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Müde vom stundenlangen Doom-Scrolling? Erschöpft von toxischen Social Media Diskussionen? Nachrichten Portale gaben dir den Rest, während du schon am Boden liegst? Und die KI lügt und halluziniert wieder vor sich hin? Dann nutze das für dich. Sag deinem KI-Bot, er soll dir sagen, dass alles wieder gut wird. Trump, Ukraine-Krieg, Nazis in Deutschland, Klimawandel, was auch immer dich gerade fertig macht. Sag ihm, er soll die Aussage, das alles wieder gut wird nur mit Fakten belegen und hierzu auch die Quellen nennen. Und dann hülle dich ein in eine wohlig warme Zukunftsvision, die sich so real anhört, dass sie fast wahr sein könnte. Das Leben ist schön.
Mein Verhältnis zu Icons ist zwiespältig. Sie sind sinnvoll und nützlich, können aber bei falscher Anwendung mehr Schaden anrichten, als manch einer denkt. Zu viele Icons, Icons mit unklarer Bedeutung oder falscher Metapher verschlechtern die kognitive Last von Nutzern, die Scanbarkeit von Oberflächen und somit auch die Usability. Nun wird Apple ja gerne als der Gold-Standard in Sachen Design angesehen, besonders bei Nicht-Designern. Umso bemerkenswerter die Vielzahl an Verfehlungen, die Apple seit den 26er Updates eingeführt hat. Liquid Glass kann nur als üblen Fehltritt bezeichnet werden, der hoffentlich in den kommenden Jahren angepasst wird. Ähnlich schlimm sind allerdings auch die Änderungen in den Human Interface Guidelines von Apple und dem dort beschriebenen Umgang mit Icons. Denn ein Jahrzehnte altes Paradigma wurde über Bord geworfen und die massenhafte Nutzung von Icons wird nicht nur erlaubt, sondern empfohlen und durchgeführt. Mit entsprechend schlechten Ergebnissen. Icons sind überall – doppelt und dreifach, inkonsistent oder komplett falsch. Neben den oben genannten Verschlechterungen markiert Apple damit allerdings einen Präzedenzfall, der leider viele Nachahmer finden wird. Weil: Gold-Standard. Howard Oakly fasst den Zustand hier sehr gut zusammen. Noch besser und genauer auf das Icon-Thema eingegangen wird hier bei Jim Nielsen und vor allem bei Niki Tonsky, der eine sehr ausführliche Zusammenfassung, Gegenüberstellung und Analyse anbietet.
Und dann stellst du mit einem Mal fest, dass dein persönliches Blog 21 Jahre alt ist. Und du das Jubiläum zum 20sten einfach verpasst hast…
Die Kinder in der Nachbarschaft wollen mich hereinlegen. Erneut streifen sie durch die Straßen, klingeln an Haustüren und verlangen Gaben. Gut, diesmal keine Süßigkeiten, sondern Geld. Dafür schreien sie auch nicht „Süßes oder Saures“ sondern singen Lieder. Andere Kostüme tragen sie auch. Aber einen Sticker kleben sie dennoch an die Tür oder malen mit Kreide ihre Tags als Graffiti, selbst wenn man bezahlt hat. Höchst eigenartig. Ich bin mir sicher, dass Halloween nur einmal im Jahr ist.
Es ist wichtig, das neue Jahr möglichst ohne Altlasten zu beginnen. Und eine Altlast von mir, war die immer wieder kehrende Frage, ob im Intro des Songs „Eye of the tiger“ ein Riff tatsächlich zu spät einsetzt oder ob ich mir das jahrelang nur eingebildet habe. Ich bin wohl weit davon entfernt, ein perfektes Gehört zu haben, aber diese eine Stelle in dem Song störte mich schon immer. Spätestens aber, als ich damals mit der Playstation 3, dem Spiel Rockband und meiner Gitarre hier regelmäßig einen Punkt verspielte, weil ich im Takt war und der Songs eben nicht. Nun, ein bisschen Recherche und es ist tatsächlich so. Das Timing stimmt nicht, ist aber eine bewusste Entscheidung der Band Surivor. Der minimale Wechsel sollte noch besser das Timing von Boxschlägen abbilden. Puh. Wieder was gelernt. Wikipedia.