Der zehnte Tag meiner Challenge „Der 30 Tage Lauf“. Ein Drittel ist geschafft, zwei Drittel liegen noch vor mir. Und heute traf ein, was ich neulich schon befürchtete. Ich musste kürzer treten. Da ein kompletter Lauf nicht möglich war, ich mich aber dennoch bewegen wollte, nutzte ich einen notwendigen Arztbesuch in der Stadt für einen strammen Marsch dorthin. Kein Spaziergang, doch selbst hier machten sich die Knie bemerkbar. Ich spüre, dass ich mehr Erholung benötige und bin gespannt, wie mein Körper morgen reagiert.
An Tag 9 meiner Challenge „Der 30 Tage Lauf“ war es mir nicht möglich, länger als 3 Kilometer zu laufen. Zum Einen machten sich meine Knie immer mehr bemerkbar. Zum anderen wurde es langsam dunkel und ich wollte nicht in Gefahr geraten, den Werwölfen im Wald zum Opfer zu fallen. Immerhin: Meine Herzfrequenz blieb konstant auf einem niedrigen Niveau. (Wohl auch, weil ich keinem Werwolf begegnete.)
An Tag 8 meiner Challenge „Der 30 Tage Lauf“ denke ich über Lauftechnik nach. Die ich nicht habe. Egal, wie viele Youtube-Videos ich mit nützlichen Tipps und Ratschlägen zu diesem Thema schaue, meine Technik besteht weiterhin darin, ein Bein unkontrolliert vor das andere zu werfen. So bewege ich mich überraschenderweise fort. Und so kommt es neben fehlender Ausdauer und Geschwindigkeit zu Schmerzen im Knie. Selbst der freundliche Laufschuhverkäufer attestierte mir bei einem Probelauf eine wackelnde Hüfte und zu wenig Stabilität im Rumpf. Nunja, ich war halt schon immer etwas lockerer…
Eine Woche ist rum. Sieben Tage lang ein Lauf pro Tag. Und heute, an Tag 7 meiner Challenge „Der 30 Tage Lauf“ denke ich über Regeneration nach. Ausreichende Pausen sind für einen Trainingserfolg unabdingbar. In den Pausen zwischen den Trainingseinheiten hat der Körper die Chance, sich zu erholen und erst in den Ruhephasen haben Muskeln überhaupt die Möglichkeit, die gesetzten Reize zu nutzen, um zu wachsen. Mehr ist also nicht immer besser. Zu viel Training, also Übertraining, gilt es üblicherweise zu vermeiden.
Nach nur fünf Stunden Schlaf (Nachbarn) und zwei Stunden Gartenarbeit (Gemüse) lief ich an Tag 6 meiner Challenge „Der 30 Tage Lauf“ die kürzeste Runde bislang. Ich war zu erschöpft. Bin aber trotz allem stolz, mich aufgerafft zu haben.
Tag 5 meiner Challenge „Der 30 Tage Lauf“. Wieder regnet es, wieder laufe ich meine Runde durch mein nahegelegenes Wäldchen und frage mich dabei, wann ich zuletzt Regen an meinen nackten Beinen gespürt habe. Als ich noch ein Kind war? Die Waldrunde ist übrigens tatsächlich 400 Meter lang, also eine Runde auf der Aschenbahn. Die Aschenbahn. Wie sehr ich es als Kind und Jugendlicher gehasst habe, dort Runden drehen zu müssen. Erinnerungen an stinkende Umkleidekabinen, Sportbeutel und Bundesjugendspiele kommen hoch. Es war nicht alles schön als Kind. Und hätte ich mir damals träumen, dass ich etwa 35 Jahre später mit Freude durch den Wald laufe?
