Autor: Roger Graf

  • X-Men Schuhe

    Der Winter hat sicherlich einige Aspekte, die man mögen kann. Die meisten werden wohl allerdings von einer Mehrheit der Bevölkerung gehasst. Ich persönlich habe einen ganz eigenartigen Grund, weshalb ich den Winter nicht mag. Denn ich trage wieder meine Winterstiefel. Die Dinger sind so dick, mit so einer fetten Sohle, dass ich manchmal das Gefühl habe, gute alte Moonboots zu tragen (gibt es die eigentlich noch?). Beim Auto fahren habe ich fast kein Gefühl mehr in den Füßen und habe dadurch schon einmal den Wagen abgewürgt. Aber das schlimmste ist, sie laden mich elektrostatisch auf. Mittlerweile laufe ich in leichter Panik durch die kalte Welt und vermeide, so gut es geht, metallische Dinge zu berühren. Natürlich lässt es sich nicht immer vermeiden. Spätestens wenn ich den Haustürschlüssel ins Schloss stecke, entladen sich spektakuläre blaue Blitze aus meiner Hand, dass man meinen könnte, ich sei ein X-Men. Wäre ja ganz cool, wenn es nur nicht so weh täte und mich erschrecken würde.

    Vielleicht sollte ich auch diese Schuhe unter der Rubrik Fehlkauf einordnen.

  • Blöde Frage

    Heute Abend war ich mit Martin und seinen Freunden in der Sneak Preview im Freiburger Cinemaxx. Auch wenn ich weiß, dass das Thema langsam über strapaziert ist und ich selbst auch mittlerweile nicht mehr darüber reden will, möchte ich euch folgenden Dialog nicht vorenthalten, den ich mit dem Arsch führen musste, der zu meiner Linken saß. (kleine Info: ich habe bisher vielleicht fünf Sätze mit ihm gewechselt, weil er mir von Anfang an hochgradig unsympathisch war)

    „Was machst du eigentlich von Beruf?“ fragte er. „Versicherungsverkäufer? Ah nein, die müssen sich ja rasieren.“
    „Ich bin Lokführer.“
    „Lokführer. Ach was. Ist das nicht scheisse langweilig?“
    „Nein.“
    „Hast du schon mal einen erwischt?“
    „Wie? Einen erwischt?“
    „Na, haste schon mal einen Hops genommen? Einen überfahren?“
    „Nein.“
    „Was im Ernst? Dann ist das ja noch langweiliger. Oder?“
    Tja, Leute, sagt selbst. Was macht man mit so jemandem?

  • Mein Suizid-Artikel bei fudder

    Heute erschien meine erste (und hoffentlich nicht letzte) Auftragsarbeit für das Freiburger Online-Magazin fudder.de. Neben meiner Kino-Ecke bat man mich darum, einen Artikel über meine Erfahrungen als Lokführer zu schreiben. Genauer, eine persönliche Geschichte, wie ich zum ersten Mal einen Menschen überfuhr und tötete.

    Ich würde mich freuen, wenn ihr ihn lest und mir entweder bei fudder oder hier in der Kommentarfunktion eure Gedanken zu der Geschichte hinterlasst.

    Die Geschichte lautet „Nachtschicht mit Freitod“

    (P.S.: Ich hatte einen anderen Titel dafür)

    Update: Der Artikel ist mittlerweile hier zu finden. Leider hinter einer Bezahlschranke.

  • Fehlkauf

    Es ist ein im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbares Talent. Ich neige, gerade in letzter Zeit verstärkt dazu, mir zu viele Fehlkäufe zu leisten. Von der Brotbackmaschine bis zur Multifunktionsfernbedienung. Von der PSP bis zum achten Kissen. Von der unbequemen Toilettenbrille bis zum neuen Chefsessel, meiner neuesten Errungenschaft. Als ich ihn im Ikea ausprobiert hatte, fühlte er sich gut an, sah gut aus und kostete nicht allzu viel. Die fünf Minuten, die ich in ihm verbringen durfte, waren bequem und kuschelig und versprachen mir einen ganzen Tag unbeschwerter Arbeit am Schreibtisch (und das obwohl das Sitzmöbel nur als Halbtagstuhl deklariert war).

    Zuhause schließlich musste ich feststellen, dass mein Schreibtisch für diesen Stuhl zu hoch war und die Rückenlehne zu weit entfernt. Das bedeutet, um die Tastatur und die Maus bequem zu erreichen, musste ich ihn so hoch einstellen, dass meine Füße im Freien baumelten. Stellte ich ihn weiter runter, konnte ich mich nicht mehr anlehnen, womit ich im Grunde auch nur einen Hocker mit Kissen hätte kaufen können. Nach etwa dreißig Minuten tat mir der Rücken weh.

