Autor: Roger Graf

  • Die eigene TV-Serie

    Oh ja, es ist wirklich beinahe lächerlich, wie mich das Ende einer Serie so fertig machen kann. Nachdem ich gestern die letzte Folge von Six Feet Under gesehen hatte, war mit mir den restlichen Abend nichts mehr anzufangen. Ständig den Song „Breathe me“ von Sia im Kopf und die letzten Bilder dieser Abschlußsequenz vor Augen, fragte ich mich, woher das eigentlich kommt. Schließlich weiß ich ja, dass alles nur Fiktion ist. Dass die ganze Serie nur produziert wurde, um Geld zu verdienen und alles Marktwirtschaftliche Hintergründe hat (obwohl man dem produzierenden PayTV-Sender HBO tatsächlich noch etwas wie Kreativität zutrauen kann). Wieso also tut dieses Ende weh?

    Nun, zunächst muss ich mir einfach eingestehen, dass ich Abschiede hasse. Egal welcher Art. Ich trenne mich nur äußerst ungern. Von Menschen, Dingen, Erinnerungen. Und eben auch von so abstrakten Sachen wie dem Inhalt von Serien, Filmen und Büchern. Das liegt ganz einfach daran, dass einige Inhalte es schaffen, mich emotional zu packen, mich gefangen zu nehmen. Ich möchte es ungern als Sucht bezeichnen, denn das ist es eigentlich nicht. Ich komme auch sehr gut ohne klar und natürlich ist das Ende einer Serie kein Beinbruch. Mein Leben wird natürlich weitergehen.

    Bei Serien, die einen gepackt haben ist es nun mal so, dass man sich mit den Figuren und den Geschichten über Jahre hinweg auseinander setzt. Man erlebt alles, was ihnen zustößt, ist gespannt, freut sich und leidet mit ihnen. Das Fiktive rückt für eine Stunde in den Hintergrund, die Tatsache, dass dies eine einseitige, unwahre Beziehung ist wird für einen Moment bedeutungslos. Diese Figuren erscheinen real und es fühlt sich an, als würden wir Freunde treffen. Man sieht wie sie sich entwickeln, man spricht mit anderen über sie, man erwischt sich sogar dabei über sie nachzudenken. Und sich zu fragen, ob es ein gutes Ende nehmen wird.

    Dann kommt das Ende, die letzte Folge, in der man sich verabschieden muss. Nie wieder von ihnen hören wird. So dumm das nun alles klingen mag, bei entsprechender Dramaturgie, den passenden Charakteren und interessanten Geschichten kann man sich kaum dagegen wehren, sich hingezogen zu fühlen. Und sich verletzt zu fühlen, wenn sie gehen.

    Dabei ist es für mich unerheblich, ob die Serie ein glückliches oder trauriges Ende nimmt. Der Abschied ist immer ein Abschied. Als Frasier sich entschloß seiner Liebe zu folgen und sich ein letztes Mal in der nun leeren Wohnung umsah, in der ich ebenfalls irgendwie zehn Jahre Gast gewesen war, wurde es mir schwer ums Herz. Aber auch als Carrie glücklich mit ihrem Big telefonierend in der Masse verschwand, war ich irgendwie traurig. Als Ally McBeal die Stadt verließ und all ihre Freunde auf der Straße standen um sich zu verabschieden, musste ich eine Träne unterdrücken, obwohl es letztendlich an der Zeit war, die Serie zu beenden. Aber ein Abschied ist immer ein Abschied.

    Ich kenne diesen Effekt auch von manchen Büchern. Auch hier ist man länger als nur ein paar Stunden mit der Geschichte beschäftigt und erfährt im Vergleich zu anderen Medien ungleich mehr über die Gedanken und Gefühle der Figuren. Die Beziehung wird noch etwas enger. So, als würde man der Geschichte eines guten Freundes lauschen. Manch ein Buch klappte ich zu und wünschte, ich hätte nie die letzte Seite erreicht.

    Bei Filmen passiert das eher selten. Zwei Stunden reichen nun mal nicht aus, um so eine tiefe Beziehung mit den Figuren aufzubauen. Zumindest in den seltensten Fällen. Filmen, denen das gelingt sind die Kleinode, die ich mir aus diesem Grund auch immer wieder anschauen möchte.

    Ich werde mir auch Six Feet Under wieder anschauen. Mit allen Folgen, allen Figuren, allen Dramen. Und werde wieder heulen, wenn ich am Schluß angelangt bin. An der Szene, die in einer Retrospektive die zukünftigen Geschehnisse aller Charaktere umreißt und jede einzelne immer mit dem Tod endet. So lange haben sich nach Glück gesucht in ihrem Leben, haben es schließlich gefunden, es für einen kurzen Moment genossen und sind am Ende doch dazu verdammt, zu sterben. Was bleibt ist Trauer, Schmerz und Tod.