Größte Herausforderung an Tag 4 meiner Challenge „Der 30 Tage Lauf“ war es, das richtige Zeitfenster zwischen den Gewittern zu finden, um nicht komplett naß zu werden. Das Laufen selbst bereite keine Probleme. Ich wählte erneut meine übliche Waldrunde, auch wenn sie vermutlich nicht länger als 400 Meter ist und ich daher gefühlt ein Dutzend Mal im Kreis laufe. Damals, als Besuche im Fitness-Studio noch möglich waren, begab ich mich gerne aufs Laufband und verband Krafttraining mit Ausdauertraining. Ein Laufband fühlt sich an wie in ein Hamsterrad. Man rennt, kommt nicht von der Stelle, ist in einer großen Halle unter Neonbeleuchtung… Auch wenn meine Waldrunden kurz sind, liebe ich die kühlen Schattenspiele der Bäume, den Duft nach Erde, Laub und Moos, die feuchte Luft, den weichen Boden unter mir. Und ich genieße es, dass er so nahe ist.
Es regnet. Doch wie in meiner Einführung zur Challenge „Der 30 Tage Lauf“ beschrieben, soll mich kein Wetter aufhalten. Nur eine der von mir aufgestellten Regeln und Ziele. Und ich lief auch nur einen kurzen Bogen (Haha, siehe Foto).
Aber ich frage mich, ob meine gesetzten Regeln überhaupt smart sind. Als ehemaliger Projektmanager ist mir die SMART-Regel natürlich wohl bekannt. Ziele sollen dabei stets spezifisch, messbar, aktivierend, realistisch und terminiert sein. Schauen wir doch mal genauer hin.
Erstaunlich, wie schnell man im Sommer für einen Lauf bereit ist. Heute, an Tag 2 meiner Challenge „Der 30 Tage Lauf“, war es allerdings so heiß, dass ich kurzerhand einen Kuchen buk (ja, das schreibt man so). In meinen Sportklamotten. Um etwas zu haben, worauf ich mich freuen konnte. Meine Runde ging wieder durch den Park wie am Tag zuvor, heute allerdings mit einigen kleinen Schlenkern, vorbei ein grasenden Schafen. Wie erwartet lief ich heute nicht so viel. Zumal ich bereits einen 6 Kilometer Spaziergang am Vormittag absolviert hatte.
Tag 1 meiner Challenge „Der 30 Tage Lauf“. Üblicherweise laufe ich etwa 7 oder 8 Kilometer, wenn ich mich alle drei bis vier Wochen dazu aufraffen kann. Da mir nun ein tägliches Programm bevor steht, wollte ich gemächlich und kurz beginnen. Was mir nicht ganz gelang. Ich wählte einen nahe gelegenen kleinen Park, in dem ich meine Runden drehte. Sonne, Wald, Waldboden, ein kleiner Tümpel. Alles was man braucht. Ich startete bewusst zu einer Uhrzeit, zu der ich üblicherweise ein Nickerchen bevorzugen würde. Also zwischen 11 und 19 Uhr. Und war erstaunt, wie schnell ein Lauf doch gestartet ist, wenn man den Entschluss gefasst und der „Druck“ entsprechend groß ist. Und wie schnell so eine halbe Stunde vergeht, wenn man Spaß hat…
Vor einiger Zeit versuchte ich mich selbst herauszufordern. Um mein mittlerweile brachliegendes Blog wieder zu beleben, beschloss ich, einen Monat lang täglich einen Beitrag zu verfassen. Ganz gleich wie umfangreich der Artikel oder welches Thema er behandelte. Ich schaffte es, doch seitdem ist hier leider wieder sehr viel Ruhe eingekehrt. Deshalb setze ich mir jetzt ein neues Ziel. Und eine für mich noch schwierigere Aufgabe.