    Ikea ist im Allgemeinen recht kulant, doch ein Anruf bei der Hotline brachte mir nicht mehr als die übliche Aussage, dass jedes Produkt mit Rechnung und in Originalverpackung zurück gegeben werden kann. Diesen Stuhl wieder so auseinander zu bauen, dass man lügen könnte ihn jemals ausgepackt zu haben ist leider ein Ding der Unmöglichkeit. Womit ich wohl auf ihm sitzen bleiben werde (Haha).

    Die Angst vor weiteren Fehlkäufen treiben mich auch regelmäßig von einem Teufelskreis in den nächsten. Jeder weitere Einkauf wird noch genauer analysiert, durchdacht und durch gerechnet. Jedesmal lese ich noch mehr Testurteile, Meinungen und Beschreibungen durch, auf der Suche nach genau dem richtigen Produkt. Nur um am Ende doch wieder festzustellen, dass es das Falsche war, was mich beim nächsten Mal noch genauer recherchieren und überlegen lässt. Schrecklich.

    Spontankäufe gibt es fast keine mehr. Doch ich arbeite daran. Als ich mir den Nintendo DS holte, musste ich nur 15 Minuten überlegen, bis ich ihn endlich mitnahm. Und… naja, mehr Spontankäufe gab es bisher nicht, aber wie gesagt, ich arbeite ja auch noch daran.

    Auf meinen neuen Stuhl liegt nun ein (vor ewigen Zeiten fehlgekauftes) Keilkissen. So hebt sich wie in der Mathematik ein Negativ mit einem anderen Negativ auf. Jetzt geht es nämlich fast eine Stunde, bis ich Rückenschmerzen bekomme.

  • Curiosity killed the cat

    Katzen sind von Natur aus eingebildet faul neugierig. So auch die süße kleine Muschi Katze meiner Nachbarin. Und ihre Zwillingsschwester (also die von der Katze). Seit neustem haben die beiden herausgefunden, wie man von Terrasse zu Terrasse klettern und meinen Balkon erreichen kann. Dort saß die eine heute morgen und miaute um Einlass, während die Schwester Schmiere stand. Süüüß. Ich ließ sie natürlich herein und sie begann sofort jeden Winkel meiner Wohnung zu inspizieren und Wollmäuse unter dem Sofa zu fressen. Braaav. Am liebsten hätte ich sie hier behalten. Aber dann zeigen mich die Nachbarn vielleicht noch wegen ‚Catnapping‘ an.

  • Samstag, der Vierzehnte

    Heute ist der berühmt-berüchtigte Samstag der 14. Und um es noch schlimmer zu machen, die Quersumme des heutigen Datums (14.10.2006) ist ebenfalls 14. Herrje. Ich hoffe, ihr habt diesen Tag gut hinter euch gebracht, ohne Unfälle oder Katastrophen. Und übrigens, gestern, am Freitag den 13. war die Quersumme eine 13. Aber wer interessiert sich schon dafür?

  • Der optimale Freundeskreis

    Ehrlich gesagt, ich habe einen etwas eigenartigen Freundeskreis. Zwei meiner besten Freunde stehen unter dem Pantoffel ihrer Lebensabschnittspartnerinnen und sind dadurch für mich oft unerreichbar (der eine mehr, der andere weniger). Der nächste zog vor langem in den Schwarzwald, wo er alleine friert und immer wieder feststellt, wie weit Freiburg doch weg ist. Ein weiterer verließ das Land schon vor langer Zeit gen München und wir hören uns mittlerweile nur noch an Geburtstagen und Weihnachten. Die nächsten beiden sind vor einem halben Jahr Eltern geworden und es ist verständlich wie sehr so ein Baby die Unternehmungsmöglichkeiten und die Spontaneität einschränkt. Die restlichen sind beruflich so angespannt, so sehr mit ihrem eigenen Leben beschäftigt oder ebenfalls im Begriff, sich eine neue Existenz aufzubauen, dass auch diese Kontakte eher im Ruhezustand sind. Trotz allem liebe ich aber alle so sehr wie man Freunde eben lieben kann ohne sexuell oder romantisch zu werden.

    Es wäre dennoch an der Zeit, neue Freunde zu finden. Das ist leichter gesagt als getan. In meinem Alter haben ja schon alle ihren festen Freundeskreis und/oder eine eigene Familie. Da ist es schwer, hinein zu kommen. Außerdem möchte man ja nicht nur geduldet werden.

    Mir fiel vor kurzem wieder ein, wie ich mir früher den optimalen Freundeskreis vorstellte. Ich meine abgesehen von vorhandenem Vertrauen, ähnlichen Interessen und Humor und grenzenlosem Verständnis und nun ja, eben Freundschaft. Ich dachte mir, optimal sei es, wenn man immer einen Freund zur Hand hätte, der einem bei irgendetwas helfen könnte.

