Es ist der 1. Januar 2026. Mittlerweile sind wieder anderthalb Jahre seit meinem letzten Beitrag vergangen. Und ohne zu Meta zu werden, erneut zu erklären, zu entschuldigen, zu lamentieren, komme ich direkt auf den Punkt. Es wird sich hier einiges ändern. Weil sich einiges ändern muss. Hier und überall.
Was habe ich vor? Zunächst wird es hier wahrscheinlich keine Artikel mehr im üblichen, bekannten Sinne mehr geben. Ich habe gemerkt, wie sehr mich das Format unter Druck gesetzt hat. Gleichzeitig spüre ich aber immer noch diesen Kitzel in mir zu schreiben, Gedanken loszuwerden, oder die Welt auf interessante Aspekte hinzuweisen. Da Social Media sich schon seit langem selbst zersetzt und nur noch toxisch ist, verlagere ich das Ganze hierher. Kein X, kein Mastodon, kein Threads, kein Tik Tok, kein Instagram, kein Bluesky – wenn ich etwas erzählen will, dann hier. Wenn ich nur einen Satz, nur einen Gedanken loswerden will, dann hier. Wenn ich spannende Artikel verlinken will oder tolle Videos entdeckt habe, dann veröffentliche ich sie hier. Aus Blogging wird Microblogging.
Dazu werde ich einiges umbauen müssen und ich gestehe: Ich habe erst heute damit begonnen, mich ernsthaft damit auseinanderzusetzen. Ich werde Zeit brauchen.
Denn, es wird einen zweiten Schritt geben. Auch wenn Social Media sich aus meiner Sicht gerade selbst abschafft, so wie es das Blogging schon vor vielen Jahren getan hat, glaube ich noch immer daran, dass man Leser erreichen kann und muss. Nur eben auf anderem Weg. Niemand abonniert mehr Blogs. Niemand weiß mehr, was ein RSS Feed ist und was man damit macht. Aber noch kennt jeder das Format E-Mail (Noch!). Und deshalb soll es kurzfristig einen unregelmäßigen Newsletter geben. Die Sammlung meiner Gedanken, Ideen, Inspirationen direkt in das heimische Postfach. Auch hier stehe ich noch direkt am Anfang und werde einige Zeit brauchen, den richtigen Weg und die Ausrichtung zu finden.
Mein Ziel ist es, mit meinem Schreiben wieder Menschen zu erreichen, so wie es in den Anfangstagen des Blogs 2005 gelang, so wie es in meiner Hochzeit bei Twitter gelang. Ich möchte wieder Spaß am Schreiben haben und keinen Druck, aus allem einen langen Artikel mit guter Verlinkung und passendem Header-Bild zu machen. Einfach raushauen, einfach machen. Ich glaube, das fehlt mittlerweile an allen Ecken. Es wird diskutiert und gegrübelt und gestritten und Arbeitskreise geschaffen – aber es wird kaum mehr einfach nur gemacht.
Ich mache es jetzt. Und ich hoffe, ihr seid dabei.
P.S.: Noch ein Versprechen an mich und meine Leserschaft. Alles, was ich hier schreibe ist frei von KI. Auch wenn die Satzstruktur nicht so geschliffen ist und es hier und da zu wenig oder zu viele Kommata geben sollte – ich schreibe genau so, wie ich bin. Mit einigen Fehlern, aber echt.