Ich möchte jeden Tag laufen gehen. Einen Monat lang. Vom 1. Juni bis zum 30.Juni. Egal, bei welchem Wetter, egal wie lange. Ziel ist es, jeden einzelnen Tag den Arsch hoch und die Laufschuhe an die Füße zu kriegen und das Haus zu verlassen. Mir erscheint das jetzt, nach Monaten zuhause, dringender denn je. Über jeden einzelnen Lauf möchte ich hier Buch führen und quasi öffentlich (wenn man das in diesem Blog so nennen kann) meine Erfolge und Misserfolge kundtun.
der Kerl, der euch nun seit über einem Jahr auf den Straßen und Gehwegen entgegen kommt und euch fragt, bittet, anfleht, ein bisschen zur Seite zu gehen, bin ich. Auch nach so langer Zeit, nach einer ersten Welle, einer zweiten Welle, an der Schwelle zur dritten Welle, scheint ihr das Prinzip Abstand noch immer nicht kapiert zu haben. Ich zitiere gerne mal die Wikipedia für euch:
Der Abstand, auch die Entfernung oder die Distanz zweier Punkte ist die Länge der kürzesten Verbindung dieser Punkte.
Niemand sieht dich komisch an, wenn du gestehst, Angst vor dem Zahnarzt zu haben. Beinahe jeder hat Angst vor Zahnärzten. Vor den Schmerzen. Vor der Hilflosigkeit, diesem Gefühl, ausgeliefert zu sein. Nicht mehr sprechen und um Hilfe schreien zu können. Und niemand geht gerne zum Zahnarzt, außer vielleicht wirklich dem einen oder anderen Masochisten.
So dachte er, auf dem schneeweißen Behandlungsstuhl sitzend. Alles in diesem Behandlungszimmer war unschuldig weiß oder apfelgrün. Lediglich eine kleine rote Lampe am modernen Monitor über seinem Kopf störte den Gesamteindruck. In der Tat, mit dieser Praxis hatte sich jemand sehr viel Mühe gegeben. Und vermutlich auch sehr viel Geld ausgegeben. Geld, das erst wieder verdient werden musste.
Natürlich hatte auch er Angst vor dem Zahnarzt. Aber aus völlig anderen Gründen als der Rest der Menschheit. Um ehrlich zu sein, machten ihn Frisörbesuche weitaus nervöser. Er hatte weiß Gott schon viele Frisöre gehabt. Mehr als Zahnärzte. Doch auch diese wechselte er bei fast jedem zweiten oder dritten Besuch. Immer dann, wenn er sich schlecht behandelt fühlte. Ungenügend beraten. Und schier abgezockt.
Zahnärzte, die ein Leuchten in den Augen bekamen, wenn sie einen Blick in des Patienten Mund warfen, mussten unbedingt gemieden werden. Das deutlich hörbare Klingeling rührte nicht von heruntergefallenem, medizinischem Besteck her, sondern von der imaginären Kasse im Kopf so manchen Arztes. Mit einem Male schienen der teure Behandlungsstuhl, die extravagante Wandbemalung und die hochmoderne IT-Einrichtung bezahlt. Vom dritten Jahresurlaub ganz zu schweigen.
Begonnen hatte alles mit dem üblichen Dorfzahnarzt, der mit seiner Ausbildung aus den 40ern und dem Equipment aus den 50ern des letzten Jahrtausends zwar die komplette Jugend vom ersten Milchzahn bis zur ersten Zahnlücke begleitete, dabei aber Schlimmes anrichtete. Da wurde gebohrt, gezogen und mit Amalgam aufgefüllt, dass es nicht mehr schön war. Mit dem Umzug aus der Heimat kamen auch neue Ärzte und das Wissen um die Wichtigkeit gesunder und schöner Zähne. Ab hier ging es quasi nur noch um Schadensbegrenzung.
Jeder Zahnarzt den er besuchte, war ihm von jemandem empfohlen worden. Denn jeder ist mit seinem Zahnarzt zufrieden. Oder weiß es einfach nicht besser. Komischerweise schien außer ihm niemals jemand auf der Suche nach einem Zahnarzt zu sein. Jeder Befragte schwor auf seinen. So hatte ihm eine Freundin ihren Zahnarzt ans Herz gelegt. Er sei geduldig, kompetent und sehr gut, beschrieb sie. Nun, er war gut darin, Amalgam zu Gold zu machen. Im Mund und in der Tasche. Als er den Arzt Tage später grinsend und weiße Zähne bleckend in einem Jaguar vorbei fahren sah, dachte er sich, dass zumindest die Kühlerfigur nur durch seinen Besuch bezahlt worden war.