    So ist es immer praktisch, eine Friseuse im Freundeskreis zu haben (man kommt an einen günstigen Haarschnitt). Ein Automechaniker erleichtert einem so manches, ebenso wie ein Elektriker, ein Schlosser und ein Maler. Einen Anwalt kann man immer um Rat fragen. Ein Arzt beschafft einem günstig Medikamente und man kann ihm jeden verdächtigen Fleck auf der Haut zeigen (Krankenschwestern gehen auch, aber die sind nicht ganz so hilfreich wie ich schon feststellen musste). Jemand, der sich perfekt mit Technik und Computern auskennt ist sehr praktisch (mittlerweile könnte ich diese Rolle selbst übernehmen). Einen Bar-Besitzer sollte man um sich haben. Wahlweise auch Café oder gleich ein Restaurant. Jemand, der in einer Videothek arbeitet. Und in einer Pizzeria. Jemand, der eine Go-Kart Bahn und/oder ein Billardzentrum besitzt. Einen, der im Thermalbad an der Kasse arbeitet und einen, der im Kino die Eintrittskarten ausgibt. Einen Freund bei McDonalds, damit man nachts nach dem Kneipenbesuch noch bei ihm vorbei schauen kann.

    Nun, mir könnten da noch viel mehr Möglichkeiten einfallen. Und all die Vorschläge gelten für Männer wie Frauen gleichermaßen. Wer möchte zu diesem Freundeskreis gehören? Wer hat einen von den oben genannten Vorzügen aufzuweisen und ist dazu noch nett, witzig und vertrauenswürdig?

    Ich selbst bin einigermaßen vorzeigbar, man kann stundenlang mit mir philosophische Gespräche führen, ich bin lustig, gebildet, aber nicht eingebildet. Ich bin hin und wieder etwas faul, aber stets für meine Freunde da. Ich liebe Kinobesuche, DVD-Abende und Pizza-Essen-Gehen. Also alles in allem bin ich ganz schön dufte.

    Wer mich zum Freund haben und mit mir den perfekten Freundeskreis aufbauen möchte, schreibe mir einfach eine Mail.

  • Und zwar

    Und zwar kam ein junges hübsches Ding auf mich zu und fragte: „Und zwar würde ich gerne wissen, wo ich denn ein Semsterticket bekomme.“ Ich antwortete, sie solle am Schalter fragen, wunderte mich aber doch über diese Fragestellung. Sie sagte weder „Hallo“, noch „Guten Morgen“, noch etwas wie „Entschuldigen Sie…“. Ihr Satz begann einfach mit „Und zwar“. Ich persönlich bin ja der Meinung, dass man alleinstehende Sätze und schon gar nicht Dialoge mit „Und zwar“ beginnen sollte. Oder beenden.

    Vermutlich wollte sie folgendes sagen: „Guten Morgen. Es tut mir schrecklich leid, Sie zu stören, denn obwohl Sie sehr gut aussehen, habe ich den Eindruck, dass Sie noch nicht so ganz fit sind und sicherlich Ihre Ruhe möchten. Allerdings strahlen Sie eine solche Kompetenz aus, dass ich Ihnen eine Frage stellen muss, die mir den Schlaf raubt und die mir niemand sonst beantworten kann, und zwar…“

    Keine Ahnung, warum sie das Gespräch nicht so begonnen hat. Was ich aber weiß, ist, was ich von Gesprächen, die nicht so beginnen halte, und zwar.

  • Muh

    „Jedenfalls mache ich mit meinen Kindern mal Urlaub auf dem Bauernhof. Dann sehen die auch mal was anderes. Können Eier einsammeln, mit den Eseln und Enten spielen und anscheinend darf man auch zuschauen, wenn eine Kuh kalbt.“
    „Ja, das stelle ich mir entzückend für kleine Kinder vor, wenn sie sehen, wie aus einer großen, schreienden Kuh hinten eine kleine schleimige Kuh raus kommt.“
    „Idiot.“
    „Muh.“

  • Das Drama von nebenan

    Wie ihr wisst, wurde ich vor kurzem beschuldigt, meine Freundin verprügelt zu haben. Man drohte mir mit der Polizei und es war wie immer in solchen Situationen schwer, für Aufklärung zu sorgen. Gestern Abend nun nahm die Geschichte weit größere Ausmaße an. Die damalige Freundin und ich saßen gemütlich auf der Couch, als wir draußen eine Frauenstimme schreien hörten. Wir stürmten sofort auf den Balkon und sahen auf der Terrasse unter uns die Nachbarin, kämpfend, um Hilfe rufend, weinend. Sie versuchte sich mit Leibeskräften aus dem Schwitzkasten ihres Mitbewohners/Freundes/Lebensgefährten (?) zu befreien. Eben jenem Kerl, der mir damals die Polizei auf den Hals hetzen wollte. Nun war es an mir, zu handeln.

