernseher einzuschalten. Weiter so.

  • Wie heißt Lucky LukesHund?

    "Ich könnte wetten, die Wasserstandanzeige unserer Pflanze ist nur deshalb so hoch, weil jeder seinen Restkaffee rein schüttet."

    "Ist doch egal, die ist doch eh gemietet. Wie heißen die? Rent a Blume?"

    "Rent a Flower, wenn schon."

    "Nein, Rent a Plant."

    "Rent a Plant. Hieß so nicht der Hund von Lucky Luke?"

    "Fast."

  • Scarlett Johansson singt – und wer hört zu?

    Diese (männliche) Verehrung für Scarlett Johansson kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Mir fallen spontan ein halbes Dutzend Schauspielerinnen ein, die wesentlich besser aussehen und/oder talentierter sind. Aber das ist ja zum Glück nur meine Meinung und die Geschmäcker sind verschieden. Nicht wahr?

    Und nun singt sie auch noch. Was heißt nun? Ihre erste Single „Falling Down“ ist schon ein paar Monate alt. Und ich muss gestehen, fasziniert im Autoradio zugehört zu haben. Der Song ist ein Äquivalent zum Unfall auf der Autobahn, zur Aufnahme mit dem explodierenden Flugzeug, zur Zeitlupe mit der Schlange, die die Maus verschlingt. Gruslig und erschreckend, aber man muss hinsehen. Scarletts Song ist so schlecht, dass man wie in Trance nicht anders kann, als zuhören. Es ist schlimm, es ist grausam, es tut weh. Es ist schräg. Und, hey, schräg, das bin ich auch. Vielleicht hat der Song deshalb etwas eigenartig Anziehendes für mich.

    Menschen, mit ähnlich schrägen Neigungen, robusten Nerven und dem Wunsch, nicht ins Koma „gesungen“ zu werden, mögen das Video starten. Für alle anderen gilt (und das meine ich ernst – sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt): „Bitte gehen Sie weiter. Es gibt hier nichts für Sie zu hören!“

  • George Lucas in Love

    Manchmal entdeckt man etwas, das einem den Tag versüßt. In meinem Fall war es ein wunderbarer Kurzfilm, an dem ich mich heute in Sebbis Blog erfreuen konnte. „George Lucas in Love“ erzählt die wahre Geschichte, wie das Star Wars Universum entstand, ist professionell gemacht, mit sympathischen Darstellern, jeder Menge Gags, Anspielungen und einer drolligen Schlusspointe. Einfach herrlich.