Und offenbar lernte er nicht. Immer wieder fiel er auf toll designte Homepages, teuer eingerichtete Praxen, unglaublich hübsche und freundliche Sprechstundenhilfen und warme, freundliche Worte herein. So wie auch dieses Mal. Seit zehn Minuten hockte er nervös auf dem vermutlich unglaublich teuren Behandlungsstuhl, der so strahlend weiß war, dass bestimmt noch keine zehn Patienten darauf Platz genommen hatten. Leise Musik rieselte aus einem unsichtbaren Lautsprecher, der Monitor zeigte beruhigende Tierfilme.
Doch nichts beruhigte ihn. Er wusste, dass ihm in wenigen Minuten die teuersten Behandlungen angeboten wurden, alles natürlich nötig und nur in seinem Sinne. Er schwitzte und spürte, wie sich seine Hände um die weißen Armlehnen des Stuhls klammerten und seine Knöchel ebenso weiß hervor traten. Er musste raus, stand auf, schlich sich an der hübschen und freundlichen Rezeptionisitn vorbei und verließ heimlich die edel und teuer eingerichtete Praxis. Er würde nie wieder zurück kommen. Und beschloss, seinen Adrenalinpegel in nächster Zeit nur von einem Frisör in die Höhe treiben zu lassen. Haare wuchsen schließlich schneller nach als Zähne.
Als Teenager muss man sich meist damit abfinden, eine schlimme Haut zu haben. Besonders im Gesicht, also da, wo das inzwischen interessante andere Geschlecht es sofort sieht. Dummerweise hat man mehr Pickel im Gesicht, als am Arsch. Wenn man wirklich darunter leidet, eine böse Haut zu haben, versucht man alles mögliche, um gegen sie vorzugehen. Man fällt auf Clerasil-Werbung herein, geht zum Hautarzt, bekommt allerlei Mittelchen verschrieben und glaubt den Ammenmärchen, man solle keinen Senf, keine Schokolade und keine Chips mehr essen. Und wenn das alles nicht hilft, dann tröstet man sich mit dem Gedanken, bald älter zu werden und dieses Martyrium hinter sich lassen zu können.
Und dann steht man, mittlerweile über 30 Jahre alt, vor dem Spiegel und flucht. Weil die Haut noch immer nicht problemlos ist. Weil man noch immer spezielle Pflegeprodukte braucht. Seifen, Reiniger, Cremes etc. Bei jedem neu entdeckten Pickel ist man schlagartig wieder 15 Jahre alt. Und noch immer hat man mehr Pickel im Gesicht, als am Arsch.
Ich hatte schon immer Problemhaut. Was zusammen mit meiner Eitelkeit zu argen Differenzen führt. Kein Produkt, das ich noch nicht getestet habe. Keine Ernährungsumstellung, die ich noch nicht erwogen und versucht habe. Keine Möglichkeit, es einfach locker zu nehmen. Dazu kommt noch, dass meine Haut eine blöde Kuh ist und mich gerne ärgert. Teste ich einen neuen Gesichtsreiniger, fühlt sie sich stets wunderbar an, gibt mir das Gefühl, sie besiegt und beruhigt zu haben. Die T-Zone ist unter Kontrolle und die Demokratie wird abgeschafft. Doch die Rebellion lässt nicht lange auf sich warten. Meine Haut schafft es immer, einen Weg zu finden, jedes noch so teuere Pflege-Produkt auszutricksen. Holt zum Gegenschlag aus und lacht sich ins Fäustchen.
Auch sonst verhält sie sich völlig widersprüchlich. Egal, wieviel Schlaf ich hatte, was ich aß, wie lange ich in der Sonne war und ob ich mein Gesicht überhaupt wasche, kommen die Probleme. Oder sie kommen nicht. Und sie mag es, wenn ich sie regelmäßig rasiere. Gegen den Strich. Also bitte. Was für eine blöde Kuh.