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  • Ein Tag mit gutem Verkehr

    An diesem Wochenende habe ich frei und ich werde mir die Zeit nehmen, einen Tag lang einfach nur in meinem Auto herum zu fahren. Und zwar so, wie ich es tagtäglich auf Deutschlands Straßen erleben muss. Auf der Hutablage meines Wagens wird ein Hut liegen, weil er dahin gehört. Und ich werde es nicht eilig haben, werde mich nicht provozieren lassen und werde die Ruhe selbst sein.

    Am wichtigsten ist es, auf allen Straßen 70 Stundenkilometer nicht zu überschreiten. Besser ich fahre noch etwas langsamer. Dass die Straße vor mir frei ist und hinter mir etwa 20 Wagen her fahren (inklusive LKW) wundert mich nicht. Ich beachte es gar nicht, sondern freue mich über meine Freiheit. An Ortsschildern werde ich zweierlei tun. Wenn mir das Dorf gefällt, bremse ich am Ortseingang scharf auf 30 km/h ab und halte diese Geschwindigkeit bis etwa einen Kilometer hinter den Ortsausgang. Oder ich bleibe einfach bei meinen 70 Stundenkilometern, wenn ich das Dorf nicht mag. Ansonsten sind 30 Stundenkilometer Innerorts das maximale, das ich mir zutraue.

    An Ampeln halte ich so, dass etwa zwei Wagenlängen Platz zu meinem Vordermann bleiben. Dann ruckle ich im Standgas langsam vorwärts, so dass die hinter mir stehenden Fahrzeuge gezwungen sind, ebenfalls langsam vor zu watscheln (oder eine peinliche Lücke in der Schlange zu lassen). Wenn die Ampel auf grün springt, gebe ich Gas, rolle aber so lange im ersten Gang, bis ich fast zum Stillstand komme, bevor ich in den zweiten Gang schalte und wieder eine Zeit lang warte, bis ich weiter beschleunige. Meist habe ich die 50 km/h erreicht, wenn die Ortschaft zu Ende ist (oder die nächste bereits anfängt).

    Kreisverkehre sind ganz besondere Gebilde, die einer besonderen Sorgfalt und Aufmerksamkeit bedürfen. Wenn ich einen Kreisverkehr erreiche, so blinke ich zunächst mal rechts, bleibe aber abrupt stehen und vergewissere mich, dass von keiner Seite auch nur irgendein Fahrzeug in den Kreisel fährt. Erst wenn ich mir dessen absolut sicher bin, schleiche ich hinein in den Kreisel, blinke sofort links, nehme den Bogen extra weit, halte weiter Ausschau, blinke wieder rechts und verpasse vor lauter Gucken und Blinkerwechseln meine Ausfahrt, so dass ich noch zwei bis drei Runden drehen muss. Fährt ein anderes Auto in den Kreisel bleibe ich vor Schreck stehen.

    Wenn unterwegs Traktoren oder Fahrradfahrer oder Motorroller die Fahrbahn versperren, bleibe ich hinter ihnen. Niemals würde ich es wagen zu überholen, selbst wenn die Gegenspur (die ja nur leidlich ausreichen würde) völlig frei ist. Fährt das, ich sage mal, Hindernis auf die rechte Seite um mich endlich vorbei zu lassen, so blinke ich erst, mache zwei bis drei Schulterblicke und fahre im Schritttempo an der Gefahrenstelle vorbei. Dann „beschleunige“ ich, wie oben beschrieben.

    Natürlich fahre ich Vorausschauend. Biegt weit vor mir ein Auto auf meine Fahrbahn ein, bremse ich sofort stark ab. Nicht dass der Vordermann den Eindruck gewinnt, ich würde dicht auffahren oder gar drängeln. Nichts liegt mir ferner. Meist lasse ich ohnehin einen so großen Abstand zum Vordermann, dass der mich nicht mal im Rückspiegel sehen kann.

    Hin und wieder werde ich gewiss auf die Autobahn müssen. Ich muss wohl kaum erwähnen, dass 100 km/h hier für mich die Höchstgrenze ist. Und die linke Spur gehört selbstverständlich mir.

    Der Beschleunigungsstreifen muss sofort verlassen werden, selbst wenn ich noch nicht mal 50 Stundenkilometer schnell bin. Ähnlich verhält es sich bei der Ausfahrt. Hier sollte schon auf der Autobahn so extrem und abrupt abgebremst werden, dass man die Spur keinesfalls verpassen kann.

    Natürlich ist mir klar, dass ich mir mit diesem Verhalten den Zorn so manchen Rasers aufhalse. Aber das kümmert mich nicht. Ich habe schließlich Zeit, muss keinen Termin einhalten, muss nicht zur Arbeit, habe keine schwangere Frau auf dem Rücksitz oder einen Koffer voller guter Ausreden, weshalb rasen erlaubt sein müsste.

    Schließlich tue ich etwas für die Umwelt und die Verkehrssicherheit, wenn ich die anderen Autofahrer dazu erziehe, gefälligst langsamer als erlaubt zu sein. Ich hoffe wirklich, dass mein Beispiel weiter Schule machen wird, sich mehr diesem Grundsatz anschließen und plädiere hiermit für maximale 30 Stundenkilometern auf allen Straßen.

