Schlagwort: geschichten

  • Mirjams Mörder ist gefasst

    Drei Wochen nach dem schrecklichen und gleichsam rätselhaften Mord an der 13-jährigen Mirjam aus meinem Nachbardorf Auggen ist der Täter nun gefasst. Es ist ein 31-jähriger Mann, der in Auggen wohnt und gestern festgenommen wurde. Man hatte ihn während der Ermittlungen befragt, wobei er sich wohl in einige Widersprüche verstrickte. Nachdem man ihm eine Speichelprobe abgenommen und diese DNA mit den Spuren am Tatort verglichen hatte, wurde er als Haupttatverdächtiger festgenommen. Nun gestand er den Mord. Ein Motiv soll immer noch nicht festzustellen sein.

    Und damit bleibt es rätselhaft, schrecklich und unverständlich. Ich frage mich, was schlimmer ist. Wenn Triebtäter frei gelassen werden und sich wieder und wieder an Kindern vergreifen – oder wenn die Gefahr unerkannt beim Nachbarn lauert. Deshalb wiederhole ich meine Frage an den Herrn Schäuble nochmal: Wie gedenken Sie in Zukunft kleine Mädchen vor Verbrechern zu schützen?

  • Landflucht

    Eigenartig. Seit zehn Jahren wohne ich in dieser Wohnung und war auch immer recht zufrieden. Nicht zuletzt wegen des Edeka Marktes, den ich direkt unter mir hatte. Extrem praktisch war das und es wird eine gehörige Umstellung für mich sein, nach meinem Umzug wieder zu einem Supermarkt "fahren" zu müssen. Und nicht einfach sagen zu können: "Oh, die Milch ist alle, ich geh schnell mal runter."

    Und nun erfahre ich doch gerade, dass der Edeka ebenfalls dabei ist, hier auszuziehen. Ende des Jahres wird es ihn nicht mehr geben (dafür kommt bestimmt so ein Billigmarkt rein, der nur abgepacktes Zeuchs hat). Doch nicht nur das. Außer mir ziehen in diesem 6 Parteien Haus noch vier weitere Leute aus oder sind schon weg). Eigenartig. So viele Nachbarn habe ich hier kommen und gehen sehen und nun gehen alle fast gleichzeitig. Tja, die Hebelstraße wird nach meinem Weggang einfach nicht mehr die alte sein.

  • Mein neues Leben – Alles auf Null

    Die Verträge sind unterschrieben. Die Tinte ist trocken. Es ist entschieden. Ich werde mein geliebtes Müllheim verlassen. Auch Freiburg werde ich den Rücken kehren, dem Breisgau, dem Markgräflerland, ja sogar Baden Württemberg wird mich nicht mehr zu seinen Bewohnern zählen können. Am 1.Juli 07 beginnt mein neues Leben in Duisburg. Und wie ihr euch vorstellen könnt, bin ich ganz schön aufgeregt.

    Wenn ich von meinem neuen Leben spreche, meine ich das auch tatsächlich so. Zunächst ist Duisburg und der komplette Ruhrpott eine völlig neue und fremde Umgebung für mich. Und für jemanden, der seine Jugend im beschaulichen Weil am Rhein verbrachte und die letzten zehn Jahre im schnuckeligen Müllheim wohnte, kommt der Umzug in eine Großstadt einem kleinen Kulturschock gleich.

    Es gibt natürlich einen Grund, weshalb ich diesen Umzug auf mich nehme. Ich habe einen neuen Job. Und auch hier handelt es sich um etwas völlig Neues und mir weitestgehend Unbekanntes. Somit ist auch die berufliche Neuorientierung ein Sprung ins kalte Wasser für jemanden, der Zeit seines Lebens nur einen Beruf ausgeübt hat. Nämlich den des Lokführers, der natürlich ein Kindheitswunsch war.

    Nun also etwas Neues. Eigentlich alles Neu. Alles auf Null.

    Ich habe diesen Satz „Alles auf Null“ in letzter Zeit oft gebraucht. Nun ist der Grund dafür wohl klar. Denn mit der Neuausrichtung meines Lebens wurde auch der Wunsch geweckt, sich von alten Dingen zu trennen, alte Zöpfe abzuschneiden. Daher zum Beispiel die Entscheidung, meinen Roman vom Markt zu nehmen. Daher auch der Gedanke, dass dies der richtige Zeitpunkt ist, auf Apple umzusteigen (in meinem Träumen sehe ich mich in meinem Großstadtloft an einem dunklen Eßzimmertisch sitzen, auf dem lediglich eine mit Obst gefüllte Schale, ein Glas Rotwein und ein silbernes MacBook steht). Es gab noch einige Details mehr, die sich bereits geändert haben oder es noch werden. Wichtige, wie banale. Es ist in der Tat aufregend.

    Und gleichzeitig auch traurig. Denn ich lasse nicht nur Ballast zurück, sondern auch lieb gewonnene Menschen und meine Heimat. Also alles, was zu mir gehört. Darüber hinaus lasse ich auch profane, wirklich banale Dinge zurück, wie zum Beispiel die Möglichkeit, SWR3 zu hören, einfach so in die Schweiz zu fahren oder Pizzafleischkäse (scheint es im Ruhrpott nicht zugeben). Das klingt lächerlich, doch wird mir immer stärker bewusst, welche Vielzahl an Details es sind, die die Heimat eben zur Heimat machen.

    Was die lieb gewonnen Menschen anbelangt, so habe ich doch die starke Hoffnung und den Willen, alle durch gegenseitige Besuche so oft wie möglich zu sehen. Allen voran natürlich die Familie und die damalige Freundin, die ich hier im Ländle zurück lasse. Aber auch die Freunde, die sich selbst schon in ganz Deutschland verteilt haben. Und sogar die Freiburger Blogger, zu denen ich demnächst nicht mehr gehören werde.

    Wer mich näher kennt, weiß, dass ich im Grunde meines Herzens ein Dinosaurier bin (ich denke da an diese großen, trägen Pflanzenfresser mit dem langen Hals und dem ebenso langen Schwanz), der sich nur schwer anpassen kann und es gerne so hat, wie er es gewohnt ist. Umso erstaunlicher mag meine Entscheidung sein. Ein neues Leben in fremder Umgebung, mit einem neuen, unbekannten Job, ohne Sicherheitsnetz und Rückfallebene – das war 30 Jahre lang nicht gerade mein Wunschtraum. Aber umso wichtiger, umso besser und umso aufregender ist es nun, dieses Abenteuer zu wagen. Wann, wenn nicht jetzt?

    Nun gut, manch einer wird vielleicht denken, ich solle mich nicht so anstellen. Schließlich ziehe ich ja nur 500 Kilometer in den Norden. Fast jeder hat etwas ähnliches in seinem Leben schon hinter sich gebracht. Wer dies allerdings noch vor sich hat, es sich gar nicht erst vorstellen kann, oder nun, mit 33 Jahren zum ersten Mal einen solchen Schritt wagt, wird mir meine Aufregung vielleicht nachfühlen können.