So stehe ich weiterhin im Bad vor dem Spiegel, kontrolliere wie bereits vor zwanzig Jahren mein Gesicht, freue mich, wenn alles „clean“ ist und weine leise, wenn sich an besonders exponierter Stelle etwas zusammen braut. Renne wieder in Panik in die Drogerie, wasche mein Gesicht mit noch teureren Mitteln, die anfangs helfen und dann wieder nicht. Und gebe irgendwann auf. Sage mir, ich kann ja jetzt fett werden, meine Haare nie wieder waschen und mich passend zum Gesicht gehen lassen. Was ich natürlich nicht tue. Der Löwe ist eitel und bleibt es auch.
Ich freue mich schon darauf, eine dicke Schicht Make-Up für meine Aufbahrung verpasst zu bekommen. Vermutlich werde ich im Sarg so gut aussehen, wie mein ganzes Leben zuvor nicht.
Derzeit beschäftigt mich wieder einmal ein komplexes Problem. Welches ist das beste Männerdeo? Die Werbung verspricht vieles, die Realität hält nicht einmal die Hälfte davon und auch Empfehlungen führen oftmals zu den abenteuerlichsten Produkten. Da gibt es Deosticks mit und ohne Alkohol, mit und ohne Mineralien, mit und ohne Parfümstoffen, mit und ohne Wasweißich. Alle versprechen, dass man nicht bei jedem kleinen Schweißausbruch zu müffeln beginnt. Viele versprechen, diesen Zustand sogar 24 Stunden halten zu können. Manche versprechen sogar, dass man(n) sich der Frauen nicht mehr erwehren kann, die plötzlich hinter einem her sind. Und einige versprechen, dass man gar nicht erst zu schwitzen beginnt, wenn man das Deo benutzt.
Nun, wir alle wissen, dass sie alle lügen. Also war ich in letzter Zeit öfter in der Drogerieabteilung als mir lieb war und probierte mich durch. Sprays, Roller, Sticks, verschiedene Marken, verschiedene Wirkstoffe. Letztendlich bin ich aber noch zu keinem Schluss gekommen. Auch die Stiftung Warentest, die letztens Deodorants getestet hatte, war nicht wirklich eine Hilfe. Denn wenn ein Deo wirkte, hinterließ es so schlimme Flecken unter den Armen und an den T-Shirts, dass man dachte, man würde das nie wieder entfernt bekommen (liegt übrigens an Aluminiumsalzen). Waren die Deos fleckenfrei, wirkten sie überhaupt nicht (was ich selbst nach einem stressigen Leitstellen-Arbeitstag feststellen konnte). Ja, manche schneiten sogar. Eine Art Pulver bildete sich unter den Armen, was für Trockenheit sorgen soll, aber letztlich nur den Effekt hatte, dass ich dachte, Schuppen unter den Armen zu haben.
Seit kurzem wirbt Axe wieder mit einer neuen Reihe und nennt auch diese nicht Deodorant sondern Anti-Transpirant. Ich werde das überprüfen, sobald mein derzeit genutztes Rexona-Spray aufgebraucht ist. Dieses ist übrigens in der Tat ein Männerdeo. Ein absolutes Männerdeo. Liegt es an meiner verdorbenen Phantasie, oder könnte man nicht noch deutlicher machen, dass es sich hierbei eindeutig um ein Männerdeo handelt?
Heute habe ich mich gefragt, ob es die Angst vor Clowns wirklich gibt. Hier und da hört man davon. In der Literatur, in Fernsehserien und in Spielfilmen wird gerne mit diesem Thema gespielt. Man denke nur an Pennywise, den teuflischen Clown aus Stephen Kings „Es“. Aber gibt es wirklich (erwachsene) Menschen, die Angst vor Clowns haben?