  • Ich schreibe für fudder.de – Oder: Wie ich lernen muss, allein ins Kino zu gehen

    Dinge, die ich noch nie getan habe. Erstens: ich war noch nie allein im Kino. Warum? Weil es kaum einen Ort gibt, an dem ich mich allein so richtig einsam fühle. Alleinsein macht mir eigentlich gar nichts aus und auch einen DVD Abend kann ich wunderbar solo auf dem Sofa verbringen. Aber im Kino unter so vielen Menschen würde ich vermutlich eine Sinnkrise bekommen. Oder schlimmeres.

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  • Die Definition von Glück

    Auch beim Billard spielen kann man noch Zeit und Muse für ein philosophisches Gespräch finden. So geschehen mit meinem guten alten Freund Christian. Wir fragten uns gegenseitig, ob wir denn derzeit glücklich seien und kamen sehr schnell wieder zu der wichtigen Fragen über den Sinn des Lebens und die Definition von Glück.

    „Vielleicht ist das Geheimnis ja, nicht ständig nach dem Glück zu suchen, also nicht pausenlos darüber nachzudenken und zu versuchen, glücklich zu sein. Vielleicht würde das Leben schon einfacher sein, wenn man nur versuchte nicht unglücklich zu sein.“

    „Das könnte gut sein. Alles, was einen unglücklich macht, aus seinem Leben zu verbannen könnte ein erster Schritt sein.“

    „Die Frage ist allerdings, ob man automatisch glücklich ist, wenn man nicht mehr unglücklich ist.“

    „Also ob Glück nur die Abwesenheit von Unglück ist…“

    „Genau. Oder gibt es vielleicht noch ein Zwischenstadium? Etwas Neutrales zwischen Glück und Unglück?“

    „Es gibt vermutlich tausende Zwischenstadien. Die Frage ist hier aber wieder, wie man Glück definiert.“

    „In dem Fall würde es Sinn machen. Alles, was man als Unglück definiert sollte man sich vom Leib halten. Die Frage wäre dann nur wieder, was leichter ist: Glück zu finden, oder Unglück zu vermeiden?“

    An diesem Abend gewann ich mit vier Partien zu zwei gegen ihn. Aber vermutlich hatte ich nur Glück.

  • Plural

    „Du sag mal, brauchen Kaktusse eigentlich viel Licht?“

    „Keine Ahnung, aber ich habe da ein paar Albumse, da könnte es drin stehen. Die sind im Regal, direkt neben den Atlassen.“

  • Die GEZ wird abgeschafft

    Um der leidigen Diskussion um eine Rundfunkgebühr für Internet-PCs und Handys ein Ende zu setzen, haben die Ministerpräsidenten aller Bundesländer in Zusammenarbeit mit ARD und ZDF beschlossen, die GEZ komplett abzuschaffen. Die Organisation, die im Namen des öffentlichen Rundfunks die Gebühren einzog und sich immer stärker werdender Kritik ausgesetzt sah, sei ohnehin ein veraltetes Konzept, das zuviel Mühe und Geld koste. Deshalb wird noch im Oktober eine Abschaffung der GEZ und die Einführung der so genannten Augensteuer beschlossen.

    Die Idee dahinter ist simpel. Bisher war jeder Bürger dazu verpflichtet für Radio- und TV-Geräte eine Gebühr zu entrichten, wenn diese (die Geräte) in der Lage waren, öffentlichen Rundfunk zu empfangen. Viele Mitbürger weigerten sich allerdings zu zahlen, wodurch den Medienanstalten Abermillionen von Geldern für ihre Programme entgingen. Die GEZ wurde daraufhin geschaffen, um ansonsten braven Bürgern hinter zu spionieren, sie mit dämlichen (teuren) Werbespots zu nerven und ihnen solange ein schlechtes Gewissen einzureden, bis sie endlich zahlten.

    Doch auch weiterhin wurden hochwertige Sendungen der ARD und des ZDF unbezahlt über den Äther geschickt. Immer wieder erfanden die Bürger neue Tricks um an die beliebten Sendungen zu kommen. Public Viewing scheint da nur ein weiterer Höhepunkt eines Katz- und Mausspiels gewesen zu sein.

    Nun, da man mit jedem PC ins Internet kann, ist es natürlich auch möglich, damit die Angebote der Sender über das Netz zu empfangen. Mit TV-Handys klappt das überall. Die Intendanten schlugen Alarm und sahen sich einer „Free-TV-sierung“ ihres Programmes gegenüber.

    Das gesamte Konzept der Gebühren wurde zu komplex, die Zuschauer kritisierten, die GEZ wurde zu teuer und zu unrentabel, das Angebot an Möglichkeiten kostenlos Programm zu schauen riesengroß.