    Glücklicherweise gibt es ja auch vieles, das sich nicht ändern wird. Mein Blog wird weiterhin bestehen. Und ich bleibe auch weiterhin per Chat, Mail oder Phone erreichbar. Selbstverständlich wird mich alles, was mir ans Herz gewachsen ist, in die „Fremde“ begleiten. Meine Filme, die Bücher, ja sogar meine geliebten Songs auf meinem iPod und noch banalere Dinge. An Erinnerungen mangelt es also nicht und ich überlege, mir vielleicht noch eine von diesen Städte Jacken mit einem Freiburg Schriftzug zu kaufen (oder schenken zu lassen). Der Dinosaurier zieht auf eine neue Weide und nimmt sich dabei ein Bündel seines Lieblingsgrünzeugs mit.

    Derzeit bin ich auf intensiver Wohnungssuche, was sich etwas knifflig erweist. Man kann ja nicht eben mal nach Duisburg fahren, um sich ein Objekt anzusehen. Außerdem muss ich noch eine günstige Umzugsspedition finden, da mir ein Freund einen versprochenen LKW nun doch nicht zur Verfügung stellen darf. Bald schon wird das Rennen auf verschiedene Ämter losgehen.
    Anrufe mit Ummeldewünschen werden getätigt und dutzende Mails und Briefe werden verschickt, um den neuen Wohnort zu verkünden.

    Am 9.Juni arbeite ich zum letzten Mal in meinem alten Job. Damit wird eine kleine Ära zu Ende gehen, denn mein Traumjob Lokführer wird nach diesem Tag hinter mir liegen. Und eine neue, spannende Herausforderung wird seinen Platz einnehmen.

    Alles auf Null.

    Erinnert ihr euch, wie ich vor kurzem erzählte, dass ich mir manchmal vorstelle, mein Leben sei eine Fernsehserie? Nun, die Serie „Roger Graf – ein Lokführer aus Müllheim“ geht ihrer letzten, finalen Episode entgegen. Es werden in den verbleibenden Folgen hoffentlich nochmals alle Darsteller auftreten und alle lieb gewonnenen Locations besucht. Ich hoffe, die Serie endet schön, ohne großes Drama oder Herzschmerz, dafür aber mit dem Gefühl, ein vorübergehendes Happy End erreicht zu haben (um sich auf die Suche nach dem nächsten zu begeben). Ich hasse Abschiede.

    Ich stelle mir vor, die letzte Szene läuft folgendermaßen ab: Ich stehe in der nun zum ersten Mal seit zehn Jahren leer stehenden Wohnung und sehe mich ein letztes Mal um. Dann schnappe ich meinen Rucksack, gehe hinaus und schließe die Tür hinter mir. Dazu hört man im Hintergrund Bruce Springsteens „Glory Days“.

    Und dann? Dann startet eine brandneue Serie in einer neuen Stadt, mit neuen Abenteuern. Ich hoffe auf viele Gaststars aus der alten Serie und ich hoffe, dass die neue mindestens genauso spannend, witzig, dramatisch, nachdenklich, traurig, besinnlich und manchmal etwas schräg wird, wie die alte.

  • Gedanken über Mirjam und die innere Sicherheit

    Am morgigen Freitag wird die 13-jährige Mirjam in meinem Nachbarort Auggen beerdigt. Das Mädchen wurde letzte Woche tot in einem Dornengebüsch gefunden. Offenbar war es auf dem Weg zur Schule überfallen, getötet und danach dort versteckt worden. Noch gibt es weder ein Motiv noch hat man einen Täter gefunden, obwohl die Polizei hunderte von Zeugen befragte und ebenso vielen Hinweisen nachging. Aber es scheint noch immer eine heiße Spur zu fehlen. Nun denkt man darüber nach, einen DNA Massentest zu veranstalten, an dem ich mit Sicherheit auch teilnehmen müsste (alleine schon, weil ich vermutlich in das Täterprofil passe: männlich, jung, mittelständisch, ledig und ich spiele Killerspiele). Und gerade jetzt, in einer Zeit, in der sich der deutsche Staat wünscht, seine Bürger mehr und mehr überwachen zu können, frage ich mich, was geschähe, wenn ich mich diesem DNA Test verweigerte.

    Versteht mich nicht falsch. Auch ich möchte, dass dieser Verbrecher so schnell wie möglich gefasst und seiner Strafe zugeführt wird. Auch habe ich im Grunde nichts dagegen, wenn die Polizei alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel einsetzt, um ihn zu schnappen. Doch nehmen wir einmal an, ich möchte nicht, dass der deutsche Staat in den Besitz meiner DNA Daten kommt. Genauso wenig wie ich möchte, dass er meinen PC regelmäßig durchsucht, dabei zusieht, wo ich surfe, meine Mails liest, meine Telefonate abhört, Einblick in meine Konten bekommt oder Wanzen in meiner Wohnung versteckt. Nehmen wir an, ich bin paranoid genug zu glauben, dass der Staat all meine Daten und alles, was mich als Bürger Roger Graf auszeichnet zusammen trägt und mit der DNA und den biometrischen Daten speichert. In der Hoffnung, jetzt oder zukünftig mehr Kontrolle über mich zu haben. Will ich das?

    Ich habe ein Alibi für den Tatzeitpunkt. Ich war arbeiten und mehrere hundert Menschen könnten das vermutlich bezeugen. Könnte ich mich nun anhand meines Alibis einem DNA Test entziehen? Ich habe keine Ahnung, wie die rechtliche Seite hier aussieht. Aber stünden vielleicht wenige Stunden später die Kripobeamten erneut vor meiner Tür, in der Hand einen Gerichtsbeschluss, der ihnen erlaubt, mir ein Wattestäbchen in den Mund zu stecken? Und was wäre, wenn ich gar kein Alibi hätte und den Test dennoch verweigern würde?

    Kurz gesagt: Machte ich mich automatisch verdächtig, wenn ich mich weigerte, bei der Aufklärung dieses Verbrechens hilfreich zu sein?

    Und machte ich mich verdächtig, wenn ich mich weigern würde, dem deutschen Staat und dem lieben Herrn Schäuble auch nur etwas mehr als meine Anschrift zu geben? Bin ich dann automatisch ein Verbrecher? Ein Terrorist gar?

    Um ehrlich zu sein, ich glaube dass solche Verbrechen auch mit einer kompletten DNA Datenbank geschehen können. Wenn ein Täter in seinem Wahn meint, er müsse ein unschuldiges Kind erdrosseln, denkt er garantiert nicht über möglicherweise hinterlassene Spuren nach. Auch halte ich eine deutsche DNA Datenbank gerade hier im Dreiländereck, also im Grenzgebiet, für einigermaßen wirkungslos. Lückenlose Kameraüberwachung ist Fehlanzeige. Biometrische Daten im Ausweis wären hier ebenfalls Makulatur.

    Sei’s drum. Dieses Verbrechen muss aufgeklärt werden. Von mir aus soll die Kripo meine DNA auch bekommen. Aber woher weiß ich, was mit diesen Daten später geschieht? Werden sie gelöscht? Wer gibt mir hierfür Garantien? Und vor wem muss ich mich in Zukunft mehr fürchten? Vor Verbrechern, Terroristen oder dem eigenen Staat, der mehr über mich weiß als meine eigene Mutter? Ein ungutes Gefühl.