Gibt man bei Google den Suchbegriff „Angst vor Clowns“ ein, so findet man als erstes Suchergebnis tatsächlich die Homepage des von mir sehr geschätzten Herrn Pastewka (na, das wird sich mit diesem Artikel ändern, hehe). Sucht man ein wenig weiter, zum Beispiel bei Wikipedia, findet man zwar keine Erklärung für diese Angst, die übrigens Coulrophobie heißt, dafür aber eine unglaublich lange Liste anderer Phobien, die Menschen haben können (und wohl auch haben).
Coulrophobie wird in diesem Artikel über Clowns kurz angerissen. Weitere Erklärungen, wie beispielsweise Ursachen oder Therapien, finden sich nicht. Aber man entdeckt sehr schnell diverse Foren, in denen von dieser Angst berichtet wird, in denen Betroffene zu Wort kommen und erklären, warum sie Angst vor Clowns haben. Interessanterweise waren die Auslöser stets entweder traumatische Zirkusbesuche (grell geschminkte, viel zu laute Personen, die Schabernack treiben), Clownspuppen (das starre Grinsen) oder eben der TV-Film „Es“.
Wenn man alles zusammen rechnet, fehlen mir etwa achteinhalb Jahre Schlaf. Da jeder Mensch mit mehr oder weniger Schlaf auskommt, könnte man ja denken, dass achteinhalb Jahre zu verkraften sind. Aber das ist es leider nicht. Ich schlafe abends nicht ein, wache morgen aus den verschiedensten Gründen zu früh auf und bin den restlichen Tag wie gerädert. Auch Mittagsschläfchen helfen nicht, da ich einfach keine Ruhe finde um ein wenig zu schlummern. Und wenn es doch gelingt, bin ich nach dem Mittagsschlaf noch fertiger als zuvor.
So wandle ich stets im Halbschlaf umher. Oder besser gesagt im Wachkoma. Denn anders als Schlafes Bruder habe ich meine Schlaflosigkeit nicht selbst gewählt. Sie begleitet mich schon seit Jahren und lässt mich nicht in Ruhe.
Natürlich gibt es die verschiedensten Strategien um diesem Problem zu begegnen. Ich habe sie alle probiert. Ich habe Tees versucht, Entspannungsübungen, lese Bücher darüber und habe auch versucht, abends nichts zu essen. Ich habe mir das perfekte Bett mit der perfekten Matratze gekauft und liege auch in diesem seit neuesten unbequem (ich wache stets mit steifem Nacken und Kopfschmerzen auf). Egal, ob mit Alkohol oder ohne, egal, bei welcher Temperatur, egal um welche Uhrzeit ich ins Bett gehe. Wirklich tief schlafen kann ich nur nach mehreren Nächten ungesunden Schlafes. Und dann ist es aus purer Erschöpfung.
All das wäre ja zu verkraften, wenn nicht mein gesamtes Leben darunter leiden würde. Meine Motivation leidet, meine Kreativität, mein Antrieb und schließlich auch meine Stimmung. Vor zwei Wochen hatte ich Urlaub und hing den ganzen Tag nur erschöpft herum. Man könnte ja genießen den ganzen Tag nur rumzuhängen, aber ich konnte es nicht. Ich ärgerte mich, weil es soviel gibt, was noch zu tun ist.
Genau das lässt mich auch mittags nicht schlafen, ständig schwirren mir Gedanken durch den Kopf, was ich noch erledigen müsste. Fehlender Sport ist eine andere Geschichte. Natürlich würde mich das vielleicht besser schlafen lassen, aber die Schlappheit verhindert, meinen Arsch hoch zu kriegen. Ein Teufelskreis.
Während ich dies schreibe, bereite ich mich auf meinen Arbeitstag vor, der heute Abend enden wird, mit einem kleinen Essen und einer Dusche ins Bett führt, nur um morgen früh um fünf wieder zu beginnen. Frühschichten sind nun mal auch nicht hilfreich bei Schlafmangel.