    Die Augensteuer ist ein erster Schritt aus dieser Misere. Ab Januar 2007 sollen die kompletten Gebühren für TV, Radio und Internet wegfallen. Dafür bezahlt der deutsche Bürger dann eine monatliche Steuer von 43 Euro für alles, was er sehen kann. So ist in einem Rutsch sichergestellt, dass kein Interessenpartner vergessen wird. Die Einnahmen sollen laut Bundesregierung an die öffentlichen Programme gehen (die sich dafür weitere Symphonieorchester, weitere Sendeanstalten, weitere Politik- und Nachrichtensender und weitere Volksmusikmoderatoren leisten können). Außerdem an alle Werbetreibenden, deren Produkte ja ebenfalls gesehen werden. Zudem werden eigentlich alle Resorts mit den Einnahmen abgedeckt, vom Finanzministerium (den Steuerbescheid kann man sehen) bis hin zum Verkehrsministerium (all die Schilder an der Autobahn, man möge nicht so dicht auffahren, wollen schließlich bezahlt sein). Jedes Ministerium, das irgendetwas sichtbares vorzuweisen hat, wird einen Teil des großen Einnahmetopfs bekommen.

    Damit sich niemand vor der Steuer drückt, wird von jedem Baby ab sechs Monaten ein Sehtest verlangt. Eltern, die diesen Test verweigern, drohen empfindliche Strafen. Die Babys kosten ab einem Jahr 3 Euro zusätzliche Augensteuer, ab 6 Jahren 12 Euro und bis zum Erreichen der Volljährigkeit 23 Euro Augensteuer. Das Sehvermögen ist alle zwei Jahre im Rahmen eines wiederkehrenden Seh-TÜV festzustellen. Das Ergebnis wird im Personalausweis festgehalten und dieser muss stets mitgeführt werden, wenn man irgendwo etwas sehen will. Wird man in aller Öffentlichkeit beispielsweise beim Betrachten von Schaufenstern aufgegriffen und kann keine Bescheinigung vorzeigen, dass man registriert gesehen hat, drohen hohe Geldstrafen oder Gefängnis in dunkler Einzelzelle bis zu zwei Jahre.

    Auch Blinde können sich nicht drücken. Die Hundesteuer für Blindenhunde wird ab Januar 2007 einfach verdreifacht, schließlich sieht der Hund ja für zwei.

    In Zukunft wird es keine Diskussionen mehr geben, wofür man eigentlich bezahlt, denn man bezahlt einfach für alles. Da alles, was man sieht, öffentlich ist, muss auch alles bezahlt werden. Private Firmen wittern schon Morgenluft. In Zoos wird es extra Sehgebühren geben, Discos werden bis zu dreimal so teuer, je knapper die Frauen darin bekleidet sind. Die Möglichkeiten den Bundesbürgern für das Sehen Geld abzuknöfpen sind schier endlos.

    Und nächstes Jahr soll die Debatte um das öffentliche Hören weitergehen. Wie das ausgeht – wir werden sehen.

  • Mir brennt was auf den Nägeln

    Zur regelmäßigen Körperpflege bei Männern gehört auch das Schneiden der Fingernägel. Bei Frauen kommt vielleicht noch das Feilen, Lackieren oder professionelle Herrichten dazu. Auch wenn der Metrosexuelle Mann vielleicht ebenfalls mehr für seine Fingernägel tun möchte, so ist es für die Mehrzahl der Y-Chromosomträger ausreichend, die Nägel kurz und den Schmutz darunter entfernt zu haben.

    Wieso aber tragen einige Männer mit ansonsten gepflegten Händen, einen langen Nagel am kleinen Finger? Einen Nagel, der eindeutig länger ist als alle anderen. Und auch nur an einem der zwei verfügbaren kleinen Finger?

    Das ist irgendwie eklig.

    Und was ist es noch? Sind diese Männer einfach genetisch defekt und der Nagel wächst nach dem Schneiden innerhalb von zwei Minuten nach? Oder sind diese Kerle professionelle Ohren- und Nasenbohrer? Oder ist dieser Nagel gar ein geheimes Kennzeichen? Eine Eintrittskarte in einen Geheimbund?

    Diese Frage brennt mir auf den komplett kurzen Nägeln. Auch wenn es es eklig ist.

  • Natascha Kampusch

    Gestern war ich einer der Millionen Menschen, der das Interview mit Natascha Kampusch gesehen hat. Mit einer Mischung aus Grusel und Faszination saß ich vor dem Fernseher und beobachtete eine hübsche junge Frau, die versuchte, über etwas schier Unfassbares zu berichten, ohne zu viel preis zu geben. Manche ihrer Sätze klangen beinahe auswendig gelernt, während sie an anderer Stelle einfach den Faden verlor. Sie schaffte es bemerkenswert, ihre Fassung zu wahren und zeigte sich äußerst stark und überlegen. Was davon Fassade war und was nicht, sei dahin gestellt.