    Eigentlich so wie im echten Leben. Streben wir nicht auch stetig nach dem Glück? Wohl wissend aber gekonnt ignorierend, dass es früher oder später mit uns zu Ende geht? Und das der unweigerliche Abschied naht?

    Manchmal stelle ich mir vor, der Star meiner eigenen Fernsehserie zu sein. Alles Roger – eine tägliche, dramatische, spannende, reale, lustige, traurige Fernsehserie. Sie hat ihre üblichen Locations, ihre immer wieder kehrenden Figuren und immer wieder einige Gaststars, die nur für ein paar Folgen erscheinen. Sie ist in Staffeln, also Abschnitte unterteilt und ständig passiert etwas Neues. Oder auch nicht. Würde man sie aber jede Woche auf 45 Minuten schrumpfen, käme vielleicht etwas dabei heraus. Und die Serie läuft und läuft, solange der Hauptdarsteller weiter seiner Suche nach dem Glück nachgeht.

    Vielleicht findet er es irgendwann. Eine Fernsehserie würde hier enden. Das Leben nicht. Und falls doch, so war es zumindest ein glückliches Ende. Aber ein verdammter Abschied wäre es doch.

  • Six Feet Under

    Ich schäme mich nicht meiner Tränen. Eben gerade habe ich die letzte Folge der Serie „Six Feet Under“ gesehen. Eine der mit Abstand grandiosesten TV-Produktionen überhaupt. Noch nie habe ich eine tiefschürfendere, emotionaler, verrücktere und doch lebensnahere Serie gesehen wie diese. Und mit lebensnah meine ich ebenso nah am Leben wie am Tod, worum es in jeder einzelnen Folge schließlich geht. Was mir Frasier bei den Sitcoms, Lost bei den Mystery Serien, Emergency Room bei den Krankenhausserien und CSI bei den Krimiserien ist, das ist/war Six Feet Under bei den dramatischen Serien.

    Und besonders nach diesem Ende (die letzten sechs Minuten der letzten Folge) kann ich mir nicht vorstellen, dass dies jemals getoppt werden kann. Ja, ich gebe zu, ich habe Rotz und Wasser geheult. Und es ist lange her, dass ein Buch/Film/Serie das geschafft hat. Und nun? Geht das Leben weiter, denn es war nur im Fernsehen. Irgendwie.

  • Wie Roboter schreiben

    Heute konnte ich mal wieder eine Instanz in WoW spielen. Mit mir in der Gruppe ein Hexenmeister der 3 Stufen über mir stand. Er fragte mich, wie alt ich sei. 33 antwortete ich und fragte ihn das gleiche. Er war 15, was mich zum ersten Mal schmunzeln ließ. Wirklich lachen musste ich aber später als er meinte:
    "Ich finde, du schreibst wie ein Roboter. So mit Großschreibung und so."
    "Wieso wie ein Roboter? Was meinst du?"
    "Naja, du vertippst dich nie."
    "Tja, gelernt ist eben gelernt."
    "Und du schreibst die Wörter alle groß, die groß geschrieben werden müssen und du machst auch Punkte und Kommas."
    "Das nennt sich Grammatik und Interpunktion. Genauso wie du es doch bestimmt auch gerade im Deutsch-Unterricht lernst, oder?"
    "Öh, ja."
    Ich sollte noch dazu erwähnen, dass beinahe jedes seiner Worte falsch geschrieben war. Nicht wie ein Roboter. Vielleicht fiel ihm deshalb nicht auf, wie oft ich mich vertippte. Als Hexenmeister war der Kleine übrigens auch nicht der Bringer.

  • Von O bis O

    Look at all this white shit, man. So oder ähnlich dachte ich heute morgen, als ich die Außenwelt komplett zugeschneit vorfand. Oh Mann. Ist es nicht erst ein paar Tage her, als ich nur mit einem T-Shirt bekleidet an meinem Auto stand und grübelte, ob ich die Sommerreifen wieder drauf packen soll? Und nun diese weiße Scheiße. Ok, ich weiß, unter meinen Lesern befinden sich einige Wintersport-Begeisterte, Enthusiasten gar. Auch ich war einmal angehend leidenschaftlicher Alpinist, damals, als ich noch jung war. Und ich gönne auch jedem den Spaß. Schnee? In den Bergen, auf den Pisten, großartig. Hier unten, kurz vor Ostern, auf den Straßen, beschissen. Zum Glück ist mittlerweile das meiste weg geschmolzen und das Radio sagt mir, der Frühling käme nächste Woche zurück. Wollen wir es hoffen. Denn die Sommerreifen stehen bereit.

    Mein bester Freund Chris sagte mir einst, Winterreifen seien von O bis O obligatorisch. Also von Oktober bis Ostern. Da scheint er verdammt Recht zu haben, auch wenn ich befürchte, dass sich diese Regel demnächst auf J bis J verändert.