    Ja, ich weiß: „Wer nichts zu verbergen hat, braucht sich auch vor nichts zu fürchten“, höre ich schon allerorten. Erzählt das mal jemandem, der unschuldig unter einem Überwachungsstaat litt. Haben denn gerade wir Deutschen noch immer nichts gelernt?

    Daten sammeln und überwachen. Schön und gut. Besonders wenn es tatsächlich Verdachtsmomente gibt und es um Präventivmaßnahmen gegen Terrorismus geht. Doch wer entscheidet, wann Verdacht besteht? Und, sehr geehrter Herr Schäuble, ich fürchte mich weitaus mehr vor Wahnsinnigen, die aus irgendeinem Grund 13-jährige Mädchen töten, als vor islamistischen Terroristen (oder heißt es islamisch?). Hätte ich eine Tochter, würde ich mich vor jedem Zebrastreifen an einer viel befahrenen Straße, vor jedem abseits gelegenen Fahrradweg, vor jedem Discobesuch und vor jedem Kerl jeglichen Alters fürchten. Also vor jeder potentiellen Gefahr, der ein Mädchen heute mehr oder weniger ausgesetzt sein kann. Aber dass ein Terrorist die Auggener Bushaltestelle in die Luft sprengt und mehrere Unschuldige mit in den Tod reißt, halte ich dagegen für eher unwahrscheinlich. Ganz egal, wie gut die Überwachung bisher war. Anders herum gefragt, Herr Schäuble: Wie gedenken Sie in Zukunft kleine Mädchen vor Verbrechern zu schützen?

    Zugegeben, dieser letzte Abschnitt klingt vielleicht etwas übertrieben. Wir leben in einer bösen Welt, oder zumindest wird uns gesagt, wie böse die Welt ist. Aber keine noch so lückenlose Kontrolle kann Böses oder Schlimmes verhindern. Und ich weigere mich einfach, ab sofort in Angst oder mit schlechtem Gewissen zu leben.

    Natürlich begibt man sich mit einem Text wie diesem in eine Grauzone. Man merkt es vielleicht auch an meiner Zerrissenheit. Man könnte mir zu jedem Aspekt dieses Artikels Fragen und Gegenargumente an den Kopf werfen. Was aber nichts brächte, da ich das schon selbst tue. Die Grenzen verschwimmen bei dem was nötig, was möglich und was tatsächlich zu vertreten ist. Und besonders wenn es um die Sicherheit unserer Kinder geht, sind rein objektive Argumente schnell passé. Wie weit kann, darf und muss ein Staat gehen, um Verbrechen zu verhindern und aufzuklären?

    Meine Gedanken sind bei jedem Trauernden, bei allen, die Angst haben, bei allen Kindern, die immer wieder Gefahren ausgesetzt sind. Mein Beileid den Verwandten und Freunden der kleinen Mirjam, die so sinnlos aus dem Leben scheiden musste.

  • Roger meldet sich

    Vor kurzem berichtete über das Design-Print-Magazin Roger, welches sich darüber freute, einen weiteren Roger in mir gefunden zu haben. In meinem daraufhin verfassten Artikel stellte ich zwei einigermaßen freche Forderungen um im Gegenzug Roger-Partner (also ein Spender) werden zu können. Nun meldete sich Herr Siebertz von der Online Redaktion zurück. Und diese Mail ist so charmant, dass ich sie euch nicht vorenthalten möchte:

    Hallo Herr ROGER Graf!

    Also unseren ROGER spricht man englisch aus. Und Ihrer Forderung gehen wir natürlich gerne nach. Zwar sind die Buttons gerade „aus“ – aber schon bald kommen frische auf den Markt. Mit Ihren Cover-Ambitionen – nun – wir werden sehen. Im Rahmen der Gleichberechtigung ist allerdings auf der nächsten Ausgabe wieder eine „ROGERine“ drauf. Das würde also sehr schwer für Sie (vermutlich).

    Schöne Grüße, Marco Siebertz

    Also Herr Siebertz, eine ROGERine könnte ich bestimmt problemlos verkörpern. Ob dies natürlich zuträglich für ihre Verkaufszahlen wäre, ist eine andere Frage. In diesem Fall warte ich gerne auf die übernächste Ausgabe und mein dortiges Engagement als echter, männlicher Roger. Aber ich danke zumindest schon mal für die noch „ausen“ Buttons.

  • Der Sonntag, die Zeitung, das Interview

    Heute ist Sonntag. Und wie jeden Sonntag erscheint „Der Sonntag“, eine kostenlose lokale Zeitung hier im Markgräflerland. Diesmal beschäftigt diese sich natürlich auf Seite Eins mit dem schrecklichen Mord einer 13-jährigen in meinem Nachbardorf. Doch ganz hinten, auf Seite 21, findet sich ein weitaus angenehmeres, wenn doch auch kontroverses Thema. Der Krieg der Spielkonsolen. Wie ich euch bereits berichtet hatte, wurde ich vom Sonntag interviewt, um ein wenig über Nintendos Wii zu erzählen. Die, sagen wir mal, Quintessenz dessen, was ich in dem Gespräch erzählte, kann man heute in dem Artikel „Aufwärmübungen und Grafikschlachten“ nachlesen. Außerdem kommen ein Lörracher Playstation 3 Fan und mein Freund Jens Cornelis für die XBox 360 zu Wort.

    Zunächst ist natürlich klar, dass ein solch kurzer Artikel nur an der Oberfläche kratzen kann. Außerdem ist er bewusst subjektiv gehalten, deshalb gibt es ja auch zu jeder Konsole einen überzeugten Fan. Zwei Dinge fielen mir aber sofort auf: Erstens bin ich in der Runde offenbar der Typ mit dem Kinderspielzeug. Zweitens klingt es im Artikel so, als könne man nur von einer Konsole begeistert sein. Um bei meinem Beispiel zu bleiben: ich mag die Wii wirklich sehr. Sie macht großen Spaß. Aber wie im Artikel schon beschrieben, bin auch ich ein Grafik Fetischist, in dessen PC immer eine aktuelle Grafikkarte steckt und der auch gerne von schöner Grafik geblendet wird. So ist auch mir klar, dass die Wii da niemals mithalten kann. Auch nicht in einer Neuauflage. (Da hat mich der Herr Huber leider falsch verstanden. Ich sprach nicht von einer Neuauflage der Wii Konsole, sondern von Spielegenerationen. Denn bei jeder Konsole müssen die Grafiker und Programmierer sich erst einmal an die Fähigkeiten des Geräts heran tasten und lernen. Xbox 360 Spiele, die jetzt schon in zweiter und dritter Generation erscheinen, sehen bei weitem besser aus als die ersten Generationen. Und dies wird bei der Wii und auch bei der PS3 der Fall sein)

    Also liebe auch ich Grafikpracht und Effektfeuerwerk. Und deshalb kann ich mir gut vorstellen, mir in nächster Zukunft auch eine Xbox 360 zu holen (was preislich mit der Wii zusammen immer noch günstiger wäre als eine PS3 – soviel dazu, man wäre nur von einer Konsole begeistert).