    Natürlich interessierte sich die Welt für diese Geschichte. Ein kleines Mädchen, das entführt wird und acht Jahre lang in einem Verlies in einem normalen Wohnhaus eingesperrt ist. Ein Leben in Einsamkeit und gewaltsam abgeschottet von der Außenwelt. Nach acht Jahren schließlich, mittlerweile eine junge Frau, gelingt ihr die Flucht und sie kehrt ins Leben zurück, während ihr Entführer sich das Leben nimmt.

    Das ist der Stoff, aus dem gute Thriller gemacht sind.

    Und wollen wir wetten, wie viele Drehbuchautoren bereits an Exposés und Erstentwürfen sitzen, wie viele Produzenten bereits mit dem Medienberater von Kampusch versuchen in Verhandlungen zu treten? Meine Güte, selbst mir würde ein fantastisches Skript einfallen, die wichtigsten und spannendsten Szenen habe ich bereits vor Augen. Die Geschichte ist ein Knüller. Sogar der Name des Täters hat so ein Psychopaten -Touch: Wolfang Pikropil. Brrr.

    Das klingt pietätslos? Mag sein, aber hatte man nach dem elften September 2001 nicht auch gesagt, so etwas darf nie in einem Kino gezeigt werden? Diese Tragödie darf niemals als Schauwert vermarktet werden? Am besten man verbietet gleich alle Action Filme?

    Natascha Kampuschs Martyrium ist bestimmt keine Tragödie in dem Ausmaß eines World Trade Centers, aber es ist ihre Tragödie. Persönlich. Schrecklich. Gruslig. Faszinierend.

    Viele Fragen hat Natascha beantwortet, manche mehr, manche weniger. Einigen wich sie aus und verlor sich in Details (ihre Mutter hat nun einen grünen Teppich in ihrem Zimmer und orange Tapeten). Andere beantwortete sie recht überraschend (es ärgert sie, dass alle Welt ihren Raum, das Verlies, in der Zeitung sehen konnte – sie würde auch nicht in die Wohnzimmer anderer Menschen schauen wollen). Viele Fragen wurden indes nicht beantwortet und liefern noch genügend Gesprächsstoff für die nächsten Wochen und natürlich auch für ein Buch oder einen Film.

    Die wichtigste Frage von allen beispielsweise wurde vermutlich noch gar nicht gestellt: Warum? Warum kidnappt ein Mann ein zehnjähriges Mädchen und behält sie acht Jahre bei sich im Keller, ohne sie zu vergewaltigen oder zu missbrauchen? Gibt ihr zu essen und geht sogar mit ihr raus? War sie ein Spielzeug? Eine Art Haustier? Warum das ganze? Gut, diese Frage wird für einen gesunden, vernünftig denkenden Menschen niemals beantwortet werden können.

    Aus diesem Grund seien wir lieber froh, dass sie frei ist. Hoffen wir, dass sie Eltern von vermissten Kindern (keinen falschen) Mut machen kann. Hoffen wir, dass sie tatsächlich so stark ist, wie sie sich gezeigt hat und nach acht Jahren erzwungener Pause endlich anfangen kann zu leben.

  • Die Free-Refill-Frage

    Die Free-Refill-Frage

    Zunächst solltet ihr die Überschrift fünf mal schnell hintereinander aufsagen, ohne euch zu verhaspeln. Und dann könnt ihr mir mal folgende Beobachtung erklären: In vielen Fast-Food-Restaurants gibt es mittlerweile Free-Refill-Aktionen. Was nichts anderes bedeutet, als der immer wieder den Becher am Getränkeautomaten aufzufüllen.

    Als ich vor kurzem im Subway saß und an meinem Sandwich kaute, entdeckte ich auf der Karte, dass man kleine, mittlere und große Becher kaufen konnte. Der große Becher ist tatsächlich 90 Cent teurer und nimmt einen halben Liter mehr Flüssigkeit auf. Nun frage ich mich, wieso es unterschiedlich große Becher gibt, zu unterschiedlichen Preisen, wenn ich doch jeden Becher immer wieder nachfüllen darf. Schön blöd müsste ich sein, den 0,9l Becher zu erstehen, anstatt einfach den günstigeren 0,4l Becher zu wählen und einmal mehr zum Automaten zu gehen. Kann man denn wirklich so faul sein, dass man lieber den großen Becher bezahlt, statt mit dem kleinen Becher mehrfach aufzufüllen?

    Oder geht Subway einfach davon aus, dass die meisten Kunden sich über so etwas gar keine Gedanken machen, den großen Becher schnappen, weil sie Durst haben und gar nicht free refillen wollen?

    Vielleicht mache nur ich mir über so etwas Gedanken. Und jetzt weiter die Überschrift wiederholen.