  • Nichtraucherblog

    In Anbetracht geltender und kommender Gesetze muss ich meine rauchende Leserschaft darauf hinweisen, dass dies ein Nichtraucherblog ist. Bitte macht während der Lektüre eure Zigaretten (Zigarillos, Pfeifen, Bongs) aus oder begebt euch in die speziell ausgewiesenen Raucherzonen um die nichtrauchenden Leser nicht zu stören. Ihr könnt auch gerne mit eurem Laptop und einem Aschenbecher auf den Balkon gehen. Oder die Schrift vergrößern und durch die Balkontür weiter auf den Monitor schauen, wenn ihr das Rauchen gar nicht lassen könnt. Ihr könnt auch gerne das Geld, das ihr während der nichtrauchenden Lektüre gespart habt, an mich überweisen. Ich bin stets für frische Luft und Spenden zu haben. Ich wünsche euch ein atmungsaktives Restleben.

    nichtraucher

  • Hör zu

    Sagt ihr eigentlich auch "Hör zu…", wenn ihr zu einem wichtigen Monolog ansetzt? Wenn ihr in einer Diskussion steckt und die Gemüter wieder etwas beruhigen und in klaren Worten eure Sicht der Dinge nochmals verdeutlichen wollt? Beginnt ihr dies mit den Worten: "Hör zu…"? Sagt überhaupt irgendjemand "Hör zu…"? Ich persönlich kenne das nur aus Filmen und besonders aus Serien, wo, vermutlich aus Gründen der Spannungserhaltung, nie wirklich ein Thema ausdiskutiert wird. Früher oder später sagt dort immer irgendjemand "Hör zu…" und beginnt dann einen Monolog im Stile von "Hör zu… ich weiß, dass du aufgebracht bist und du hast auch jedes Recht dazu, aber es ist nun mal so, dass ich dich liebe, auch wenn du daran zweifelst, blablubb." Meist antwortet der andere nach einem "Hör zu…" mit einer Abfuhr, wie etwa "Du bist der Meinung, ich würde an deiner Liebe zweifeln? Du hast doch überhaupt keine blubbbliblubb." woraufhin ein dramatischer Abgang folgt.

    Dabei fällt mir auf, ich hatte auch noch nie einen dramatischen Abgang oder ergreifende letzte Worte. Die tollsten Sätze, die ich zum Schluss hätte sagen sollen, fallen mir immer erst nachts ein, wenn es zu spät ist. Vielleicht sollte ich "Hör zu…" einfach einmal ausprobieren. Ach und "Hör zu…" ist nicht zu verwechseln mit dem pfälzisch-hessischen "Bassemoluf…" Und auch nicht mit einer Fernsehzeitschrift.

  • Pfoten weg

    Bisher hielt ich Katzen für äußerst reinliche Tiere. Hinterhältige, eigensinnige, eingebildete, aber immerhin gepflegte Tiere. Vermutlich sind sie das auch (alles, was ich eben aufzählte). Nur nicht an den Füßen. Wie sonst ist es zu erklären, dass ich jeden Morgen Pfotenspuren einer Katze auf meinem Auto habe? Sogar wenn es wochenlang nicht geregnet hat. Diese miese Katze findet irgendwo eine Pfütze, um sich die Füße nass und schmutzig zu machen um dann einmal quer über die Windschutzscheibe zu latschen. Ehrlich, ich schwöre euch, die macht das mit Absicht. Bestimmt hat sie stets eine kleine Wasserflasche dabei, sieht sich hämisch grinsend um, ob sie beobachtet wird, gießt das Wasser auf den Rasen und trampelt solange darauf herum, bis sich eine veritable Pfütze gebildet hat. Und ich sehe sie vor meinem geistigen Auge, mit erhobenem Kopf und steilem Schwanz, hübsche Katzenpfotenmuster auf meinem frisch gewaschenen Wagen fabrizieren.

    Wenn ich sie jemals erwischen sollte, werde ich (Katzenfreunde bitte nicht weiter lesen) mein Auto mit ihrem Fell auf Hochglanz polieren. Oder ich mach das Vieh endlich mal richtig sauber…

    muschinass

  • Pirates of Silicon Valley

    Leider konnte ich bisher weder Steve Jobs‘ noch Bill Gates‘ Autobiographie lesen. Deshalb weiß ich nicht wirklich, wie die beiden zueinander stehen. Ob sie tatsächlich so erbitterte Feinde sind wie in diesem Cartoon? Vermutlich eher nicht. In dem Fernsehfilm "Pirates of Silicon Valley" wird zumindest erzählt, dass Steve und Bill in ihrer Jugend- und Studentenzeit die dicksten Freunde waren. Ich habe den Film vor Ewigkeiten als VHS Kopie gesehen. Die Hauptdarsteller sind Noah Wyle aus Emergency Room und der Typ aus "Es" und den Waltons – wie hieß der denn gleich? Anthony Michael Hall (bekannt aus "LISA – der helle Wahnsinn") 