    Die Wii macht wirklich nur durch die neue Art der Steuerung Spaß. Und am besten noch, wenn mehrere Leute dabei involviert sind. Auch ich würde mir bessere Grafik für die Wii wünschen, aber nunja… beides scheint derzeit offenbar nicht machbar zu sein. Neuartiges Spielgefühl UND geniale Grafik. Und muss es auch nicht.

    Was den Verfechter der Playstation 3 angeht: ob BluRay tatsächlich das Format der Zukunft ist, steht in den Sternen. Ebenso, wie sich die Community und die Welt rund um die PS3 entwickeln wird. Sony hat in den letzten Monaten einige Versprechen platzen lassen (Abwärtskompatibilität, Ausstattung etc.). Ob der Online Modus komplett kostenfrei bleiben wird, ist fraglich. Zumindest wird es sicherlich bald auch kostenpflichtige Zusätze geben. Auch dass die Grafikfähigkeiten der PS3 „mit Abstand“ besser sind, würde ich so nicht unterschreiben. Von den technischen Möglichkeiten her vielleicht schon. Aber die müssen teuer erkauft werden und werden auch noch eine Zeit zum Reifen brauchen (nächste, übernächste Spielegeneration). Mit einem hat der PS3 Fan allerdings Recht: Sie ist ein Porsche. Und so gern ich auch einen Porsche haben will, so wenig kann ich ihn mir leisten und so wenig brauche ich wirklich einen. Wenn ich doch zum gleichen Preis ein spritziges, spaßiges Cabrio und einen gut ausgestatteten BMW in der Garage stehen haben kann.

    Wer gerade vor der Entscheidung steht, welche Konsole er sich zulegen soll, muss ganz einfach folgendes bedenken: Was und mit wem will ich spielen? Und wie viel ist mir das wert? Niemals sollte man dem Gedankenfehler erliegen, dass Grafikmonster mehr Wert auf Grafik legen und schwächere Konsolen mehr Wert auf Spielspaß. Das ist Unsinn. Spielspaß und gute Grafik schließen einander nicht aus. Wem High End Grafik nicht wichtig ist und wer Spiele einmal etwas anders erleben will, greift zur Wii. Wer ein breites Angebot und tolle Grafik haben möchte, greift zur mittlerweile kaum teureren Xbox 360. Und mit beiden zusammen würde er preislich in etwa auf dem Niveau einer Playstation 3 liegen, die derzeit (!!) noch keinen echten Vorteil bietet.

    Jens Cornelis besitzt übrigens neben seiner Xbox 360 auch eine Wii. Ich werde es ihm demnächst nachmachen. Denn dann kann ich nach Lust und Laune wählen, ob mir im Moment der Sinn nach lustiger Bewegung oder beeindruckender Pracht steht.

    Egal, ob PS3, Xbox 360 oder Wii. Die Spiele sind eröffnet. Möge jeder mit seiner Konsole so viel Spaß wie möglich haben.

    Und danke an den „Sonntag“ für das nette Interview, den ansonsten gelungenen Artikel und die Nennung meines Blogs.

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  • Kauft mein Buch! Letzte Chance!

    BOD, die Firma, die mein Buch vertreibt, schickte mir heute meine Kündigungsbestätigung. Mein 14 Jahre alter Jugendroman "Ist ja hinReisend" wird demnach am 31.Juli 2007 aus dem Programm genommen. Wenn ihr noch in den Besitz dieses Kleinods gelangen wollt, solltet ihr euch also beeilen. Bestellen könnt ihr bei amazon, bei libri und in jeder Buchhandlung. Schnell schnell, das ist die letzte Chance. Das Buch wird es nie wieder zu kaufen geben. (Höchstens vielleicht, wenn ich es doch noch einmal überarbeite und zum 25 jährigen Jubiläum als Special Edition erneut heraus bringe)

  • Roger – Das Magazin

    Hallo, wieso sagt mir denn niemand, dass es da draußen ein mir gewidmetes Magazin gibt? Nicht nur, weil es sich mit Design beschäftigt und sich somit, wie ich, den schönen Dingen des Lebens zuwendet. Nein, auch weil es schlicht und einfach "Roger" heißt. Ein sehr gelungener Name übrigens. Aber "Roger" mußte tatsächlich selbst auf mich zukommen, in Form einer freundlichen E-Mail der Online Redaktion (Grüße an den Herrn Siebertz), die sich darüber freut, einen weiteren Roger gefunden zu haben. Nun, mich freut es ebenso. Ich scheine ja in guter Gesellschaft zu sein (sicher, dass die alle Roger heißen?). Und natürlich hat Roger auch ein Blog, so wie es sich gehört.

    Ich werde mich also demnächst aufmachen, mich selbst zu finden. Quasi. In einem gut sortierten Kiosk. Und ich werde auf jeden Fall Roger-Unterstützer. Ob ich Roger-Partner werde und eine kleine Spende überweise, hängt davon ab, wie kooperativ Roger ist. Ich möchte auf jeden Fall ein paar dieser "I love Roger" Buttons, die man auf der Startseite sieht (und liebe Roger-Redaktion, sagt mir nicht, das sei nur ein grafischer Gimmick gewesen). Weiterhin möchte ich mich selbst als Covermodel für eine der nächsten Ausgaben vorschlagen. Erstens bin nur ich der echte Roger und zweitens kann ich mindestens ebenso cool und hypnotisierend in die Kamera blicken wie das aktuelle Cover Face. Dann, lieber Roger, sei dir eine Spende gewiss. Schreib mir, was du von meinem Angebot hältst.

    Ach, eine letzte Frage hätte ich noch. Eine, die man auch mir pausenlos stellt. Spricht man deinen Namen in der französischen, der englischen oder der deutschen Variante aus?

  • WAZ macht ihr da mit meinem Artikel?

    Eigentlich ist es ja etwas, wovon wir C-Blogger immer träumen. Von den Medien wahrgenommen, zitiert oder gar angestellt zu werden. Also das Hobby zu schreiben, in bare Münze zu verwandeln und einem breiteren Publikum vorzustellen. Was aber, wenn die Medien überhaupt kein Interesse an dem Blogger haben, sondern sich einfach nur den Artikel krallen und als eigenes Werk verkaufen?

    Peer Schader (der natürlich kein C-Blogger, sondern selbst Medienjournalist ist) schrieb in seinem Blog Medienpiraten.tv einen äußerst gelungenen Artikel über Stefan Raab und dessen Sendung TV Total. Der Artikel war so gelungen, dass die WAZ darauf aufmerksam wurde, sich den Text zur Brust nahm, ihn etwas umformulierte und ihn veröffentlichte. Und zwar ohne den Verfasser um Erlaubnis zu bitten oder ihn darüber zu informieren. Dem Herrn Schader gefiel das verständlicherweise gar nicht, woraufhin er der "Autorin" des WAZ Artikels einen Brief schrieb.

    Was nun folgt ist eine kleine Geschichte aus dem Medienzirkus, über die wir C-Blogger zwar noch schmunzeln können, die uns aber dennoch zum Nachdenken anregen sollte, wie dreist hin und wieder mit geistigem Eigentum umgegangen wird. Und ich bin wirklich über die Maßen gespannt, wie diese Geschichte weiter geht.

    gefunden via Wogibt.