  • Verdammt, bin ich schön

    Jeder versucht auf die eine oder andere Weise gut auszusehen. Die meisten versuchen sogar besser auszusehen. Da sind alle möglichen Hilfsmittel recht. Und während in der professionellen Fotografie mit Licht, Make-Up und Photoshop gearbeitet wird, versucht ein israelischer Forscher es auf eine elegantere Art, jeden Menschen attraktiver erscheinen zu lassen.

    Die Idee dahinter ist recht simpel, seit man Schönheit mathematisch berechnen kann. Schönheit liegt nämlich nicht immer im Auge des Betrachters sondern ist eine Frage der Symmetrie. (Oder dem Fehlen von Symmetrie, was wiederum auf manch andere anziehend wirken kann.) Die Software von Tommer Leyvand rechnet ein Bild, ein Gesicht so um, dass nur feine Nuancen geändert werden. Die Nase etwas kleiner, die Stirn nicht gar so hoch, die Augen etwas näher am beliebten Kindchenschema. Das Ergebnis verblüfft wirklich. Die Gesichter sehen nicht künstlich verfremdet oder bearbeitet aus. Der ursprüngliche Mensch ist noch gut zu erkenne, nur eben ein wenig, naja attraktiver (ich möchte teilweise nicht wissen, wie unsere strahlenden Stars und Models ohne Make-Up und perfektem Licht aussehen)

    Faszinierend, was man damit alles machen könnte. Ich stelle mir vor, wie diese Software in Digitalkameras arbeiten könnte. Zusammen mit einer Gesichtserkennung würde man bei jedem Schnappschuss attraktiv aussehen. Das macht Sinn, denn wir Menschen neigen ohnehin dazu, Erinnerungen zu verklären und uns vergangenes weitaus schöner vorzustellen, als es tatsächlich war. Bis man dann die Fotos sieht und denkt: „Oh Gott, sah ich scheisse aus damals.“ Das wäre vorbei. Die Fotos würden unserer Erinnerung gerecht werden.

    Was wäre, wenn diese Software gar den ganzen Körper berechnen könnte? Mama im Badeanzug auf Malle plötzlich mit knackiger Figur? Papa beim Grillen im Garten ohne dicken Bauch und hohe Stirn? Vielleicht sogar die Pickel der Tochter einfach weg gerechnet?

    Wie sehr würden Realität und Schönheitswahn sich vermischen? Wann würden die ersten Gegner aufschreien mit ihrem von Gott gegebenem Recht auf Hässlichkeit? Wie würden sich Sicherheitsgesetze verändern, wenn der Zollbeamte und Gesichtserkennungssoftware am Flughafen die kontrollierten Menschen nicht mehr den hübschen Leuten auf den Passfotos zuordnen könnten?

    Wie auch immer, ich finde die Idee faszinierend und habe mir über diverse Quellen sogleich eine frühe Version der Software besorgt um es mit einem meiner Fotos zu versuchen. Und siehe da, nur eine klitzekleine Bewegung am Schieberegler genügte, um mich attraktiver aussehen zu lassen. Das Ergebnis seht ihr hier. Verblüffend, oder?

    tomandme

  • Mich hat’s gepackt

    Heutzutage kann man die meisten Produkte in Ruhe zuhause ausprobieren und dort feststellen, dass es sich um einen Fehlkauf handelte. Durch Fernhandelsgesetz und Kulanz beglückt, bringt man das erworbene Stück einfach wieder originalverpackt und mit Rechnung zurück oder verschickt es mit der Post. Was für eine wunderbare Konsumentenwelt. Wäre da nicht dieser Stress mit dem Einpacken.

    Nicht zum ersten Mal frage ich mich, ob irgendwann eine Maschine entwickelt worden ist, die es schafft, jegliche Art von Produkten so in einen kleinen Karton zu packen, dass es ihm kein Mensch auf dieser Welt gleichtun kann. Hat es schon mal jemand geschafft, ein Produkt so wieder einzupacken, dass man meinen könnte, es sei nie ausgepackt gewesen? Oder zumindest so, dass man den Deckel schließen kann? Ich nicht.

    Manchmal, wenn die Kompliziertheit abzusehen ist, lege ich alle ausgepackten Teile in der richtigen Reihenfolge auf den Tisch. Nur um später festzustellen, dass man sie auf keinen Fall so wieder einpacken kann. Wenn der Karton Stunden später geschlossen vor mir steht, bleibt meist das eine andere Verpackungsmaterial neben dran liegen. Wie in dem Witz mit dem Automechaniker, der bei jeder Reparatur ein weiteres Ersatzteil zurück lässt.

    Was in Himmels Namen ist das für eine Maschine, welcher Algorithmus steckt dahinter, was für eine Magie wird benutzt, um ein simple Lampe so kompliziert in einen Karton zu packen, der allen physikalischen Gesetzen zum Trotz eigentlich viel zu klein ist und dennoch alles problemlos in sich aufnimmt? Aber das nur dieses eine Mal und dann nie wieder!?

    Ist euch schon mal aufgefallen wie praktisch und einfach eine Banane verpackt ist?

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