Texte

  • Des Lokführers letzte Worte – Teil 2

    Auch wenn ich jetzt kein Lokführer mehr bin, bleibe ich diesem Berufsstand dennoch weiter verbunden. Und noch immer verteidige ich ihn, wo es nur geht. Eigentlich verteidigte ich schon immer die gesamte Bahn und werde es wohl auch immer tun. Weil ich aus Leidenschaft als Lokführer arbeitete. Und weil ich genug Hintergrundwissen habe, um mich und die Bahn rechtfertigen zu können. Mein Motto lautete stets: der einzige, der sich über die Bahn aufregen darf, bin ich. Nun denn, ich bin kein Lokführer mehr. Zeit, einmal die wichtigsten Punkte aufzugreifen, über die sich die Leute immer wieder ärgern. Zunächst mal muss…

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  • Des Lokführers letzte Worte – Teil 1

    Sentimental? Ja! Schon immer. Gestern, am 8.Juni 07 endete meine mittlerweile 12 Jahre andauernde Laufbahn als Lokführer. Ich machte zum letzten Mal den Job, den ich schon immer machen wollte, von Kindesbeinen an. Und just eine Stunde vor meinem Feierabend stand ich in Freiburg auf genau dem Gleis, an dem damals alles begonnen hatte. Wo zumindest meine Karriere als Streckenlokführer begonnen hatte. Davor war ich noch Rangierlokführer und stellte mit großen und kleinen Dieselloks Güter- und Reisezüge zusammen. Ich stand da, sah mir den Freiburger Rangierbahnhof an und kam ins Träumen und Erinnern. Die Anfänge meines Berufslebens, die langwierige Ausbildung,…

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  • Alle wollen nur mein Bestes

    Dass mich der Umzug nach Duisburg eine Menge kosten wird, war klar. Nerven, Mühe, Zeit und vor allem Geld. Aber hin und wieder hängt es mir einfach zum Halse raus. Ich habe heute einmal ausgerechnet, was ich im Monat für Telekommunikation, Internet und Fernsehen ausgebe. Da wären die 26 Euro ISDN Grundgebühr an die Telekom, 30 Euro Internet und Phone Flatrate an 1&1, 25 Euro O2 Flatrate plus knapp 10 Euro, die ich dennoch für Telefonate in fremde Mobilfunknetze ausgeben muss. Außerdem nochmals 17 Euro für digitales Kabel-TV. Von den GEZ Gebühren will ich da gar nicht erst anfangen. Alles…

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  • Übers Bloggen

    Vor fast einem Monat las ich Anke Gröners Gedanken über das Bloggen. Kurze Zeit später dachte auch Diana über ihr Hobby nach. Und auch mir kribbelt es schon länger in den Fingern, etwas über das Bloggen zu sagen. Denn ich stellte auch in anderen Blogs fest, dass die Schreiber sich derzeit einige Gedanken machen. Über das Bloggen an sich, über Besucherzahlen, über Werbung und über die Position der Blogs im Vergleich zu anderen Medien. Nun, über letzteres denke ich ehrlich gesagt nicht allzu sehr nach. Meine Erfahrung dahin gehend ist eher, dass der durchschnittliche Internet Benutzer noch immer nicht weiß,…

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  • Shooter

    Letztens kam ich endlich dazu, Half Life 2 – Episode 1 zu Ende zu spielen. Für mich immer noch einer der besten Ego-Shooter , die es auf dem Markt gibt. Hier stimmt einfach alles. Grafik, Atmosphäre, Story, Soundeffekte und immer wieder unfassbar spannende Momente. Am gleichen Tag beendete ich auch das Add-on Extraction Point zum Ego-Shooter F.E.A.R. Auch hier gilt: sensationelle Grafik, phantastischer Sound, spannende Story und eine Grusel-Atmosphäre, wie ich sie bisher noch nie erlebt habe. Ungelogen saß ich mehr als einmal mit Gänsehaut da, spürte mein Herz klopfen, wagte nicht, um die nächste Ecke zu gehen. Es war…

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  • Roger and me

    Hallo liebe ROGER Redaktion, hallo Herr Siebertz. Ich hatte Ihnen ja versprochen, ROGER-Unterstützer zu werden, also ein Magazin käuflich zu erwerben. Wie Sie auf folgendem Foto sehen, habe ich mein Versprechen gehalten. Gleichzeitig soll dieses Foto eine Bewerbung für ein Cover-Shooting werden. Gerne auch für die übernächste Ausgabe (da in der nächsten ja ein weibliches Gesicht das Cover zieren wird). Ich bin übrigens recht angetan von Ihrem Magazin, obwohl ich nicht wirklich die Zielgruppe bin. Aber die teils englischen, teils deutschsprachigen Texte rund um Design und die Leute, die sich damit befassen, sind recht interessant. Das Heftdesign gefällt auch –…

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  • Dopingaffäre: Ich gestehe

    Ich kann so nicht mehr weiter leben. Mit dieser Schuld, diesem schlechten Gewissen, dieser ganzen Heimlichtuerei. Diese ehemaligen Telekom-, T-Mobile-Radsportler sind mir ein Vorbild, auch diese geständigen Freiburger Ärzte, alle die sich jetzt dazu entschlossen haben, endlich die Wahrheit zu sagen. Denn auch ich möchte gestehen: Ja, ich habe gedopt. Ich hab im Frühjahr 1983 verbotene Mittel eingenommen, um meine Leistung zu steigern. Zu diesen Mitteln gehörte damals auch Traubenzucker. Ich habe vermutlich zwei Rollen Traubenzucker gegessen. Besorgt hatte mir dieses Teufelszeug ein Freund, dessen Vater in einer Apotheke arbeitete. Ich möchte weder den Namen des Freundes noch den seines…

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