    Nachtrag 17.April Abends: die Geschichte war doch schneller vorbei als erwartet. Denn die WAZ lenkte ein, entschuldigte sich (hoffentlich ehrlich) und zahlte dem Herrn Schader ein Honorar für seinen Artikel. Nun stellt sich nur noch die Frage, ob es zu diesem Ende auch gekommen wäre, wenn nicht alle möglichen Blogs wie beispielsweise Spreeblick, Basic Thinking und allesroger.net (um die wichtigsten zu nennen ;-)) darüber berichtet hätten?

  • Die Angst geht um

    Letzten Samstag war ich bei der Eröffnung des Circo Loco, einer Cocktailbar in Müllheim, die nach mehrmonatigem Umzug und Umbau nun in größerer und schönerer Lage residiert. Als ich vor zehn Jahren nach Müllheim zog, gab es eigentlich nur eine Kneipe, wo man hingehen konnte, die alte Münz. Nun aber ist es neben dem Mezzo Café eben auch das Circo Loco. Dementsprechend gespannt war ich, wie die neue Erlebnis Gastronomie auftritt. Dass es voll sein würde, war mir klar. Dass das Service Personal damit allerdings nicht gerechnet hatte und völlig überfordert war, überraschte aber doch.

    Doch das soll gar nicht das Thema dieses Artikels sein. Das Thema ist nämlich, dass ich mich beinahe nicht traue, über diesen Abend zu schreiben, denn die Abmahnwelle zieht durch Deutschland und speziell durch die Bloggerszene. Was, wenn ich hier zwar nur meine Beobachtungen und meine Meinung zu jenem Abend aufschreibe? Ich weiß, Meinungen können nicht eingeklagt werden. Sollte aber das Management des Circo Loco auf die Idee kommen, ich würde hier geschäftsschädigendes verbreiten, müsste ich mich dennoch mit Anwälten und Gerichten auseinandersetzen.

    Die Angst geht um, nicht nur bei uns kleinen Bloggern. Was kann man noch sorgenfrei sagen bzw. schreiben? Wo ist die Grenze zwischen freier Meinung und Aufhetzerei? Was zählt noch zu Satire und was nicht? Der Anwalt und Betreiber des sehr lesenswerten Law Blogs Udo Vetter gab der Tagesschau ein interessantes Interview zu dem Thema.

    Was mir ja besonders Angst macht, ist das Gebaren mancher Firmen, die ich hier nicht einmal namentlich nennen möchte, aus Sorge, ebenfalls belangt zu werden. So habe ich schon von Elektronikmärkten gelesen, die mit bekannten Anwälten auf Satireblogs losgingen, in dem guten Wissen, dass es nicht darauf ankommt, wer Recht hat, sondern wer den längeren Atem, sprich mehr Geld zur Verfügung hat. Das stimmt einen nachdenklich, oder? (und ich vermeide wie gesagt absichtlich die Nennung von Namen oder das Setzen von Links – wer sich näher informieren möchte wird schnell fündig werden)

    Im Abmahnungsblog werden alle die Fälle gesammelt und präsentiert. Und auch hier bekommt man den Eindruck, dass es gar zu viele Kläger gibt, die einfach mal einen Anwalt losschicken, wenn jemand etwas sagt, das dem Kläger nicht in die Schuhe passt.

    Die Konsequenz daraus? Soll ich nur noch vom Frühling und den Blumen und Bienen berichten?

    In meinem oben beschriebenen Fall müßte ich mich also davor fürchten, zu behaupten, dass der Service im Circo Loco nicht funktioniert. Immerhin könnte so etwas geschäftsschädigend sein, insbesonders da ich weiß, dass viele Müllheimer Internet-Nutzer mein Blog lesen. Zu Ehrenrettung der einzigen Cocktailbar Müllheims und nicht nur um meinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, kann ich aber folgendes festhalten: An jenem Abend war wirklich die Hölle los und villeicht war der eine oder andere Kellner nicht auf der Höhe. Aber ich kenne das Circo Loco noch von früher und weiß, das dies nur ein Ausrutscher war. Ich werde wieder hingehen und möchte alle Leser dazu aufrufen, ebenfalls mal einen Abstecher in die neue Erlebnis Gastronomie zu machen und euch selbst von dem gelungenen Ambiente zu überzeugen. Besonders diejenigen, die am Samtag Abend enttäuscht wurden. Und falls ihr dann doch enttäuscht werdet, verklagt mich bitte nicht.

  • Ohne Bonus – Zusatzmaterial bei DVDs

    Als echter Film Fan wie ich es bin, gibt man sich natürlich nicht mit dem Kauf einer stinknormalen DVD zufrieden. Je besser einem der Film gefallen hat, umso dringender wird der Kauf von Special Editions, Director Cuts und Ultimate Releases, am besten mit zwei bis drei Bonus DVDs, massig Hintergrund Material und geschnittenen Szenen. Dann sitzt man gierig auf dem Sofa, zieht sich die Making-oOs rein, lässt sich davon beeindrucken, wie die Effekte zustande gekommen sind, hört, warum der Regisseur diese oder jene Szene aus dem Film schneiden musste, ja man sieht sich sogar die Trailer und Konzeptzeichungen an. Und erst dann kann man wirklich von sich behaupten, alles über den Film zu wissen, was es zu wissen gibt und restlos alles gesehen zu haben.

    Nun ist es aber leider so, dass ich mittlerweile weiß, wie die meisten Effekte gemacht werden. Im Grunde überrascht mich nichts mehr wirklich. Irgendwo hat immer ein Grafik- und Computerkünstler seine Hände im Spiel. Ist klar. Auch sind mir mittlerweile die Interviews mit den Schauspielern nur allzu bekannt, in denen sie immer wieder davon erzählen, was für eine außergewöhnliche Erfahrung es war, für diesen Regisseur / mit diesen Schauspielern / in dieser Location / in dieser Rolle zu arbeiten. Man lobt sich wie immer gegenseitig. Die Trailer des Films habe ich schon Monate vorher im Netz gesehen (die Trailer, die VOR dem eigentlichen Film zwangseingeblendet werden übrigens auch). Und die geschnittenen Szenen sind in den allermeisten Fällen vollkommen zurecht heraus geschnitten worden.

    Die letzte rühmliche Ausnahme, die mir in die Finger kam, ist natürlich der "Herr der Ringe". Das Warten auf die drei Special Edition Boxen hatte sich vollkommen gelohnt. Das Mehr an Film war atemberaubend, die Discs und die Zusammensetzung mit Liebe, Sinn für Details und einfach großartig arrangiert. So sollte es sein.

    Umso enttäuschter war ich, als ich die King Kong Deluxe Extended Edition sah. Ein ganzes Jahr hatte ich darauf verzichtet, mir den Film zu kaufen, in der sicheren Hoffnung, wieder einmal von Peter Jackson beeindruckt zu werden. Leider kam es anders. Die Making-Ofs waren zum Gähnen, das Hintergrundwissen, das vermittelt wurde, altbekannt. Die verpatzten Szenen hatten zwar einigen Unterhaltungswert (einmal). Doch dafür stellte sich heraus, dass die in der Kinoversion fehlenden Szenen wirklich hätten verschwunden bleiben können. Sie sind weder spannend, noch tricktechnisch herausragend (eher im Gegenteil). Sie lassen uns weder tiefer in die Geschichte versinken, noch bringen sie uns die Charaktere näher (ohnehin eines der wenigen Mankos des Films). Das Schlimmste ist aber: sie gehören nun zu dem Film und lassen sich nicht ohne weiteres übergehen. Du hast es so gewollt, also guck es auch.