    Wie gesagt, ob dieser Film auch nur ansatzweise eine wahre Geschichte erzählt, kann ich nicht sagen. Muss man aber auch nicht wissen. Leben Bill und Steve (ganz besonders Steve) nicht ohnehin gut von den zahllosen Legenden, die sich um sie ranken? Wie authentisch ihre Biografien sind, steht damit ohnehin außer Frage. So oder so, der Film ist interessant und veranschaulicht herrlich, wie die beiden wurden, was sie heute sind (Lieblingsszene: wenn Bill seinen Pullover für ein Shooting auszieht und sein Hemd riesige Schwitzflecken aufweist). Und er zeigt auch, wie schräg, besessen und manisch beide wohl waren, was vermutlich ein Schlüssel zu ihrem Erfolg war.

    Vermutlich werden sie aber keine alten Geschichten erzählen, wenn sie am 30.Mai gemeinsam auf der Bühne stehen und über die Zukunft der digitalen Revolution sprechen.

  • Noch haariger

    Mir fiel noch eine kleine Ergänzung zu meinem haarigen Beitrag ein. Frisurentechnisch habe ich nun wirklich schon fast alles versucht (Vokuhila, Dauerwelle und Locken fehlen noch). Auch eine ganz kurze Variante wagte ich vor knapp zwei Jahren. Und da dies für mich großer Schritt war (wer wird schon gern seine ganze Pracht los), überlegte ich mir, dies zu filmen. Ich entwarf ein Skript, dachte mir coole Kameraeinstellungen und Schnitte aus, wollte mit Farben, Licht und Effekten in der Nachbearbeitung spielen und eine fetzige Musik darunter legen. Der Film sollte sinnigerweise „Abschnitt“ heißen.

    Das Problem, wenn man Drehbuchautor, Produzent, Regisseur und gleichzeitig noch Hauptdarsteller ist: man kann nicht alles gleichzeitig machen. Auch nicht bei einem Kurzfilm wie diesem (er wäre vielleicht knapp zwei Minuten lang geworden). Deshalb gab ich die Aufgabe des Kameramanns an einen Freund ab, der aber leider nicht so ganz mit seinem eigenen Equipment zurecht kam. Von der nicht wirklich tollen Bildqualität abgesehen (dafür kann er ja nichts) und der Erkenntnis, das ich mir viele Einstellungen anders vorgestellt hatte, brachte er es fertig, die Kamera zu stoppen, wenn aufgenommen werden sollte, und sie aufnehmen zu lassen, wenn wir die nächste Einstellung vorbereiteten. So habe ich am Ende nur ein wenig minderwertiges Material, jede Menge Outtakes und fast einen Glatzkopf bekommen.

    Damit die Aktion aber nicht völlig umsonst war, zeige ich ein paar der dramatischsten Screenshots. Die Handlung, die Action, die Musik müsst ihr euch einfach dazu denken.

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  • Oh nudeliger Gott

    Die Kreationisten gehen um. In den USA versuchen sie weiterhin ihre Lehren in den Schulunterricht zu manövrieren. Auf das die ohnehin verunsicherten Kids lernen, dass die Welt eben nicht aus purem Zufall, einem großen Knall und einem Haufen Ursuppe und Millionen Jahre langer Evolution entstanden ist. Denn in Wirklichkeit hat sich nämlich alles haargenau so zugetragen wie es in der Bibel steht. Vom ersten bis zum sechsten Tag (und am siebten war Pause).

    Oder etwa nicht? Also wenn ich schon die Wahl hätte, dann würde ich wohl an das fliegende Spaghettimonster glauben. Denn das fliegende Spaghettimonster hat die Welt erschaffen und alle Anzeichen von Evolution absichtlich verstreut, um uns zu verwirren. Der Glauben an das fliegende Spaghettimonster hat einige interessante Aspekte: Wenn man in den Himmel kommt, wird man von einem Biervulkan und einer Stripper Fabrik erwartet. Alle Menschen stammen von Piraten ab (man hat nämlich festgestellt, dass die DNA von Piraten zu 99,9% mit der des Menschen übereinstimmt – mehr als Schimpansen-DNA). Die globale Erwärmung hängt übrigens direkt mit dem weltweiten Abnehmen der Anzahl von Piraten zusammen.

    Ich möchte also ab sofort ein Pastafari sein. Lasst uns Augenklappen und Haken anlegen und unserem nudeligen Gott huldigen. Und soll mal jemand beweisen, dass es das fliegende Spaghettimonster gar nicht gibt.