So lebe ich erschöpft von Tag zu Tag, ärgere mich über nicht erledigte Dinge durch diese Erschöpfung und kann vermutlich genau deshalb nicht zur Ruhe finden.Schreibt mir eure Tipps und Strategien um zu einem besseren Schlaf zu finden. Ich bin für jede Hilfe dankbar.
Hallo, mein Name ist Roger und ich bin süchtig. Meine Sucht verbindet mich mit einem großen Teil der Bevölkerung. Meine Sucht hat bisher weder ein Forum, noch eine Lobby, es scheint, als würde sie offiziell gar nicht existieren. Nur die Apotheker wissen um diese Sucht, dabei verkaufen sie die Droge dafür selbst. Ich bin abhängig von Nasenspray.
Ich kenn nicht wenige Menschen, die wissen, was man als Nasenspray-Süchtiger durchmacht. Es beginnt meist ganz harmlos, mit einem Schnupfen, einer Erkältung. Schnell greift man zu dem kleinen Sprühfläschchen um sich Erleichterung zu verschaffen. Und stellt fest, dass die Nase sogar freier wird als sie jemals zuvor war. Endlich wieder frei atmen. Endlich leben.
Man ignoriert die Warnungen des Apothekers, das Spray nur maximal fünf Tage zu nutzen. Fünf Tage sind schnell vorbei, die Nase immer noch zu. Mehr noch, ohne Spray wird die Nase gar nicht mehr frei. Man röchelt, man schnäuzt, doch es hilft alles nicht. Man zwingt sich zu verzichten. Bis zum Mittagessen, da muss man einfach sprühen, sonst würde man gar nichts mehr schmecken. Und schon ist man wieder im Suchtkreislauf.
Einige meiner Bekannten wechseln sogar regelmäßig den Apotheker, um sich ihren Stoff zu besorgen, damit dieser nicht merkt, wie man sich regelmäßig alle zwei Wochen Nachschub holt. Die Warnungen hören sie sich an und denken dabei doch nur an ihren nächsten Schuss, der wieder Freiheit bedeutet.
Heute habe ich mit der Entwöhnung begonnen. Die regnerische Bodensee Luft scheint mich gut dabei zu unterstützen. Allerdings weiß ich, dass es ein steiniger Weg werden wird. Der wiedergekehrte Heuschnupfen tut sein Übriges und ich werde die nächste Zeit wieder mal als Genital-Hamster herum laufen müssen. So nenne ich es, wenn die Hosentaschen prall gefüllt mit Taschentüchern, Schlüssel, Handy und Co sind.
Vielleicht sollte man sich überlegen, die Nasenspray Industrie zu verklagen. Im Namen des Volkes: Genital-Hamster gegen Spray-Konsortium. Schließlich kann man in den USA auch Coca Cola verklagen, weil man bei täglichen 10 Litern des Gesöffs dick wird und einem die Zähne ausfallen.
…bin ich vielleicht schon tot. Nein, so schlimm ist es zum Glück nicht. Aber gestern diagnostizierte mein Arzt, dass die Krankheit, die mich seit Donnerstag letzter Woche in ihrem festen Griff hält, eine ausgeprägte Angina ist. Mit allem Drum und Dran wie ständige Temperaturen um die 40, Schwindel, Zittern und Schwitzen, und geschwollen Lymphdrüsen, die mich wie ein Hamster aussehen lassen. Außerdem kann ich kaum etwas schlucken und wenn, kann ich es kaum drin behalten. Es ist schrecklich und ich wünsche das echt niemandem. Diesen kleinen Beitrag zu schreiben hat mich mehrere Stunden gekostet, aber ich wollte meine Stammleserschaft (Hallo, ihr Drei) darüber informieren, warum es keine neuen Artikel mehr zu lesen gibt.
Ich hoffe, ich bin bald wieder auf dem Damm. Etwas Gutes hat es allerdings. Durch das Schwitzen und wenige Essen habe ich bestimmt vier Kilo abgenommen. Das heißt, der Sommer kann kommen, meine Strandfigur ist bereit. Bis bald
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