    Mir ist klar, dass in solchen Director-Cuts die Szenen immer in den Film eingepflegt werden. Bei "Herr der Ringe" war es ja auch nicht anders. Aber es geht auch besser, wie man beispielsweise in James Camerons "Abyss" sieht. Dort lässt sich im Startmenü auswählen, ob man die Kino- oder die Extended-Version des Films sehen möchte. Bei letzterer werden die fehlenden Szenen einfach während der Wiedergabe eingefügt.

    Das andere Extrem bietet die DVD "Blues Brothers". Dort wurden geschnittene Szenen zwar auch fest mit dem Film verknüpft, diese sind aber in schlechter Qualität und auch nicht synchronisiert. Ganz davon abgesehen, dass sie wirklich dumm, langweilig und wahrlich unnötig sind, machen sie auf diese Weise den Versuch, den Film zu genießen, komplett zunichte.

    Auch bei Mission Impossible III nervten die Extras schlicht durch nichtssagende Parolen, tausendmal gesehene Einblicke hinter die Kulissen und eine Beweihräucherung des Hauptdarstellers Tom Cruise, die schier an Glorifizierung grenzt.

    Von kindlichen Ratespielen oder unnötigen Weblinks, Poster Galerien oder Musik Videos will ich gar nicht erst anfangen.

    Meinen jüngsten DVD Kauf habe ich aus diesen Gründen mit voller Absicht auf eine Einzel DVD beschränkt. "Casino Royale" steht nun für faire zehn Euro in meinem Regal. Ohne Schnick Schnack. Einfach nur der Film in bestmöglicher Qualität. So sollte es sein. Das einzige Gimmick, das mich in Zukunft noch reizen kann ist ein untertitelter Audiokommentar des Regisseurs und der Crew. Warum? Weil man hier tatsächlich noch einige Hintergrundinfos und Anekdoten zu den jeweilen Szenen erfährt, die professionell und medienwirksam produzierte Making-Ofs meist nicht bieten.

  • Der Kopf ist rund…

    damit das Denken die Richtung ändern kann. Welch weiser Spruch. Und wie passend im Moment. Denn nicht nur liebe ich gerade alles, was rund ist (im übertragenen Sinne), sondern mein Denken ändert gerade in vielen Bereichen seine Richtung. Alles auf Null, ihr wisst schon. Neuanfang überall.

    So habe ich noch vor einem halben Jahr gesagt, ich wolle mir keinen Pro Account bei Flickr kaufen, da es doch möglich sein sollte, seine Bilder auch in einer eigenen Galerie zu veröffentlichen. Nun, es zeigte sich, dass es doch nicht so problemlos und mit viel Mühe verbunden ist. Also änderte sich meine Richtung und, wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, ist meine Flickr Galerie gerade dabei zu wachsen. Und ich gebe zu, ich bin recht begeistert von den Möglichkeiten, die ich bei Flickr habe. Ok, wirklich hübsch sehen die Galerien nicht aus, aber sie sind praktisch.

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  • Frühling

    Ostern. Lecker Spargel essen bei der Familie. Lecker Kaffee und Kuchen im Garten. Heftiger Sonnenbrand im Gesicht. Heuschnupfen so schlimm wie schon seit Jahren nicht mehr. Ein Hoch auf den Klimawandel. Hatschi.

  • Alles auf Null

    Es liegt nicht daran, dass ich älter werde. Auch nicht daran, dass ich fauler werde oder unmotivierter. Ich schätze der Grund ist eher in der Tatsache zu suchen, dass sich in meinem Leben im Moment alles ändert, alles auf Reset gestellt wird. Alle Zähler auf Null. Alles Neu.

    Und im Zuge dieses allgemeinen Neubeginns fällt mir mehr und mehr auf, dass ich keine Lust mehr habe auf dieses Gefrickel, dieses Probieren, dieses Basteln, bis es endlich passt. Alles was ich will, ist etwas, das funktioniert. Und zwar sofort.

    Vielleicht ist es euch aufgefallen. Meine Fotogalerie ist verschwunden. Vor wenigen Wochen fing der Ärger an. Mein Webspacezurverfügungsteller Sven teilte mir mit, dass ich mein Kontingent überschritten habe. Nach kurzer Suche war klar: Gallery2 erzeugte dermaßen viele Daten mit all seinen Zwischengrößen, seinen Chaches und seinen Thumbnails, dass aus knapp 90 Megabyte Bilddaten über 400 Megabyte wurden. Der Versuch, Zwischengrößen zu entfernen, die Thumbnails neu generieren zu lassen, endete mit der kompletten Auflösung der Galerie. Nichts funktionierte mehr, die Bilder konnten nicht wieder neu eingestellt werden. Also alles auf Null und neu installiert. Nun funktionierte es zwar, aber mir wurde klar, dass ich wieder mindestens einen Tag lang nur mit konfigurieren, hochladen und anpassen verbringen würde, nur um in wenigen Wochen wieder die Meldung zu erhalten: Ihr Webspace wurde überschritten.

    Ich hatte keine Lust mehr. Ich will einfach meine Bilder zeigen. Ich will, dass das einfach funktioniert.

    Ähnliches erlebe ich gerade an meinem Rechner. Früher war ich Mister Tool, probierte begeistert jede Art von Software aus und hatte im Grunde für jeden Anlass das richtige Programm zur Hand. Vorbei die Zeiten. Mittlerweile will ich nur noch Software, die funktioniert, die von Anfang an das tut, was ich will. Ohne langes Herumprobieren und Anpassen. Stichwort iTunes, Picasa und Google Earth. Auch Basteleien am Betriebssystem sind mir mehr und mehr zuwider. Ich habe schon nicht mal mehr Lust meinen Desktop zu verschönern. Funktionieren soll das Ganze und mich nicht immer wieder vor neue, völlig sinnlose Aufgaben stellen. (Vor kurzem funktionierte PeerGuardian nicht mehr. Keine Ahnung wieso, es stürzte einfach immer ab und auch mehrere Neu-Installationen brachten nichts. Zwei Stunden später klappte es endlich. Ebenfalls keine Ahnung wieso. Aber die zwei Stunden Lebenszeit waren zum Teufel)

    Mein Blog funktioniert. Weitestgehend. Es gibt immer noch Ecken und Kanten, die mir nicht so ganz passen und obgleich die Community rund um Serendipity sehr stark und hilfsbereit ist, mündet doch jeder Versuch etwas anzupassen, in langen Bastelstunden. Die ich einfach nicht mehr will. Ich möchte auch hier ein System, das mir die Arbeit abnimmt, mir sagt, was wo zu tun ist, um es genau so hinzubekommen. Ich möchte keine Forenbeiträge mehr schreiben mit Fragen wie "Wisst ihr, warum die Sidebar sich plötzlich so komisch verhält und weshalb dieses Plugin nicht funktioniert?"