  • Haarig

    Friseurbesuche sind der pure Stress für mich. Bisher kam es erst zweimal vor, dass ich wirklich völlig zufrieden einen Salon verließ. Die anderen Male dachte ich beim Blick in den Spiegel stets: Oh Gott, hoffentlich kann ich das zu Hause retten. Wenn ich unter dieser Plastikplane sitze, die Finger in die Armlehne kralle und zu schwitzen beginne, bete ich leise vor mich hin, die Friseuse möge mich nicht allzu sehr entstellen. In jedem Friseurgeschäft, bei jeder Friseuse versuche ich aufs Neue zu erklären, wie ich die Frisur gern hätte. Erfolglos bisher. Jede schneidet einfach so wie sie es am besten kann. Kurz.

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  • Nochmals zum Thema Killerspiele

    Bayern will es offensichtlich wirklich wissen und brachte einen Gesetzesentwurf zum Verbot von Killerspielen ein. Was genau der Stoiber Eddi in seinem „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung des Jugendschutzes“ vom Bundesratspräsidenten Ringstorff möchte, könnt ihr hier bei PC Games nachlesen. Und wenn ihr schon dabei seid, vielleicht sogar noch zu dieser Aktion klicken, die ebenfalls von PC Games ins Leben gerufen wurde (über den Sinn dieser Aktion möchte ich nicht urteilen, aber was in dem erläuternden Text dazu steht, ist einfach mal wieder zu herrlich).

    Wie man an der Anzahl der Kommentare zu diesem Artikel bei PC Games Online sehen kann, ist das Thema weiterhin kontrovers diskutiert. Seltsam eigentlich. Sollte man doch denken, dass bei Themen wie Verbot von Killerspielen, Klimaschutz, Kindermörder, McDonalds Ernährung und was es sonst noch Böses auf dieser Welt gibt alle einig sind und Diskussionen nutzlos sind.

    Egal. Mir fiel bei dem Thema nur eines ein. Und zwar das mulmige Gefühl, das ich hatte, als ich vor kurzem den Film „Blood Diamond“ im Kino sah. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben und zeigt blutige Bürgerkriegsszenen in Afrika, Kindersoldaten und erschossene Leichen gleich dutzendweise. Die Gewalt in diesem Streifen ist selbst für meine Begriffe hart an der Grenze und auch mir wurde mulmig mit anzusehen, wie Frauen und Kinder erschossen werden und ihr Blut über die Wände spritzt. (Ansonsten ist der Film aber gar nicht so schlecht)

    Ich weiß, dass auch dieses Argument müssig ist und im Grunde nicht diskutiert werden kann. Offenbar gibt es auch beim Thema Gewalt und Jugend nicht nur zweierlei Mass sondern gar vielerlei. Die Hexenjagd wird weitergehen, egal wieviel noch darüber geschrieben oder diskutiert wird.

    In diesem Zusammenhang finde ich diese Studie der freien Universität Berlin interessant. Hier ein kleiner Auszug, entnommen aus dem verlinkten Text:

    „Die Ergebnisse von Astrid Kristen und Caroline Oppl zeigen, dass nicht die Spiele die Kinder im Alter zwischen acht und 13 Jahren aggressiv machten. Vielmehr suchten sich die Schüler und Schülerinnen jene Spiele aus, die zu ihrer Persönlichkeitsstruktur passten. Jungen, die ohnehin ein aggressives Verhalten an den Tag legten, tendierten über die Zeit eher dazu, sich mit gewalthaltigen Computerspielen zu beschäftigen. Mädchen hingegen, die eher zum Lügen und Intrigieren neigten, also als relational aggressiv eingestuft wurden, wählten über die Zeit eher Rollenspiele als Lieblingsspiele aus. „Unsere Untersuchungen haben damit jene Theorien unterstützt, die von aktiver Mediennutzung ausgehen. Kinder suchen sich solche Spiele aus, die zu ihrem Entwicklungsstand und zu ihrer Persönlichkeit passen. Die Ergebnisse lassen sich damit in die internationale Forschung einordnen“, erklären die beiden Autorinnen. Die öffentliche Debatte über gewalthaltige Computerspiele wird dennoch weitergehen.“

  • In, auf, ab und zu

    Wieder einmal habe ich eine Frage, die mir keine Ruhe lässt und die ich nirgendwo eindeutig erklärt bekomme, weshalb ich sie jetzt einfach mal hier zur Diskussion stelle: Wie sollte ich meine Leser begrüßen? Heiße ich sie auf meinem Blog, in meinem Blog, zu meinem Blog oder bei meinem Blog Willkommen? Ich weiß, dass man bislang auf eine Homepage ging – gilt das für den/das Blog immer noch?

  • Kurios

    Judith schrieb in einem der letzten Blogeinträge: „Da Roger auch ein kurioser Typ ist, schmeiß ich ihm mal das Stöckchen rüber“. Und dann kam es an und ich wusste erstmal gar nicht, was ich damit anfangen soll. Okay, ich soll kurioses über mich und mein Umfeld beschreiben? Und auch noch sechs verschiedene Kuriositäten finden? Ohweh.