    Nein, es liegt nicht daran, dass ich alt werde. Es liegt einfach daran, dass ich genug probiert habe und endlich alles einfach nur funktionieren soll. Schluss mit dem Basteln. Alles auf Null.

    Was also sind die Alternativen? Jegliches Gallery System verbannen und nun doch einen Flickr Account kaufen? (Ihr wisst ja, was ich davon halte) Ist Flickr tatsächlich der Heilbringer, wenn man nichts weiter will, als seine Fotos zu veröffentlichen?

    Doch endlich dem PC entsagen, alles verkaufen und ein MacBook holen?

    Serendipity in die Wüste schicken und endlich auf WordPress umsteigen?

    Auf jeden Fall würde dadurch so manches auf Null gestellt und neu begonnen. Aber ist es nicht so, dass man auch bei Flickr eben nicht so flexibel ist, wie ich es mir wünsche? Ist es nicht so, dass man auch auf dem Mac Software installieren und testen muss, bis man das richtige gefunden hat und auch hier immer wieder mal etwas kaputt gehen kann? (bitte nicht wieder eine Diskussion darüber) Ist es nicht so, dass auch WordPress erst einmal eingerichtet, konfiguriert und gepflegt sein will, von den abertausenden Plugins ganz zu schweigen?

    Alles auf Null. Es wird sich zeigen, wohin mich dieser Weg führt und ob jeder Neubeginn gleichzeitig auch eine Verbesserung und eine Vereinfachung bedeutet.

    Für eure Meinung und vielleicht auch Tipps wäre ich sehr dankbar.

  • Die eigene TV-Serie

    Oh ja, es ist wirklich beinahe lächerlich, wie mich das Ende einer Serie so fertig machen kann. Nachdem ich gestern die letzte Folge von Six Feet Under gesehen hatte, war mit mir den restlichen Abend nichts mehr anzufangen. Ständig den Song „Breathe me“ von Sia im Kopf und die letzten Bilder dieser Abschlußsequenz vor Augen, fragte ich mich, woher das eigentlich kommt. Schließlich weiß ich ja, dass alles nur Fiktion ist. Dass die ganze Serie nur produziert wurde, um Geld zu verdienen und alles Marktwirtschaftliche Hintergründe hat (obwohl man dem produzierenden PayTV-Sender HBO tatsächlich noch etwas wie Kreativität zutrauen kann). Wieso also tut dieses Ende weh?

    Nun, zunächst muss ich mir einfach eingestehen, dass ich Abschiede hasse. Egal welcher Art. Ich trenne mich nur äußerst ungern. Von Menschen, Dingen, Erinnerungen. Und eben auch von so abstrakten Sachen wie dem Inhalt von Serien, Filmen und Büchern. Das liegt ganz einfach daran, dass einige Inhalte es schaffen, mich emotional zu packen, mich gefangen zu nehmen. Ich möchte es ungern als Sucht bezeichnen, denn das ist es eigentlich nicht. Ich komme auch sehr gut ohne klar und natürlich ist das Ende einer Serie kein Beinbruch. Mein Leben wird natürlich weitergehen.

    Bei Serien, die einen gepackt haben ist es nun mal so, dass man sich mit den Figuren und den Geschichten über Jahre hinweg auseinander setzt. Man erlebt alles, was ihnen zustößt, ist gespannt, freut sich und leidet mit ihnen. Das Fiktive rückt für eine Stunde in den Hintergrund, die Tatsache, dass dies eine einseitige, unwahre Beziehung ist wird für einen Moment bedeutungslos. Diese Figuren erscheinen real und es fühlt sich an, als würden wir Freunde treffen. Man sieht wie sie sich entwickeln, man spricht mit anderen über sie, man erwischt sich sogar dabei über sie nachzudenken. Und sich zu fragen, ob es ein gutes Ende nehmen wird.

    Dann kommt das Ende, die letzte Folge, in der man sich verabschieden muss. Nie wieder von ihnen hören wird. So dumm das nun alles klingen mag, bei entsprechender Dramaturgie, den passenden Charakteren und interessanten Geschichten kann man sich kaum dagegen wehren, sich hingezogen zu fühlen. Und sich verletzt zu fühlen, wenn sie gehen.

    Dabei ist es für mich unerheblich, ob die Serie ein glückliches oder trauriges Ende nimmt. Der Abschied ist immer ein Abschied. Als Frasier sich entschloß seiner Liebe zu folgen und sich ein letztes Mal in der nun leeren Wohnung umsah, in der ich ebenfalls irgendwie zehn Jahre Gast gewesen war, wurde es mir schwer ums Herz. Aber auch als Carrie glücklich mit ihrem Big telefonierend in der Masse verschwand, war ich irgendwie traurig. Als Ally McBeal die Stadt verließ und all ihre Freunde auf der Straße standen um sich zu verabschieden, musste ich eine Träne unterdrücken, obwohl es letztendlich an der Zeit war, die Serie zu beenden. Aber ein Abschied ist immer ein Abschied.

    Ich kenne diesen Effekt auch von manchen Büchern. Auch hier ist man länger als nur ein paar Stunden mit der Geschichte beschäftigt und erfährt im Vergleich zu anderen Medien ungleich mehr über die Gedanken und Gefühle der Figuren. Die Beziehung wird noch etwas enger. So, als würde man der Geschichte eines guten Freundes lauschen. Manch ein Buch klappte ich zu und wünschte, ich hätte nie die letzte Seite erreicht.

    Bei Filmen passiert das eher selten. Zwei Stunden reichen nun mal nicht aus, um so eine tiefe Beziehung mit den Figuren aufzubauen. Zumindest in den seltensten Fällen. Filmen, denen das gelingt sind die Kleinode, die ich mir aus diesem Grund auch immer wieder anschauen möchte.

    Ich werde mir auch Six Feet Under wieder anschauen. Mit allen Folgen, allen Figuren, allen Dramen. Und werde wieder heulen, wenn ich am Schluß angelangt bin. An der Szene, die in einer Retrospektive die zukünftigen Geschehnisse aller Charaktere umreißt und jede einzelne immer mit dem Tod endet. So lange haben sich nach Glück gesucht in ihrem Leben, haben es schließlich gefunden, es für einen kurzen Moment genossen und sind am Ende doch dazu verdammt, zu sterben. Was bleibt ist Trauer, Schmerz und Tod.

    Eigentlich so wie im echten Leben. Streben wir nicht auch stetig nach dem Glück? Wohl wissend aber gekonnt ignorierend, dass es früher oder später mit uns zu Ende geht? Und das der unweigerliche Abschied naht?

    Manchmal stelle ich mir vor, der Star meiner eigenen Fernsehserie zu sein. Alles Roger – eine tägliche, dramatische, spannende, reale, lustige, traurige Fernsehserie. Sie hat ihre üblichen Locations, ihre immer wieder kehrenden Figuren und immer wieder einige Gaststars, die nur für ein paar Folgen erscheinen. Sie ist in Staffeln, also Abschnitte unterteilt und ständig passiert etwas Neues. Oder auch nicht. Würde man sie aber jede Woche auf 45 Minuten schrumpfen, käme vielleicht etwas dabei heraus. Und die Serie läuft und läuft, solange der Hauptdarsteller weiter seiner Suche nach dem Glück nachgeht.