    Also zunächst mal finde ich es kurios, dass ich offenbar ein kurioser Typ bin. Bisher ging ich eigentlich immer davon aus, ich sei ganz normal und die Welt um mich herum wäre nur am durchdrehen und irgendwie eigenartig. Eigenartig.

    Kurios an mir ist vielleicht, dass ich einer der wenigen Menschen bin, die ihren Kindheitstraum haben wahr werden lassen. Ich wurde tatsächlich Lokführer. Wer kann das von sich behaupten?

    Weiterhin ist vielleicht kurios an mir, dass ich zwar regelmäßig die Geburtsdaten meiner Freunde vergesse, mich aber an komplette Songtexte erinnere. Und zwar an sehr sehr viele alte Songtexte. Es ist als hätte mein Hirn eine große 300 Gigabyte Songtexte-Partition und eine kleine 2 Kilobyte große Daten-Partition.

    Ebenfalls ist es kurios, dass ich so unzählig viele Details von Filmen kenne. Ich kann Nebendarsteller aufzählen, weiß, wer das Casting gemacht hat und ich höre sogar von Anfang an, wer den Score komponiert hat. Außerdem achte ich dermaßen akribisch auf Details, dass ich schon öfter Film- und Anschlussfehler oder ganz einfach technische Probleme erkannt habe. Das klingt jetzt etwas krank, ich weiß. Ich kann Filme allerdings auch genießen, ehrlich.

    Vielleicht ist es etwas kurios, dass ich schon seit vielen Jahren meinen dritten Roman im Kopf habe und bisher noch nicht dazu gekommen bin, ihn endlich nieder zu schreiben. Auch einige Kurzgeschichten schwirren noch herum.

    Vermutlich nicht ganz so kurios ist die Tatsache, dass ich teilweise eine Engelsgeduld habe wo andere ausflippen könnten und in anderen Fällen sofort genervt bin wo andere völlig ruhig bleiben (wer mich kennt weiß was ich meine).

    Und, hey, das waren ja schon sechs Punkte. In diesem Fall reiche ich das Stöckchen einmal weiter an einen Menschen, von dem ich ebenfalls einige kuriose Dinge erwarte: Garvin, bitte Stöckchen fangen.

  • Station Voice

    Eine Station Voice ist die markante Stimme, die einem TV- oder Radiosender Profil gibt, ihn wieder erkennbar macht und für alle möglichen Einsatzmöglichkeiten genutzt wird. So hört man sie in Trailern, bei Ankündigungen, in der Werbung, bei kleinen Einspielern. Die Station Voice ist meist exklusiv, einprägsam und gehört somit zur Corporate Identity des Senders. Im Radio ist sie natürlich etwas wichtiger als im Fernsehen, da es hier darauf ankommt, dem Hörer sehr schnell zu vermitteln, auf welchem Sender er sich gerade verbindet.

    Ok, wollen wir mal nicht darüber sprechen, wie viel dummes Geschwätz im deutschen Radio zu hören ist. Wollen wir auch nicht darüber sprechen, welch beknackte und leicht zu verwechselnde Slogans die Sender uns immer wieder um die Ohren hauen und  uns versprechen, nur SIE spielten die besten Hits und die tollsten Oldies ohne Pause. Lasst uns auch nicht wieder lamentieren, dass auf allen Sendern ständig die gleiche Musik in Rotation läuft. Ich möchte stattdessen einen kleinen Aufruf an Antenne Südbaden starten. Bitte sucht euch endlich eine neue Station Voice!

    Ich höre Antenne Südbaden (früher FR1) zugegebenermaßen nur selten. Meist dann, wenn in allen anderen Sendern nur Schrott kommt. Und jedesmal, wenn ich umschalte, höre ich diese Stimme. Diese gewollt tiefe, knurrige, machoeske Stimme, die mir sofort erzählt, dass die Musik vom höchsten Berg des Schwarzwalds kommt. Und dass es nur hier die längste Musikstrecke Südbadens gibt. Und das die Uhrzeit von irgendeinem Autohaus in Emmendingen präsentiert wurde (inklusiver aller Sonderangebote). Das schlimmste ist aber immer der Spruch: „Südbaden, Südbaden.“ Hallo? Hallo? Soll das ein Slogan sein? Soll uns das irgendwas sagen? Irgendwas sagen?

    Und warum wird diese Stimme immer so stümperhaft zusammen geschnitten? Soll das der Stil sein? Soll das Dynamik und Esprit vermitteln? Und bitte, warum überhaupt diese Stimme, dieses gekünstelte Timbre, dieses Brummeln? Denkt ihr, liebe Radiomacher, die weiblichen Zuhörer werden dabei rollig? Schafft endlich diese Station Voice ab und hört endlich auf, sie nach jedem zweiten Songs abzuspielen.

    Es gibt viele Menschen, die Freiburg als Provinz bezeichnen. Mir als Freiburg Fan tut das immer ein wenig weh, wenn ich auch zugeben muss, dass Freiburg natürlich ein großes Dorf ist und nicht mit Metropolen mithalten kann. Und es auch gar nicht will. Aber muss der Provinz Status dadurch unterstrichen werden, dass der Haussender kein vernünftiges Radio machen kann? (Ich spreche nicht von der Musikauswahl) Sich durch dämliche Slogans und Promotion Sprüche lächerlich macht? Und das alles mit einer Stimme, die Coolness vermitteln soll und nur beweist, wie schlecht es um die Radiokultur in Freiburg bestellt ist?

    In einer Metropole wie Berlin oder München fallen billige kleine Privatsender nicht so auf. Aber in Freiburg ist die Auswahl nicht besonders groß, da sollte der Sender, der Freiburg am meisten repräsentiert doch ein wenig mehr auf der Pfanne haben und etwas Professionalität ausstrahlen (wenn wir schon dabei sind: ersetzt endlich mal diesen unsäglichen Kino-Werbespot, der viel zu leise, viel zu scheußlich und viel zu lächerlich ist).

    Ich bin kein Profi und verstehe natürlich auch nichts vom Radiomachen (leider), aber ich bin ein besorgter Hörer, also die Zielgruppe. Und die Zielgruppe sagt euch: Wenn ihr schon gezwungen seid, immer wieder die gleiche Hit Rotation abzuspielen, so solltet ihr wenigstens an eurer Reputation und eurem Image etwas arbeiten. Vielleicht schalte ich dann auch etwas öfter und freiwillig wieder zu euch. Ich bin für besseres Radio in Südbaden, Südbaden.

  • Das Ende der Amiga Zeit

    Vor kurzem schrieb mich ein Unbekannter in ICQ an und fragte, ob ich Interesse an seinen Amigas mitsamt Zubehör (Hardware, Spiele, Joysticks, Mäuse, Speichererweiterungen, Festplatten etc.) hätte. Er surfte durchs Netz auf der Suche nach Nostalgikern und Fans der alten Rechner und fand dabei mein Blog, in dem ich hin und wieder über den Amiga schrieb. Er wollte mir alles überlassen, wenn ich es selbst in Darmstadt abholen würde. Also machten wir uns einen schönen Tag, holten die Kisten ab und besuchten Heidelberg, da es direkt auf dem Weg lag.

    Wieder zuhause, inspizierte ich den Inhalt der Kisten. Vorhanden war ein Amiga 2000 und ein 500er. Im Grunde interessierte mich an dem 2000er nur der Festplattencontroller, da ich auf die Festplatte meines 2000ers nicht mehr zugreifen konnte.Dort lagen alle meine Texte, alle Bilder und überhaupt alles, was ich in meinen Jugendjahren mit dem Rechner machte. Backups hatte ich natürlich keine. Leider, denn es stellte sich schnell heraus, dass meine Daten auf ewig verloren waren. Auch der ausgeschlachtete 2000er von Dirk war nicht mehr zu gebrauchen.

    Der 500er sprang gar nicht erst an. Was nicht defekt war, war schmutzig, alt und von Nikotin vergilbt und verklebt. Bald erkannte ich, dass die vermeintliche Goldgrube nicht so ergiebig war, wie erhofft. Faszinierend waren lediglich die drei Boxen mit Original-Software und Original-Anleitung. Ja, ich seufzte hin und wieder und schwelgte in Erinnerungen. Manche Disk schob ich ins Laufwerk und stellte dabei folgendes fest:

    • früher hatte man offenbar mehr Zeit und Geduld. Denn es dauerte eine Ewigkeit, bis die Programme und Spiele geladen waren.
    • die grafischen Qualitäten sehen in meiner Erinnerung einfach besser aus. Kennt ihr das, wenn ihr etwas Großartiges aus eurer Kindheit in Erinnerung habt und es nun im Erwachsenen-Alter wieder seht, dass ihr dann eher enttäuscht seid? Kennt ihr diese romantische Verklärung, die unsere Vergangenheit weitaus strahlender erscheinen lässt, als sie es vermutlich war?

    Da die meisten Sachen von Dirk nicht zu benutzen waren und ich auch die Hoffnung begraben musste, meine Festplatte wieder zum Laufen zu bringen, habe ich nun einen großen Stapel Schrott auf meinem Balkon stehen. Schrott, den es zu entsorgen gilt. 