    Vielleicht findet er es irgendwann. Eine Fernsehserie würde hier enden. Das Leben nicht. Und falls doch, so war es zumindest ein glückliches Ende. Aber ein verdammter Abschied wäre es doch.

  • Six Feet Under

    Ich schäme mich nicht meiner Tränen. Eben gerade habe ich die letzte Folge der Serie „Six Feet Under“ gesehen. Eine der mit Abstand grandiosesten TV-Produktionen überhaupt. Noch nie habe ich eine tiefschürfendere, emotionaler, verrücktere und doch lebensnahere Serie gesehen wie diese. Und mit lebensnah meine ich ebenso nah am Leben wie am Tod, worum es in jeder einzelnen Folge schließlich geht. Was mir Frasier bei den Sitcoms, Lost bei den Mystery Serien, Emergency Room bei den Krankenhausserien und CSI bei den Krimiserien ist, das ist/war Six Feet Under bei den dramatischen Serien.

    Und besonders nach diesem Ende (die letzten sechs Minuten der letzten Folge) kann ich mir nicht vorstellen, dass dies jemals getoppt werden kann. Ja, ich gebe zu, ich habe Rotz und Wasser geheult. Und es ist lange her, dass ein Buch/Film/Serie das geschafft hat. Und nun? Geht das Leben weiter, denn es war nur im Fernsehen. Irgendwie.

  • Von O bis O

    Look at all this white shit, man. So oder ähnlich dachte ich heute morgen, als ich die Außenwelt komplett zugeschneit vorfand. Oh Mann. Ist es nicht erst ein paar Tage her, als ich nur mit einem T-Shirt bekleidet an meinem Auto stand und grübelte, ob ich die Sommerreifen wieder drauf packen soll? Und nun diese weiße Scheiße. Ok, ich weiß, unter meinen Lesern befinden sich einige Wintersport-Begeisterte, Enthusiasten gar. Auch ich war einmal angehend leidenschaftlicher Alpinist, damals, als ich noch jung war. Und ich gönne auch jedem den Spaß. Schnee? In den Bergen, auf den Pisten, großartig. Hier unten, kurz vor Ostern, auf den Straßen, beschissen. Zum Glück ist mittlerweile das meiste weg geschmolzen und das Radio sagt mir, der Frühling käme nächste Woche zurück. Wollen wir es hoffen. Denn die Sommerreifen stehen bereit.

    Mein bester Freund Chris sagte mir einst, Winterreifen seien von O bis O obligatorisch. Also von Oktober bis Ostern. Da scheint er verdammt Recht zu haben, auch wenn ich befürchte, dass sich diese Regel demnächst auf J bis J verändert.

  • Nichtraucherblog

    In Anbetracht geltender und kommender Gesetze muss ich meine rauchende Leserschaft darauf hinweisen, dass dies ein Nichtraucherblog ist. Bitte macht während der Lektüre eure Zigaretten (Zigarillos, Pfeifen, Bongs) aus oder begebt euch in die speziell ausgewiesenen Raucherzonen um die nichtrauchenden Leser nicht zu stören. Ihr könnt auch gerne mit eurem Laptop und einem Aschenbecher auf den Balkon gehen. Oder die Schrift vergrößern und durch die Balkontür weiter auf den Monitor schauen, wenn ihr das Rauchen gar nicht lassen könnt. Ihr könnt auch gerne das Geld, das ihr während der nichtrauchenden Lektüre gespart habt, an mich überweisen. Ich bin stets für frische Luft und Spenden zu haben. Ich wünsche euch ein atmungsaktives Restleben.

    nichtraucher

  • Pfoten weg

    Bisher hielt ich Katzen für äußerst reinliche Tiere. Hinterhältige, eigensinnige, eingebildete, aber immerhin gepflegte Tiere. Vermutlich sind sie das auch (alles, was ich eben aufzählte). Nur nicht an den Füßen. Wie sonst ist es zu erklären, dass ich jeden Morgen Pfotenspuren einer Katze auf meinem Auto habe? Sogar wenn es wochenlang nicht geregnet hat. Diese miese Katze findet irgendwo eine Pfütze, um sich die Füße nass und schmutzig zu machen um dann einmal quer über die Windschutzscheibe zu latschen. Ehrlich, ich schwöre euch, die macht das mit Absicht. Bestimmt hat sie stets eine kleine Wasserflasche dabei, sieht sich hämisch grinsend um, ob sie beobachtet wird, gießt das Wasser auf den Rasen und trampelt solange darauf herum, bis sich eine veritable Pfütze gebildet hat. Und ich sehe sie vor meinem geistigen Auge, mit erhobenem Kopf und steilem Schwanz, hübsche Katzenpfotenmuster auf meinem frisch gewaschenen Wagen fabrizieren.

    Wenn ich sie jemals erwischen sollte, werde ich (Katzenfreunde bitte nicht weiter lesen) mein Auto mit ihrem Fell auf Hochglanz polieren. Oder ich mach das Vieh endlich mal richtig sauber…

    muschinass

  • Noch haariger

    Mir fiel noch eine kleine Ergänzung zu meinem haarigen Beitrag ein. Frisurentechnisch habe ich nun wirklich schon fast alles versucht (Vokuhila, Dauerwelle und Locken fehlen noch). Auch eine ganz kurze Variante wagte ich vor knapp zwei Jahren. Und da dies für mich großer Schritt war (wer wird schon gern seine ganze Pracht los), überlegte ich mir, dies zu filmen. Ich entwarf ein Skript, dachte mir coole Kameraeinstellungen und Schnitte aus, wollte mit Farben, Licht und Effekten in der Nachbearbeitung spielen und eine fetzige Musik darunter legen. Der Film sollte sinnigerweise „Abschnitt“ heißen.

    Das Problem, wenn man Drehbuchautor, Produzent, Regisseur und gleichzeitig noch Hauptdarsteller ist: man kann nicht alles gleichzeitig machen. Auch nicht bei einem Kurzfilm wie diesem (er wäre vielleicht knapp zwei Minuten lang geworden). Deshalb gab ich die Aufgabe des Kameramanns an einen Freund ab, der aber leider nicht so ganz mit seinem eigenen Equipment zurecht kam. Von der nicht wirklich tollen Bildqualität abgesehen (dafür kann er ja nichts) und der Erkenntnis, das ich mir viele Einstellungen anders vorgestellt hatte, brachte er es fertig, die Kamera zu stoppen, wenn aufgenommen werden sollte, und sie aufnehmen zu lassen, wenn wir die nächste Einstellung vorbereiteten. So habe ich am Ende nur ein wenig minderwertiges Material, jede Menge Outtakes und fast einen Glatzkopf bekommen.

    Damit die Aktion aber nicht völlig umsonst war, zeige ich ein paar der dramatischsten Screenshots. Die Handlung, die Action, die Musik müsst ihr euch einfach dazu denken.

    Screenshot01Screenshot02Screenshot07