    Ich möchte mich nicht beklagen, zumindest nicht über Dirks Geschenk. Was mich eher traurig macht, ist die Tatsache, dass ich meine alte Freundin wohl doch hinter mir gelassen habe. Keine Ahnung, warum ich dennoch so an ihr hänge. Ist es tatsächlich der Computer und seine wunderbare Technik? Oder ist es nur die schöne Erinnerung daran? Die Erinnerung an bessere Tage? Als „die Welt noch in Ordnung war“?

    Vielleicht gibt es auch in eurem Leben etwas, woran ihr euch gern zurück erinnert. Euer erstes Auto, mit dem ihr so viel erlebt habt? Eure damaligen Lieblings-Comics oder Lieblings-TV-Serien. Und vielleicht stellt ihr heute ebenfalls fest, dass sie euch nicht mehr so verzaubern können, wie sie es damals taten. Vielleicht versteht ihr, warum ich mich fühle, als würde ich den Amiga zu Grabe tragen.

    Es ist einfach nicht mehr meine Welt. Ich habe meinen eigenen Amiga 2000er ebenfalls zu dem Schrotthaufen gelegt. In meiner Kiste liegen jetzt noch ein Amiga 500, viele Disketten, ein Monitor und ein Joystick. Der alten Zeiten wegen. Der Karton wird wieder zugeklebt und im Keller verstaut. Vielleicht bekomme ich irgendwann erneut einen Flashback, denke daran, den Karton zu öffnen und einen Abend lang in Erinnerungen zu schwelgen.

    Aber wohl eher werde ich meinem Emulator bemühen, mir zu zeigen, wie wunderbar die Zeit damals mit meiner Freundin war. Und wie lange diese Zeit schon hinter mir liegt.

  • Ich stehe zum Sitzpinkeln

    Ich bin überzeugter Sitzpinkler. Und dazu stehe ich! (Haha, was für ein Wortspiel) Ich gebe nichts auf Aussagen, im Sitzen zu pinkeln sei unmännlich. Denn ich denke, dass jeder Mann, der irgendwann einmal seine Toilette selbst reinigen muss, automatisch zum Sitzpinkler wird. Was ist männlicher? Beim Pinkeln zu sitzen oder jeden zweiten Tag um die Schüssel zu kriechen, um all die (beim Stehen unvermeidlichen) Spritzer zu entfernen?

    Dennoch hat so ein Pissoir natürlich etwas sehr bequemes. Keine Frage. Deshalb beschloss ich jetzt, dass in meiner zukünftigen Villa, trotz der dann vorhandenen Putzfrau, in meinem Bad folgendes eingebaut wird: neben den Whirlpool, der Duschkabine, den zwei Waschbecken, dem Bidet und der Kloschüssel muss unbedingt auch ein Pissoir hin. Und zwar auf jeder Etage.

  • Donald duck dich

    Habt ihr eigentlich auch zu den Kindern gehört, die immer Donald Duck sagten? Mit langem o und kurzem u? Und sagtet ihr auch immer Goofy? Mit einem ganz langen o? Hattet ihr auch ständig Diskussionen mit so Klugscheißern wie mir, die, noch bevor sie auch nur ein Wort Englisch konnten, darauf bestanden, die Namen auch englisch auszusprechen? Schließlich war ja sonst alles Deutsch in den Comics, sie lebten in Entenhausen, gaben Taler aus und Donalds Neffen hießen Tick, Trick und Track.

    Nun, da ihr alle Englisch könnt, würdet ihr eure Kinder die Namen falsch aussprechen lassen? Oder würdet ihr ihnen gleich beibringen, wie es tatsächlich heißt? Auch auf die Gefahr hin, dass sie dann so Klugscheißer werden wie ich?

  • N-Damen

    Jens fragte mich, ob ich ein von ihm erstelltes Programm testen könnte, das sich mit dem N-Damen-Problem beschäftigt. Aber natürlich, antwortete ich, mit diesem Problem kenne ich mich sehr gut aus. Man muss n Damen kennen lernen, bis endlich die Richtige dabei ist. Die gesuchte Zahl n tendiert dabei gegen unendlich. Nun, ich lag etwas daneben. Das n-Damen-Problem wird hier sehr schön erklärt. Und danach kapierte ich auch Jens‘ Programm, das die Aufgabe perfekt löste.

  • Eklig

    Was ich übrigens wirklich so richtig hasse im Winter, ist der blöde Duschvorhang, der ständig kalt und feucht versucht, sich an mich zu schmiegen, während ich eigentlich nur das heiße Wasser genießen möchte. Das alles hat natürlich physikalische Gründe, da die Luft im Bad kühler ist, die heiße Luft in der Wanne nach oben steigt und die kalte von unten her nachgezogen wird und dabei den Duschvorhang aufbläht. Scheiß Physik. Ich will nicht ständig gegen dieses kalte, rote Flattermonster kämpfen, das mich pausenlos bedrängt. Ich beneide alle, die eine Duschkabine haben (zusätzlich zur Badewanne, die einfach sein muss).